marklin 64 series User manual

Serie 64 (pr. P 8)


2Betrieb Seite 9 Operation Page 16 Fonctionnement Page 23 Exploitatie Blz. 30
1Exploitation
Vorbild Seite 4 Prototype Page 6 dans le réel Page 7 Grootbedrijf Blz. 8
3Betrieb auf Operation Exploitation Bedrijf op
einer Anlage Seite 37 on a layout Page 38 sur reseau Page 39 een modelbaan Blz. 40
4Wartung Seite 41 Maintenance Page 41 Entretien Page 41 Onderhoud Blz. 41
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1Vorbild

Serie 64 (pr. P 8)
Die Personenzuglokomotive der Bauart 2’C h2 war das Meisterwerk des
Lokomotivdezernenten der Preußischen Staatseisenbahnen Robert Garbe.
Von verschiedenen deutschen Fabriken wurden 3 726 Lokomotiven der
Gattung P8 gebaut. Allein die Preußischen Staatseisenbahnen und die
Deutsche Reichsbahngesellschaft beschafften zwischen 1906 und 1923
insgesamt 3 438 Lokomotiven. Der Rest gelangte zu anderen Länderbahnen
und an ausländische Bahnverwaltungen. 222 Exemplare bauten rumänische
Lokomotivfabriken nach.
Die P 8 war ein „Mädchen für Alles“ und beim Personal beliebt. Sie zog nicht
nur Personenzüge, sondern gelegentlich auch Schnell- und Güterzüge.
Die Maschinen waren nicht nur in Deutschland, sondern – bedingt durch die
beiden Weltkriege – fast in ganz Europa anzutreffen.
Die Maschinen dieses Typs, die nach Belgien gelangten, wurden von der
SNCB als Serie 64 eingereiht und den Erfordernissen an den belgischen
Bahnbetrieb angepasst. Auch die komplette äußere Gestaltung erfolgte
nach dem eigenen Farbschema und wurde den unterschiedlichen Vorgaben
während der langen Dienstzeit dieses Loktyps immer wieder angepasst.
Die Lok 64.045 blieb als Museumslok erhalten.
Technische Daten:
Bauart: 2‘C h2
Treib- und Kuppelrad-Ø: 1 750 mm
Laufrad-Ø: 1 000 mm
Länge über Puffer (mit Tender pr 2‘2‘T 21,5): 18 592 mm
Höchstgeschwindigkeit vorwärts: 100 km/h
Höchstgeschwindigkeit rückwärts: 50 km/h
Leistung: 870 kW
1
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Vorbild

Class 64 (Prussian P 8)
This passenger locomotive with design 2’C h2 (4–6–0) was the masterpiece
of Robert Garbe, the head of the Locomotive Department of the Prussian
State Railways. 3,726 P8’s were built by various German companies.
The Prussian State Railways and the German State Railway together acquired
all total 3,438 locomotives between 1906 and 1923. The rest went to other
German railways and to foreign lines. 222 units were manufactured by
Romanian locomotive builders.
The P8 was a jack-of-all-trades and was a favorite with crews. It pulled not
only passenger trains, but also express and freight trains on occasion. As a
result of both world wars, these locomotives could be seen all over in Europe
as well as in Germany.
Locomotives of this class that ended up in Belgium were designated by the
SNCB as the class 64 and were adapted to the needs of Belgian railroad
operations. The painting and lettering for these locomotives followed Belgian
practice and was changed during the long service life of the locomotives to
meet the new railroad specifications. Locomotive no. 64.045 remains preserved
as a museum locomotive.
Technical Data:
Design: 4-6-0
Driving wheel dia.: 1,750 mm / 68-7/8”
Pilot wheel dia.: 1,000 mm / 39-3/8”
Length over buffers: 18,592 mm / 60’11-15/16”
(with type pr 2‘2‘T 21,5 tender)
Maximum speed forwards: 100 km/h / 62.5 mph
Maximum speed in reverse: 50 km/h / 31 mph
Power: 870 kW / 1,166 hp
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1Prototype

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1
Exploitation dans le réel
Série 64 (pr. P 8)
Cette locomotive pour trains de voyageurs, du type 230, était le chef d’oeuvre
de Robert Garbe. Diverses fabriques de locomotives allemandes ont livré
en tout 3728 locos P8. Les chemins de fer prussiens et la Deutsche Reichs-
bahngesellschaft en ont acheté, entre 1906 et 1923 3438 exemplaires. Le
reste a étélivréàd’autres Länderbahnen ainsi qu’à des compagnies étran-
gères. Des fabriques de locos roumaines en ont construit de leur côte 222.
La P8 était vraiment une bonne àtout faire, très estimée du personnel.
Elle a assuréles services omnibus, mais occasionnellement elle tirait également
des trains express ou des trains de marchandises. Par suite des deux guerres
mondiales, on a pu rencontrer ces machines dans tous les pays d’Europe.
Les machines de ce type parvenues en Belgique ont étéreprises en écritures
par la SNCB dans la série 64 et adaptées aux conditions d'exploitation en
vigueur dans cette société. Durant leur longue carrière, ces locomotives ont
connu diverses livrées propres àla SNCB en fonction des exigences du
moment. La locomotive 64.045 a étépréservée dans un musée ferroviaire.
Données techniques:
Disposition d'essieux: 2‘C h2
Øroue motrice accouplée: 1 750 mm
Øroue porteuse: 1 000 mm
Longueur hors tampons: 18 592 mm
(avec tender pr 2‘2‘T 21,5)
Vitesse maximale en avant: 100 km/h
Vitesse maximale en arrière: 50 km/h
Puissance: 870 kW

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1Grootbedrijf
Serie 64 (pr. P 8)
De personentreinlocomotief van het type 2’C h2 was het meesterwerk van
de afdelingschef locomotieven bij de Preussische Staatseisenbahnen Robert
Garbe. Door meerdere Duitse fabrieken werden 3726 locomotieven van het
type P8 gebouwd. Alleen al de Preussische Staatseisenbahnen en de Deutsche
Reichsbahngesellschaft schaften tussen 1906 en 1923 in totaal 3438 loco-
motieven aan. De rest bereikte andere regionale spoorwegmaatschappijen
en buitenlandse directies. Door Roemeense locomotieffabrieken werden
222 exemplaren nagebouwd.
De P8 was een meisje voor alles en was bij het personeel geliefd. Ze trok niet
alleen personentreinen, maar bij gelegenheid ook snel- en goederentreinen.
De machines waren niet alleen in Duitsland, maar –vanwege de beide werel-
doorlogen –in bijna geheel Europa aan te treffen.
De machines van dit type die in Belgiëterecht kwamen, werden door de SNCB
als serie 64 bestempeld en aan de behoeften van het Belgische spoorweg-
bedrijf aangepast. Ook de gehele vormgeving van de locs gebeurde volgens
eigen kleurstelling, welke gedurende de lange tijd dat deze locs in dienst
waren voortdurend aangepast werd aan de geldende normen. De loc 64.045
bleef behouden als museumloc.
Technische gegevens:
Type: 2'C h2
Drijf- en koppelwiel Ø: 1 750 mm
Loopwiel Ø: 1 000 mm
Lengte over de buffers (met tender pr 2'2' T 21,5): 18 592 mm
Maximumsnelheid voorwaarts: 100 km/h
Maximumsnelheid achterwaarts: 50 km/h
Vermogen: 870 kW

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Betrieb
2.1 Funktion
Diese Lok mit eingebauter
Digital-Elektronik bietet:
●Wahlweise folgende Betriebsarten:
I. Konventioneller Wechsel-
spannungsbetrieb z.B. mit dem
Transformer 32 VA
II. Konventioneller Gleichspan-
nungsbetrieb (max. 18 V=)
III. Mehrzugbetrieb mit dem
Märklin DELTA System
(nur mit der DELTA Station 6607)
IV. Mehrzugbetrieb mit dem
Märklin Digital System
(nur Control Unit 6021)
Ein Betrieb mit anderen Systemen
wie z.B. Impulsbreitensteuerung oder
der früheren Märklin Zentraleinheit
Central Control 1 (Nr. 6030) ist nicht
möglich.
●Automatische Erkennung zwischen
konventionellem und Digital- /
DELTA-Betrieb. Die Auswahl
zwischen Wechselspannung und
Gleichspannung beim konventio-
nellen Betrieb wird manuell auf
der Platine oder am Betriebsarten-
schalter an der Tenderunterseite
eingestellt.
●80 Digital- (4 DELTA-) Adressen
über Codierschalter einstellbar.
Eingestellte Adresse ab Werk: 45
●Einstellbare Höchstgeschwindigkeit.
●Einstellbare Anfahr- / Bremsver-
zögerung. Bremsverzögerung im
konventionellen Betrieb system-
bedingt nicht wirksam.
●Fahrtrichtungsabhängige Spitzen-
beleuchtung im Digital-Betrieb
ein- / ausschaltbar. Bei konventio-
nellem Betrieb ist die Intensität der
Beleuchtung geschwindigkeitsab-
hängig. Bei Betrieb mit DELTA
Station ist die Spitzenbeleuchtung
dauernd eingeschaltet.
●Nur im Betrieb mit Digital / DELTA:
manuell einschaltbares Dampflok-
Geräuschmodul.
●Eingebauter Rauchgenerator, im
Digital-Betrieb mit Control Unit 6021
auch ausschaltbar.
●Mit dem Rauchgenerator wird
parallel dazu auch die Führer-
standsbeleuchtung eingeschaltet.
●Nur im Betrieb mit der Control Unit
6021: Schaltbares Geräusch einer
Lokpfeife.
●Nur im Betrieb mit der Control Unit
6021: Minimierung der eingestellten
Anfahr-/Bremsverzögerung über
Schaltfunktion.
●Vorne mit montierter Schrauben-
kupplung, hinten mit montierter
Klauenkupplung. Für beide Seiten
liegen Austauschkupplungen bei.
●Befahrbarer Mindestradius:
1020 mm. Dieser Radius ist nur
befahrbar, wenn die angehängten
Wagen an der Märklin Klauen-
kupplung gekuppelt sind.
●Das Modell ist für den Betrieb auf
dem Märklin Profi1-Gleissystem
entwickelt. Ein Betrieb auf anderen
Gleissystemen geschieht auf
eigenes Risiko.
2

Betrieb
10
2
2.2 Wahl der Versorgungs-
spannung
Der Schalter für die Betriebsart
Wechselstrom oder Gleichstrom
befindet sich unter dem Tender.
Stellung links: Gleichstrom
Stellung rechts: Wechselstrom
Die Betriebsart Digital/DELTA wird
immer automatisch erkannt.
Hinweis:
●Der Schalter 10 (Bezeichnung 0)
am Adressschalter der Digital-
Elektronik muss auf jeden Fall in
Stellung „off“stehen. Ansonsten
ist der nach außen geführte
Betriebsartenschalter wirkungslos
und die Lok befindet sich dauernd
in der Betriebsart „Gleichstrom“
●In der Betriebsart „Gleichstrom“
und „Wechselstrom“sind nur
Fahrgeräte verwendbar, die einen
geglätteten Gleichstrom oder einen
sinusförmigen Wechselstrom
erzeugen. Fahrgeräte mit Impuls-
breitensteuerung sind nicht ge-
eignet.
●Ab Werk ist bei dieser Lok die
Betriebsart „Wechselstrom“einge-
stellt.
2.3 Einstellen der Höchstge-
schwindigkeit und der An-
fahr- und Bremsverzögerung
Zum Verändern der Höchstge-
schwindigkeit oder der Anfahr- und
Bremsverzögerung muss zuerst das
Tendergehäuse abgenommen werden
(siehe Seite 45).
Auf der Elektronik-Platine befinden
sich zwei Drehpotentiometer, mit
denen die Anfahr- und Bremsverzö-
gerung oder die Höchstgeschwindig-
keit der Lok verändert werden können.
Die Bremsverzögerung ist nur bei
Digital-Betrieb wirksam.
Drehpoti 1 (P 1):
Anfahr- und Bremsverzögerung
werden gemeinsam verändert.
Linksanschlag: minimale
Verzögerung
Rechtsanschlag: maximale
Verzögerung
Drehpoti 2 (P 2):
Einstellung der Höchstgeschwindigkeit
Linksanschlag: minimale Höchst-
geschwindigkeit
Rechtsanschlag: maximale Höchst-
geschwindigkeit
Ab Werk ist die maximale Höchstge-
schwindigkeit und die mittlere Anfahr-
und Bremsverzögerung eingestellt.
Die lastabhängige Regelung der
Geschwindigkeit ist automatisch
wirksam. Technisch bedingt ist diese
Regelung in der Betriebsstellung
„Wechselstrom“oder „Gleichstrom“
nicht so ausgeprägt wirksam wie in
der Stellung „Digital“.
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