Trix D XII User manual

D GB F
USA NL Modell der Tenderlok Gattung D XII
22840

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Inhaltsverzeichnis: Seite
Informationen zum Vorbild 4
Sicherheitshinweise 6
Wichtige Hinweise 6
Multiprotokollbetrieb 6
Schaltbare Funktionen 9
Parameter/Register 10
Wartung und Instandhaltung 26
Ersatzteile 30
Table of Contents: Page
Information about the prototype 4
Safety Notes 11
Important Notes 11
Multi-Protocol Operation 11
Controllable Functions 14
Parameter/Register 15
Service and maintenance 26
Spare Parts 30
Sommaire : Page
Informations concernant la locomotive réelle 5
Remarques importantes sur la sécurité 16
Information importante 16
Mode multiprotocole 16
Fonctions commutables 19
Paramètre/Registre 20
Entretien et maintien 26
Pièces de rechange 30
Inhoudsopgave: Pagina
Informatie van het voorbeeld 5
Veiligheidsvoorschriften 21
Belangrijke aanwijzing 21
Multiprotocolbedrijf 21
Schakelbare functies 24
Parameter/Register 25
Onderhoud en handhaving 26
Onderdelen 30

4
Informationen zum Vorbild
Von der ursprünglich für den Münchner Regionalverkehr
entwickelten Tenderlok D XII mit der eigentümlichen Achsfolge
1’B2’ wurden zusätzlich zu den 106 bayerischen Maschinen
auch 31 Loks an die Pfalz-Bahn geliefert. In der gesamten
Bauzeit der Serie zwischen 1897 und 1907 wurden viele Details
weiterentwickelt oder geändert, z.B. Fenster, Kohlekasten oder
die Beleuchtung. Die als P 2.II bezeichneten pfälzischen Loko-
motiven stammen aus der Produktion von 1902 und zeigen schon
Merkmale der als Pt 2/5 N registrierten „modernen“ Teil-Serie
dieses Lok-Typs.
Die rund 69 t schweren Lokomotiven waren recht leistungsfähig
und in beiden Fahrtrichtungen bis zu 90 km/h schnell. Sowohl
D XII und P 2.II als auch Pt 2/5 N sind bei der Reichsbahn in
die Baureihe 73 aufgenommen worden, die letzten Maschinen
waren noch nach 1945 im Bestand.
Information about the Prototype
The class D XII tank locomotive with the unique 2-4-4T wheel
arrangement was originally developed for regional traffic in Mu-
nich, 31 units of this locomotive were delivered to the Palatine
Railroad in addition to the 106 Bavarian units. Many details were
developed and changed over the course of production for the
entire series between 1897 and 1907, for example: windows, coal
bunker and headlights. The Palatine locomotives were designa-
ted P 2.II, were built in 1902 and already exhibit features of the
“modern” partial series of this type of locomotive designated as
the Pt 2/5 N.
These locomotives weighed about 69 tons (metric), were quite
powerful, and reached speeds of 90 km/h (approx.
56 mph) in both directions. The D XII, P 2.II and Pt 2/5 N were
incorporated by the German State Railroad into the class 73; the
last of these units was still in the motive power pool after 1945.

5
Informations concernant la locomotive réelle
En plus des 106 exemplaires bavarois de la locomotive-tender
D XII, caractérisée par la disposition d’essieux 1’B2’, conçue à
l’origine pour le trafic régional de Munich, 31 autres locomoti-
ves furent livrées aux Chemins de fer du Palatinat. Sur toute la
période de construction de la série, qui s’étend de 1897 à 1907,
de nombreux détails furent perfectionnés ou modifiés comme
les fenêtres, la soute ou l’éclairage. Les locomotives palatines
d’appellation P 2.II sont de la production de 1902 et présentent
déjà des caractéristiques de la série partielle «moderne» de ce
type de locomotive, enregistrée comme Pt 2/5 N.
Les locomotives de 69 tonnes tout juste étaient fort puissantes
et pouvaient atteindre 90 km/h dans les deux sens de la marche.
La D XII, la P 2.II comme la Pt 2/5 N furent intégrées dans la
Reichsbahn dans la série 73, les dernières machines faisaient
encore partie du parc en 1945.
Informatie van het voorbeeld
De tenderloc D XII was oorspronkelijk voor het Münchener
regionale verkeer ontwikkeld. Van deze loc met zijn eigenzinnige
asindeling 1’B2’ werden behalve de 106 machines voor Beieren
nog 31 locs aan de Pfalz-Bahn geleverd. Gedurende de gehele
tijd dat deze loc gebouwd werd, van 1897 tot 1907, werden vele
details doorontwikkeld of veranderd, bijv. ramen, kolenkast en
de verlichting. De als P 2.II aangeduide Pfalzer locomotieven
stammen uit de productie van 1902 en laten de kenmerken van
de als Pt 2/5 N geregistreerde „moderne” deelserie van dit
loctype zien.
De rond 69 ton zware machines waren echt sterk en in beide
rijrichtingen konden ze 90 km/h halen. Zowel de D XII en de P
2.II als de Pt 2/5 N zijn bij de Reichsbahn in de serie 73 opgeno-
men. De laatste machines waren in 1945 nog in dienst.

6
Sicherheitshinweise
• DieLokdarfnurmiteinemdafürbestimmtenBetriebssystem
eingesetzt werden.
• Analogmax.15Volt=,digitalmax.22Volt~.
• DieLokdarfnurauseinerLeistungsquelleversorgtwerden.
• BeachtenSieunbedingtdieSicherheitshinweiseinder
Bedienungsanleitung zu Ihrem Betriebssystem.
• FürdenkonventionellenBetriebderLokmussdasAnschluss-
gleis entstört werden. Dazu ist das Entstörset
611 655 zu verwenden. Für Digitalbetrieb ist das Entstörset
nicht geeignet.
• ACHTUNG! Funktionsbedingte scharfe Kanten und Spitzen.
• SetzenSiedasModellkeinerdirektenSonneneinstrahlung,
starken Temperaturschwankungen oder hoher Luftfeuchtig-
keit aus.
• VerbauteLED`sentsprechenderLaserklasse1nachNormEN
60825-1.
Wichtige Hinweise
• DieBedienungsanleitungunddieVerpackungsindBestand-
teile des Produktes und müssen deshalb aufbewahrt sowie
bei Weitergabe des Produktes mitgegeben werden.
• FürReparaturenoderErsatzteilewendenSiesichbittean
Ihren Trix-Fachhändler.
• GewährleistungundGarantiegemäßderbeiliegendenGaran-
tieurkunde.
• Entsorgung:www.maerklin.com/en/imprint.html
• DervolleFunktionsumfangistnurunterTrixSystems,DCC
und unter mfx verfügbar.
• Eingebaute,fahrtrichtungsabhängigeStirnbeleuchtung.
Im Digitalbetrieb schaltbar.
• ImAnalogbetriebstehennurdieFahr-undLichtwechselfunk-
tionen zur Verfügung.
• BefahrbarerMindestradius360mm.
Multiprotokollbetrieb
Analogbetrieb
Der Decoder kann auch auf analogen Anlagen oder Gleisab-
schnitten betrieben werden. Der Decoder erkennt die analoge
Gleichspannung (DC) automatisch und passt sich der analogen
Gleisspannung an. Es sind alle Funktionen, die unter mfx oder
DCC für den Analogbetrieb eingestellt wurden aktiv (siehe
Digitalbetrieb).
Digitalbetrieb
Der Decoder ist ein Multiprotokolldecoder. Der Decoder kann unter
folgenden Digital-Protokollen eingesetzt werden: mfx oder DCC.
Das Digital-Protokoll mit den meisten Möglichkeiten ist das
höchstwertige Digital-Protokoll. Die Reihenfolge der Digital-
Protokolle ist in der Wertung fallend:
Priorität 1: mfx
Priorität 2: DCC
Priorität 3: DC
Hinweis: Werden zwei oder mehrere Digital-Protokolle am Gleis
erkannt, übernimmt der Decoder automatisch das höchstwertige
Digital-Protokoll, z.B. mfx/DCC, somit wird das mfx-Digital-Proto-
koll vom Decoder übernommen.
Hinweis: Beachten Sie, dass nicht alle Funktionen in allen
Digital-Protokollen möglich sind. Unter mfx und DCC können
einige Einstellungen von Funktionen, welche im Analog-Betrieb
wirksam sein sollen, vorgenommen werden.

7
Hinweise zum Digitalbetrieb
• DiegenaueVorgehensweisezumEinstellenderdiversen
Parameter entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung
Ihrer Mehrzug-Zentrale.
• DerBetriebmitgegenpoligerGleichspannungimBremsab-
schnitt ist mit der werkseitigen Einstellung nicht möglich. Ist
diese Eigenschaft gewünscht, so muss auf den konventio-
nellenGleichstrombetriebverzichtetwerden(CV29/Bit2=0).
mfx-Protokoll
Adressierung
• KeineAdresseerforderlich,jederDecodererhälteineeinma-
lige und eindeutige Kennung (UID).
• DerDecodermeldetsichaneinerCentralStationoderMobile
Station mit seiner UID automatisch an.
• NameabWerk:Bay. D XII 2237
Programmierung
• DieEigenschaftenkönnenüberdiegrascheOberächeder
Central Station bzw. teilweise auch mit der Mobile Station
programmiert werden.
• EskönnenalleCongurationVariablen(CV)mehrfachgele-
sen und programmiert werden.
• DieProgrammierungkannentwederaufdemHaupt-oder
dem Programmiergleis erfolgen.
• DieDefaulteinstellungen(Werkseinstellungen)können
wieder hergestellt werden.
• Funktionsmapping:FunktionenkönnenmitHilfederCentral
Station 60212 (eingeschränkt) und mit der Central Station
60213/60214/60215 beliebigen Funktionstasten zugeordnet
werden (Siehe Hilfe in der Central Station).
DCC-Protokoll
Adressierung
• KurzeAdresse–LangeAdresse–Traktionsadresse
• Adressbereich:
1 - 127 kurze Adresse, Traktionsadresse
1 - 10239 lange Adresse
• JedeAdresseistmanuellprogrammierbar.
• KurzeoderlangeAdressewirdüberdieCVsausgewählt.
• EineangewandteTraktionsadressedeaktiviertdieStandard-
Adresse.

8
Programmierung
• DieEigenschaftenkönnenüberdieCongurationsVariablen
(CV) mehrfach geändert werden.
• DieCV-NummerunddieCV-Wertewerdendirekteingegeben.
• DieCVskönnenmehrfachgelesenundprogrammiertwerden
(Programmierung auf dem Programmiergleis).
• DieCVskönnenbeliebigprogrammiertwerden(Programmie-
rung auf dem Hauptgleis PoM). PoM ist nur bei den in der CV-
Tabelle gekennzeichneten CV möglich. Die Programmierung
auf dem Hauptgleis (PoM) muss von Ihrer Zentrale unterstützt
werden (siehe Bedienungsanleitung ihres Gerätes).
• DieDefaulteinstellungen(Werkseinstellungen)können
wieder hergestellt werden.
• 14bzw.28/126Fahrstufeneinstellbar.
• AlleFunktionenkönnenentsprechenddemFunktionsmapping
geschaltet werden.
• WeitereInformation,sieheCV-TabelleDCC-Protokoll.
Es wird empfohlen, die Programmierungen grundsätzlich auf
dem Programmiergleis vorzunehmen.
Logische Funktionen
Anfahr-/Bremsverzögerung
• DieBeschleunigungs-undBremszeitkanngetrenntvonei-
nander eingestellt werden.
• DielogischeFunktionsabschaltungABVkannüberdas
Funktionsmapping auf jede beliebige Funktionstaste gelegt
werden.

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Schaltbare Funktionen
Stirnbeleuchtung an Funktion f0 Funktion f0
Betriebsgeräusch — Funktion 2 Funktion f2 Funktion f2
Geräusch: Lokpfeife — Funktion 3 Funktion f3 Funktion f3
ABV, aus — Funktion 4 Funktion f4 Funktion f4
Geräusch: Bremsenquietschen aus — Funktion 5 Funktion f5 Funktion f5
Geräusch: Rangierpfiff — Funktion 6 Funktion f6 Funktion f6
Geräusch: Dampf ablassen — Funktion 7 Funktion f7 Funktion f7
Geräusch: Luftpumpe — Funktion 8 Funktion f8 Funktion f8
Geräusch: Kohle schaufeln — — Funktion f9 Funktion f9
Geräusch: Schüttelrost — — Funktion f10 Funktion f10
Geräusch: Injektor — — Funktion f11 Funktion f11
Geräusch:Schienenstöße — — Funktion f12 Funktion f12
STOP mobile station
15
f0 f8 f0f8
f0 - f3 f4 - f7

10
CV Bedeutung Wert DCC ab Werk
1 Adresse 1 - 127 3
2 PoM Minimalgeschwindigkeit 0 - 255 4
3 PoM Anfahrverzögerung 0 - 255 13
4 PoM Bremsverzögerung 0 - 255 13
5 PoM Maximalgeschwindigkeit 0 - 255 255
8 Werkreset/Herstellerkennung 8 131
13 PoM Funktionen F1 - F8 im Analogbetrieb 0 - 255 0
14 PoM Funktionen F9 - F15 und Licht im Analogbetrieb 0 - 255 1
17 Erweiterte Adresse (oberer Teil) CV29,Bit5=1 192
18 Erweiterte Adresse (unterer Teil) CV29,Bit5=1 128
19 Traktionsadresse 0 - 255 0
21 PoM Funktionen F1 - F8 bei Traktion 0 - 255 0
22 PoM Funktionen F9 - F15 und Licht bei Traktion 0 - 255 0
29
Bit 0: Umpolung Fahrtrichtung
Bit 1: Anzahl Fahrstufen 14 oder 28/128 *
Bit 2: DCC Betrieb mit Bremsstrecke
(kein Analogbetrieb möglich)
Bit 5: Adressumfang 7 Bit / 14 Bit
0 / 1
0 / 2
0 / 4
0 / 32
0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7,
32, 34, 35, 36, 37,
38, 39 6
63 Lautstärke 0 - 255 255
* Fahrstufen am Lokdecoder und am Steuergerät müssen übereinstimmen, es sind sonst Fehlfunktionen möglich.
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