
MSK5100 +MB500+EM500 Datum 02.09.2010 Art.Nr. 84624 Änd. Stand 292/10 5
L1 Power A B I/R L2
Abb. 12: Leuchtdioden
Einschalten. Die "Power"-Leuchtdiode (grün) im
Sensorgehäuse leuchtet. Beim Verfahren des Ma-
gnetsensors über das Magnetband blinken die
Leuchtdioden A, B und I/R (rot) entsprechend auf.
L1 oder L2 leuchten solange der entsprechende
Endschaltermagnet betätigt wird (siehe Abb. 12).
V = 1
2,50 x 0,8 = 0,32m/s
Das Messsystem MSK5100/MB500/EM500 ist Be-
standteil eines inkrementalen Messsystem, wel-
ches zur absoluten Messung an einer definierten
Stelle (Referenzpunkt) referenziert werden muss.
Die seitliche Referenzierung erfolgt mittels Refe-
renzschalter (MSK5100) und EM500. Um eine bes-
sere Referenzierungsgenauigkeit zu erreichen ist
das Signal vom Endschaltermagnet EM500 mit dem
internen periodischem Index verknüpft.
6. Verfahrgeschwindigkeiten (m/s)
Formel zur Berechnung der Verfahrgeschwindigkeit:
Es ist zu beachten, dass im Stillstand Impulse
von der Breite des eingestellten Pulsabstandes
auftreten können (bedingt durch das interne In-
terpolationsverfahren).
Achtung! Bei der Dimensionierung der Nachfol-
geelektronik ist zu beachten, dass diese für den
eingestellten Pulsabstand bzw. Zählfrequenz aus-
gelegt ist.
Signalfolge
Hinweis: Die Lage des Index- bzw. Referenzsignals
I+R zu den Signalen A und B ist nicht definiert und
kann von der Zeichnung abweichen.
Hinweis: Bei Index-/Referenzsignalbreite von 4
Inkrementen (= 360°), ist der Index/Referenz erst
nach dem 5. Zählschritt (Inkrement) auswertbar.
Nach dem Einschalten der Betriebsspannung ent-
sprechende Verzögerung berücksichtigen.
Beispiel:
Auflösung: 1µm
Pulsabstand: 2,50µs
Auflösung im µm
Pulsabstand
(µs)
Zählfre-
quenz (kHz)
1 5 10 25 50 100
Verfahrgeschwindigkeit in m/s
0,01 0,06 0,12 0,30 0,61 1,21 66,00 3,79
0,03 0,13 0,25 0,63 1,25 2,50 32,00 7,81
0,05 0,25 0,50 1,25 2,50 5,00 16,00 15,63
0,10 0,50 1,00 2,50 5,00 10,0 8,00 31,25
0,20 1,00 2,00 5,00 10,0 20,0 4,00 62,50
0,32 1,60 3,20 8,00 16,0 25,0 2,50 100,00
0,80 4,00 8,00 20,0 25,0 25,0 1,00 250,00
1,60 8,00 16,0 25,0 25,0 25,0 0,50 500,00
4,00 20,0 25,0 25,0 25,0 25,0 0,20 1250,00
7. Ausgangssignale
Die Auswerteelektronik setzt die magnetischen
Längeninformationen des Magnetsensors in in-
krementale Ausgangssignale um. Die Ausgabe der
Signale erfolgt geschwindigkeitsproportional.
8. Wartung
Die Oberfläche des Magnetbandes ist bei starker
Verschmutzung durch Staub, Späne, Feuchtigkeit
usw., von Zeit zu Zeit mit einem weichen Lappen
zu reinigen.
9. Fehlerbehandlung
Typische Fehler, die bei Anbau und Betrieb auf-
treten:
Das Magnetband wurde falsch montiert / aktive
Seite nach unten (siehe Kapitel 3.1).
Zum Schutz des Magnetbandes wurde nicht das
mitgelieferte Abdeckband verwendet. Das Abdeck-
band darf nicht magnetisierbar sein.
Der Sensor ist nicht, oder nicht korrekt ange-
schlossen (Pinbelegung Kapitel 4.2).
Die Abstandstoleranz zwischen Sensor und
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