Trix H0 BR E 10.3 User manual

Modell der Elektrolokomotive BR 103
22929
F
D
GB
USA
NL

2
Hinweis: Vor dem ersten Betrieb der Lok müssen
die Pantographen von Hand entriegelt werden. Der
Pantograph federt selbst in die obere Stellung hoch.
Anschließend muss, falls noch aktiv, die „Service-
Funktion“ F3 ausgeschaltet werden. Das Verpacken
der Lok erfolgt in umgekehrter Reihenfolge: „Service-
Funktion“ F3 einschalten und Pantographen von Hand
einfahren. Beim Verpacken ist immer darauf zu achten,
dassdieStromabnehmerelektronischausgefahrensind
understdannvonHandeingefahren(verriegelt)werden.
Note: Before running the locomotive for the rst
time, the pantographs must be unlocked by hand.
The pantograph exes upwards on its own in the
upper position. Then, you must turn off „Service
Function“ F3 if it is still active. Packing the locomotive
is done in reverse order: Turn „Service Function“
F3 on and lower the pantographs by hand. When
packing the locomotive, always make sure that the
pantographs have been raised electronically and then
you can lower them by hand and lock them in place.

3
Remarque : Avant la première exploitation de la loco, les
pantographes doivent être déverrouillés à la main. Le
pantographe se met alors directement en position haute
(ressort). Si elle est encore active, la « fonction Service » F3
doit ensuite être désactivée. L’emballage de la loco suit les
mêmes étapes en ordre inverse. Activer la « Fonction Service
» F3 et replier les pantographes à la main. Lors de l’emballage,
veillez toujours à ce que les pantographes aient été dépliés
électroniquement avant de les replier (verrouiller) à la main.
Opmerking: Voor het eerste gebruik van de loc moeten de
pantografen handmatig ontgrendeld worden. De pantograaf
veert vanzelf in de hoogste stand. Aansluitend moet, indien
nog actief, de “service-functie” F3 uitgeschakeld worden.
Het verpakken van de loc gebeurd in omgekeerde richting:
“service-functie” F3 inschakelen en de pantograaf handmatig
in de onderste stand vergrendelen. Voor het verpakken
dient er altijd op gelet te worden dat de pantografen
elektronisch omhoog gebracht zijn en daarna pas handmatig
naar beneden gebracht (vergrendeld) moeten worden.
An dieser Lokomotive ist die Kurzkupplung für Fahrzeuge
mit geringerer Pufferhöhe montiert. Um ein problemloses
Kuppeln zu ermöglichen muss an den zu kuppelnden Wagen
die Kurzkupplung 72000 montiert werden.
On this locomotive, the close coupler is mounted for cars
with a lower buffer height. The 72000 current-conducting
close coupler must be mounted on the cars to be coupled to
it to enable trouble-free coupling.
Cette locomotive est équipée de l‘attelage court pour engins
à hauteur de tampons réduite. Pour garantir un accou-
plement sans problème, les wagons à atteler doivent être
équipées de l’attelage court réf. 72000.
Op deze loc is de kortkoppeling voor voertuigen met lage
bufferhoogte gemonteerd. Voor probleemloos koppelen
moet op de wagens de kortkoppeling 72000 worden gemon-
teerd.

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5
Inhaltsverzeichnis Seite
Betriebshinweise 2 / 36
Sicherheitshinweise 6
Wichtige Hinweise 6
Multiprotokollbetrieb 6
Schaltbare Funktionen 9
Parameter/Register 10
Ergänzendes Zubehör 30
Wartung und Instandhaltung 31
Ersatzteile 37
Table of Contents Page
Information about operation 2 / 36
Safety Notes 12
Important Notes 12
Multi-Protocol Operation 12
Controllable Functions 15
Parameter/Register 16
Complementary accessories 30
Service and maintenance 31
Spare Parts 37
Sommaire Page
Remarques sur l’exploitation 2 / 36
Remarques importantes sur la sécurité 18
Information importante 18
Mode multiprotocole 18
Fonctions commutables 21
Paramètre/Registre 22
Accessoires complémentaires 30
Entretien et maintien 31
Pièces de rechange 37
Inhoudsopgave Pagina
Opmerkingen over de werking 2 / 36
Veiligheidsvoorschriften 24
Belangrijke aanwijzing 24
Multiprotocolbedrijf 24
Schakelbare functies 27
Parameter/Register 28
Aanvullende toebehoren 30
Onderhoud en handhaving 31
Onderdelen 37

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Sicherheitshinweise
• Die Lok darf nur mit einem dafür bestimmten Betriebssys-
tem eingesetzt werden.
• Analog max. 15 Volt =, digital max. 22 Volt ~.
• Die Lok darf nur aus einer Leistungsquelle versorgt werden.
• Beachten Sie unbedingt die Sicherheitshinweise in der
Bedienungsanleitung zu Ihrem Betriebssystem.
• Für den konventionellen Betrieb der Lok muss das An-
schlussgleis entstört werden. Dazu ist das Entstörset
E611 655 zu verwenden. Für Digitalbetrieb ist das Entstör-
set nicht geeignet.
• ACHTUNG! Funktionsbedingte scharfe Kanten und Spitzen.
• Setzen Sie das Modell keiner direkten Sonneneinstrah-
lung, starken Temperaturschwankungen oder hoher
Luftfeuchtigkeit aus.
• Verbaute LED`s entsprechen der Laserklasse 1 nach
Norm EN 60825-1.
Wichtige Hinweise
• Die Bedienungsanleitung und die Verpackung sind Be-
standteile des Produktes und müssen deshalb aufbewahrt
sowie bei Weitergabe des Produktes mitgegeben werden.
• Für Reparaturen oder Ersatzteile wenden Sie sich bitte an
Ihren Trix-Fachhändler.
• Gewährleistung und Garantie gemäß der beiliegenden
Garantieurkunde.
• Entsorgung: www.maerklin.com/en/imprint.html
• Eingebaute, fahrtrichtungsabhängige Stirnbeleuchtung.
Im Digitalbetrieb schaltbar.
• Fahrtrichtungsabhängig wechselnder Lokführer.
• Diverse schaltbare Funktionen.
• Der volle Funktionsumfang ist nur unter DCC und unter
mfx verfügbar.
• RailCom®Rückmeldung (im Auslieferungszustand abge-
schaltet).
• Befahrbarer Mindestradius 360 mm.
• Die Lok ist nicht auf Oberleitungsbetrieb umschaltbar.
Multiprotokollbetrieb
Analogbetrieb
Der Decoder kann auch auf analogen Anlagen oder Gleis-
abschnitten betrieben werden. Der Decoder erkennt die
analoge Gleichspannung (DC) automatisch und passt sich
der analogen Gleisspannung an. Es sind alle Funktionen,
mit Ausnahme von Soundfunktionen, die unter mfx oder
DCC für den Analogbetrieb eingestellt wurden aktiv (siehe
Digitalbetrieb).
Digitalbetrieb
Der Decoder ist ein Multiprotokolldecoder. Der Decoder
kann unter folgenden Digital-Protokollen eingesetzt werden:
mfx, DCC oder MM.
Adresse ab Werk: DCC 03 / MM 03
Das Digital-Protokoll mit den meisten Möglichkeiten ist das
höchstwertige Digital-Protokoll. Die Reihenfolge der Digital-
Protokolle ist in der Wertung fallend:
Priorität 1: mfx
Priorität 2: DCC
Priorität 3: MM
RailCom ist ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Lenz Elektronik GmbH

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Hinweis: Werden zwei oder mehrere Digital-Protokolle am
Gleis erkannt, übernimmt der Decoder automatisch das
höchstwertige Digital-Protokoll; z.B. wird mfx & DCC erkannt
wird das mfx-Digital-Protokoll vom Decoder übernommen.
Einzelne Protokolle können über den Parameter CV 50
deaktiviert werden.
Hinweis: Beachten Sie, dass nicht alle Funktionen in allen
Digital-Protokollen möglich sind. Unter mfx und DCC können
einige Einstellungen von Funktionen, welche im Analog-
Betrieb wirksam sein sollen, vorgenommen werden.
Hinweise zum Digitalbetrieb
• Die genaue Vorgehensweise zum Einstellen der diversen
Parameter entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung
Ihrer Mehrzug-Zentrale.
• Der Betrieb mit gegenpoliger Gleichspannung im
Bremsabschnitt ist mit der werkseitigen Einstellung
nicht möglich. Ist diese Eigenschaft gewünscht, so muss
auf den konventionellen Gleichstrombetrieb verzichtet
werden (CV 29/Bit 2 = 0).
mfx-Protokoll
Adressierung
• Keine Adresse erforderlich, jeder Decoder erhält eine
einmalige und eindeutige Kennung (UID).
• Der Decoder meldet sich an einer Central Station oder
Mobile Station mit seiner UID automatisch an.
• Name ab Werk: 103 144-2 DB
Programmierung
• Die Eigenschaften können über die grasche Oberäche
der Central Station bzw. teilweise auch mit der Mobile
Station programmiert werden.
• Es können alle Conguration Variablen (CV) mehrfach
gelesen und programmiert werden.
• Die Programmierung kann entweder auf dem Haupt- oder
dem Programmiergleis erfolgen.
• Die Defaulteinstellungen (Werkseinstellungen) können
wieder hergestellt werden.
• Funktionsmapping: Funktionen können mit Hilfe der
Central Station 60212 (eingeschränkt) und mit der Central
Station 60213/60214/60215/60216/60226 beliebigen Funkti-
onstasten zugeordnet werden (siehe Hilfe in der Central
Station).

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DCC-Protokoll
Adressierung
• Mögliche Adressen: Kurze, lange und Traktionsadresse
• Adressbereich:
1 – 127 (kurze Adresse, Traktionsadresse)
1 – 10239 (lange Adresse)
• Jede Adresse ist manuell programmierbar.
• Kurze oder lange Adresse wird über die CVs ausgewählt.
• Eine angewandte Traktionsadresse deaktiviert die
Standard-Adresse.
Programmierung
• Die Eigenschaften können über die Congurations Vari-
ablen (CV) mehrfach geändert werden.
• Die CV-Nummer und die CV-Werte werden direkt einge-
geben.
• Die CVs können mehrfach gelesen und programmiert
werden (Programmierung auf dem Programmiergleis).
• Die CVs können beliebig programmiert werden. PoM
(Programmierung auf dem Hauptgleis PoM) ist nur bei
den in der CV-Tabelle gekennzeichneten CV möglich.
PoM muss von Ihrer Zentrale unterstützt werden (siehe
Bedienungsanleitung ihres Gerätes).
• Die Defaulteinstellungen (Werkseinstellungen) können
wieder hergestellt werden.
• 14 bzw. 28/126 Fahrstufen einstellbar.
• Alle Funktionen können entsprechend dem Funktions-
mapping geschaltet werden.
• Weitere Information, siehe CV-Tabelle DCC-Protokoll.
Es wird empfohlen, die Programmierungen grundsätzlich auf
dem Programmiergleis vorzunehmen.
Logische Funktionen
Anfahr-/Bremsverzögerung
• Die Beschleunigungs- und Bremszeit können getrennt
von einander eingestellt werden.
• Die logische Funktionsabschaltung ABV kann über das
Funktionsmapping auf jede beliebige Funktionstaste
gelegt werden.

9
Schaltbare Funktionen
DC/AC
MS I
MS II 1
CS I
CS II/III
Spitzensignal / Schlusslicht rot F0
Pantograph 2 heben/senken +
Pantograph-Geräusch F1
Betriebsgeräusch 2F2
Service-Funktion 3F3
Pantograph 1 heben/senken +
Pantograph-Geräusch F4
ABV, aus F5
Geräusch: Lokpfeife F6
Lokführer ab/auf F7
Führerstandsbeleuchtung F8
Geräusch: Bremsenquietschen aus F9
Maschinenraumbeleuchtung F10
Spitzensignal Führerstand 2 aus 4F11
Geräusch: Rangierpff F12
Rangiergang + Rangierlicht F13
Spitzensignal Führerstand 1 aus 4F14
Geräusch: Lüfter F15
1Funktionen ab F16 sind erst ab MS2 Softwareversion 3.55
möglich.
2mit Zufallsgeräuschen
3Beide Lokführer gehen in Servicestellung und beide
Pantographen werden ausgefahren. Unabhängig davon,
welche Funktionen sonst geschaltet sind.
4Nur in Verbindung mit Spitzensignal /
Zusammen geschaltet: Rangierlicht Doppel A.
Schaltbare Funktionen
DC/AC
MS I
MS II 1
CS I
CS II/III
Geräusch: Kompressor F16
Geräusch: Pressluft ablassen F17
Geräusch: Sifa (Alarm) F18
Geräusch: Schaffnerpff F19
Funktionsabfolge: Fahrtrichtungs-
wechsel F20

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CV Bedeutung Wert DCC ab Werk
1 Adresse 1 - 127 3
2 PoM Minimalgeschwindigkeit 0 - 255 4
3 PoM Anfahrverzögerung 0 - 71 17
4 PoM Bremsverzögerung 0 - 71 17
5 PoM Maximalgeschwindigkeit 0 - 255 255
8 Werkreset/Herstellerkennung 8 131
13 PoM Funktionen F1 - F8 im Analogbetrieb 0 - 255 0
14 PoM Funktionen F9 - F15 und Licht im Analogbetrieb 0 - 255 1
17 Erweiterte Adresse (oberer Teil) CV 29, Bit 5 =1 192
18 Erweiterte Adresse (unterer Teil) CV 29, Bit 5 =1 128
19 Traktionsadresse 0 - 255 0
21 PoM Funktionen F1 - F8 bei Traktion 0 - 255 0
22 PoM Funktionen F9 - F15 und Licht bei Traktion 0 - 255 0
28 PoM
RailCom®
Bit 0: Kanal 1 an/aus
Bit 1: Kanal 2 an/aus
Bit 2: Automatische Abschaltung von Kanal 1
0 / 1
0 / 2
0 / 4
0 - 7
29 PoM
Bit 0: Umpolung Fahrtrichtung
Bit 1: Anzahl Fahrstufen 14 oder 28/128*
Bit 2: Analogbetrieb aus-/einschalten
DCC Betrieb mit Bremsstrecke (kein Analogbetrieb möglich)
Bit 3: RailCom®aktiv/inaktiv
Bit 4: immer an
Bit 5: kurze / lange Adresse
0 / 1
0 / 2
0 / 4
0 / 8
16
0 / 32
16 - 63 6 / 22
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