Trix BR 24 User manual

Modell der Schlepptender-Dampflok BR 24
22248
D GB F
USA NL

2

3
Inhaltsverzeichnis: Seite
Informationen zum Vorbild 4
Sicherheitshinweise 6
Wichtige Hinweise 6
Multiprotokollbetrieb 6
Hinweise zum Digitalbetrieb 7
Schaltbare Funktionen 9
CVs und Parameter 10
Wartung und Instandhaltung 26
Ersatzteile 31
Table of Contents: Page
Information about the prototype 4
Safety Notes 11
Important Notes 11
Multi-Protocol Operation 11
Notes on digital operation 12
Controllable Functions 14
CVs and Parameters 15
Service and maintenance 26
Spare Parts 31
Sommaire : Page
Informations concernant la locomotive réelle 5
Remarques importantes sur la sécurité 16
Information importante 16
Mode multiprotocole 16
Remarques relatives au fonctionnement en mode digital
17
Fonctions commutables 19
CVs et paramètres 20
Entretien et maintien 26
Pièces de rechange 31
Inhoudsopgave: Pagina
Informatie van het voorbeeld 5
Veiligheidsvoorschriften 21
Belangrijke aanwijzing 21
Multiprotocolbedrijf 21
Aanwijzingen voor digitale besturing 22
Schakelbare functies 24
CV’s en parameter 25
Onderhoud en handhaving 26
Onderdelen 31

4
Informationen zum Vorbild
Für die flachen, langen Nebenstrecken Ost- und Westpreu-
ßens wurden von 1926 und 1938 insgesamt 95 Stück der
Baureihe 24 beschafft. Die als „Steppenpferd“ bezeichnete
Lokomotive war als Personenzuglok konzipiert, wurde aber
bald als Mehrzwecklokomotive verwendet. Die 16,96 m lan-
ge Maschine, die eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h
erreichte, war eine Parallelbaureihe der BR 64 und bewährte
sich in den ihr zugeteilten Aufgaben sehr gut. Durch die Tei-
lung Deutschlands und die Gebietsabtretungen an Polen ka-
men schließlich 38 Maschinen zur Deutschen Bundesbahn,
wo sie weiterhin auf Nebenstrecken, oft mit Donnerbüchsen,
wertvolle Dienste verrichteten. Nach und nach wurde sie
vielerorts von den roten Schienenbussen der Baureihen VT
95 und VT 98 verdrängt, wurde ausgemustert und verschrot-
tet. Ihr letztes BW war Rheydt, von dort verabschiedete sie
sich 1966 aus dem planmäßigen Dienst bei der Deutschen
Bundesbahn. In Polen konnte man auf die 34 verlässlichen
Maschinen, die man nach dem 2. Weltkrieg übernahm, bis
1976 nicht verzichten. 4 Steppenpferde sind bis heute museal
erhalten geblieben, eine davon ist aus dem Bestand der pol-
nischen Staatseisenbahn (PKB).
Information about the Prototype
Between 1926 and 1938, a total of 95 units of the class 24
were purchased for the flat, long branch lines in East and
West Prussia. These locomotives were nicknamed the
„Prairie Pony“ and were designed as a passenger locomotive,
but were soon used as a general-purpose locomotive. This 1
6.96 meter / 55 foot 7-11/16 inch long locomotive reached a
maximum speed of 90 km/h / 56 mph. It was a parallel class to
the class 64 and gave very good results in the tasks assigned
to it. The division of Germany and the areas surrendered to
Poland resulted in 38 units finally coming to the German Fed-
eral Railroad, where they continued to perform valuable ser-
vice on branch lines, often with „Donnerbüchsen / Thunder
Box“ passenger cars. Gradually, they were replaced in many
locations by the class VT 95 and VT 98 red rail busses, were
retired and scrapped. They last home base was Rheydt; there
they left regular service in 1966 on the German Federal Rail-
road. In Poland the 34 locomotives left there after World War
II were indispensable up to 1976. Four Prairie Ponies remain
preserved as museum pieces; one of them is from the roster
of the Polish State Railroad (PKB).

5
Informations concernant la locomotive réelle
Au total, 95 unités de la série 24 furent acquises entre 1926
et 1938 pour les longues lignes secondaires de plaine de la
Prusse orientale et occidentale. La locomotive, surnommée «
cheval des steppes », avait été conçue pour les trains voya-
geurs, mais elle fut bientôt utilisée comme locomotive poly-
valente. La machine de 16,96 m de long, qui pouvait atteindre
une vitesse maximale de 90 km/h, était une série parallèle de
la BR 64 et fit brillamment ses preuves pour les tâches qui
lui furent confiées. Du fait de la division de l‘Allemagne et de
la cession de terrains à la Pologne, 38 machines revinrent
finalement à la DB où elles continuèrent à rendre de précieux
services sur les lignes secondaires, souvent accompagnées
des « Donnerbüchsen » (voitures « boîtes à tonnerre »).
Progressivement remplacées en de nombreux endroits par
les autorails rouges des séries VT 95 et VT 98, elles furent
réformées et ferraillées. Leur dernier dépôt fut Rheydt où
elles firent leurs adieux au service régulier de la Deutsche
Bundesbahn en 1996. En Pologne, il fut impossible, jusqu‘en
1976, de se passer des 34 machines fiables que l‘on avait
récupérées après la seconde guerre mondiale. Quatre « che-
vaux des steppes » ont pu être conservés jusqu‘à aujourd‘hui
comme locomotives-musée, l‘une d‘entre elles est issue du
parc des chemins de fer polonais (PKB).
Informatie van het voorbeeld
Voor de vlakke, lange zijlijnen in Oost- en West-Pruisen wer-
den van 1926 tot 1938 in totaal 95 exemplaren van de serie 24
aangeschaft. De als „Steppenpaard“ aangeduide locomotief
was als reizigerstreinloc geconcipieerd, maar werd al spoe-
dig als multifunctionele locomotief gebruikt. De 16,96 m lange
machine, die een maximumsnelheid van 90 km/h bereikte,
was een parallelle bouwserie aan de BR 64 en bewees zich
in de haar toebedeelde taken zeer goed. Door de deling van
Duitsland en de afstand van de gebieden aan Polen kwamen
tenslotte 38 machines naar de Deutsche Bundesbahn, waar
ze daarna op zijlijnen, vaak met Donnerbüchsen, waarde-
volle diensten verrichtten. Langzaamaan werden ze op vele
plaatsen door de rode railbussen van de serie VT 95 en VT 98
verdrongen, werden ze buiten dienst gesteld en verschroot.
Haar laatste depot was Rheydt, van daaruit nam ze in 1966 af-
scheid uit de reguliere dienst bij de Deutsche Bundesbahn. In
Polen kon men de 34 betrouwbare machines, die men na de
Tweede Wereldoorlog overnam, tot 1976 niet missen. 4 Step-
penpaarden zijn tot op heden museaal behouden gebleven,
een daarvan in het bestand van de Poolse Staatsspoorwegen
(PKB).

6
Sicherheitshinweise
• DieLokdarfnurmiteinemdafürbestimmtenBetriebssy-
stem eingesetzt werden.
• Analogmax.15Volt=,digitalmax.22Volt~.
• DieLokdarfnurauseinerLeistungsquelleversorgt
werden.
• BeachtenSieunbedingtdieSicherheitshinweiseinder
Bedienungsanleitung zu Ihrem Betriebssystem.
• FürdenkonventionellenBetriebderLokmussdasAn-
schlussgleis entstört werden. Dazu ist das Entstörset
611 655 zu verwenden. Für Digitalbetrieb ist das Entstör-
set nicht geeignet.
• ACHTUNG! Funktionsbedingte scharfe Kanten und Spitzen.
• SetzenSiedasModellkeinerdirektenSonneneinstrah-
lung, starken Temperaturschwankungen oder hoher
Luftfeuchtigkeit aus.
• VerbauteLED`sentsprechenderLaserklasse1nach
Norm EN 60825-1.
Wichtige Hinweise
• DieBedienungsanleitungunddieVerpackungsind
Bestandteile des Produktes und müssen deshalb aufbe-
wahrt sowie bei Weitergabe des Produktes mitgegeben
werden.
• FürReparaturenoderErsatzteilewendenSiesichbittean
Ihren Trix-Fachhändler.
• GewährleistungundGarantiegemäßderbeiliegenden
Garantieurkunde.
• Entsorgung:www.maerklin.com/en/imprint.html
• DervolleFunktionsumfangistnurunterTrixSystems,
DCC und unter mfx verfügbar.
• Eingebaute,fahrtrichtungsabhängigeStirnbeleuchtung.
Im Digitalbetrieb schaltbar.
• BefahrbarerMindestradius360mm.
Multiprotokollbetrieb
Analogbetrieb
Der Decoder kann auch auf analogen Anlagen oder Gleis-
abschnitten betrieben werden. Der Decoder erkennt die
analoge Gleichspannung (DC) automatisch und passt sich
der analogen Gleisspannung an. Es sind alle Funktionen,
die unter mfx oder DCC für den Analogbetrieb eingestellt
wurden aktiv (siehe Digitalbetrieb).
Digitalbetrieb
Der Decoder ist ein Multiprotokolldecoder. Der Decoder
kannunterfolgendenDigital-Protokolleneingesetztwerden:
mfx oder DCC.
Das Digital-Protokoll mit den meisten Möglichkeiten ist das
höchstwertige Digital-Protokoll. Die Reihenfolge der Digital-
ProtokolleistinderWertungfallend:
Priorität1:mfx
Priorität2:DCC
Priorität3:DC
Hinweis: Wenn zwei oder mehr digital-Protokolle am
Gleis erkannt werden, wählt der Decoder automatisch das
höchstwertige Protokoll. Wird z.B. mfx und DCC erkannt,
wählt der Decoder mfx.

7
Hinweis: Beachten Sie, dass nicht alle Funktionen in allen
Digital-Protokollen möglich sind. Unter mfx und DCC können
einige Einstellungen von Funktionen, welche im Analog-
Betrieb wirksam sein sollen, vorgenommen werden.
Hinweise zum Digitalbetrieb
• DiegenaueVorgehensweisezumEinstellenderdiversen
Parameter entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung
Ihrer Mehrzug-Zentrale.
• DieabWerkeingestelltenWertesindfürmfxgewählt,so
dass ein bestmöglichstes Fahrverhalten gewährleistet ist.
Für andere Betriebssysteme müssen gegebenenfalls
Anpassungen getätigt werden.
• DerBetriebmitgegenpoligerGleichspannungim
Bremsabschnitt ist mit der werkseitigen Einstellung
nicht möglich. Ist diese Eigenschaft gewünscht, so muss
auf den konventionellen Gleichstrombetrieb verzichtet
werden(CV29/Bit2=0).
mfx-Protokoll
Adressierung
• KeineAdresseerforderlich,jederDecodererhälteine
einmalige und eindeutige Kennung (UID).
• DerDecodermeldetsichaneinerCentralStationoder
Mobile Station mit seiner UID automatisch an.
• NameabWerk:24 047 DB
Programmierung
• DieEigenschaftenkönnenüberdiegrascheOberäche
der Central Station bzw. teilweise auch mit der Mobile
Station programmiert werden.
• EskönnenalleCongurationVariablen(CV)mehrfach
gelesen und programmiert werden.
• DieProgrammierungkannentwederaufdemHaupt-oder
dem Programmiergleis erfolgen.
• DieDefaulteinstellungen(Werkseinstellungen)können
wieder hergestellt werden.
• Funktionsmapping:FunktionenkönnenmitHilfeder
Central Station 60212 (eingeschränkt) und mit der Central
Station 60213/60214/60215 beliebigen Funktionstasten
zugeordnet werden (siehe Hilfe in der Central Station).

8
DCC-Protokoll
Adressierung
• MöglicheAdressen:Kurze,langeundTraktionsadresse
• Adressbereich:
1 – 127 (kurze Adresse, Traktionsadresse)
1 – 10239 (lange Adresse)
• JedeAdresseistmanuellprogrammierbar.
• KurzeoderlangeAdressewirdüberdieCVsausgewählt.
• EineangewandteTraktionsadressedeaktiviertdie
Standard-Adresse.
Programmierung
• DieEigenschaftenkönnenüberdieCongurationsVari-
ablen (CV) mehrfach geändert werden.
• DieCV-NummerunddieCV-Wertewerdendirekteinge-
geben.
• DieCVskönnenmehrfachgelesenundprogrammiert
werden (Programmierung auf dem Programmiergleis).
• DieCVskönnenbeliebigprogrammiertwerden.PoM
(Programmierung auf dem Hauptgleis PoM) ist nur bei
den in der CV-Tabelle gekennzeichneten CV möglich.
PoM muss von Ihrer Zentrale unterstützt werden (siehe
Bedienungsanleitung ihres Gerätes).
• DieDefaulteinstellungen(Werkseinstellungen)können
wieder hergestellt werden.
• 14bzw.28/126Fahrstufeneinstellbar.
Fahrstufen am Lokdecoder und am Steuergerät müssen
übereinstimmen, es sind sonst Fehlfunktionen möglich.
• AlleFunktionenkönnenentsprechenddemFunktions-
mapping geschaltet werden.
• WeitereInformation,sieheCV-TabelleDCC-Protokoll.
Es wird empfohlen, die Programmierungen grundsätzlich auf
dem Programmiergleis vorzunehmen.
Logische Funktionen
Anfahr-/Bremsverzögerung
• DieBeschleunigungs-undBremszeitkönnengetrennt
von einander eingestellt werden.
• DielogischeFunktionsabschaltungABVkannüberdas
Funktionsmapping auf jede beliebige Funktionstaste
gelegt werden.

9
Schaltbare Funktionen
Stirnbeleuchtung an Licht-Taste Funktion f0
Rauchgenerator 1an — Funktion 1 Funktion f1
Betriebsgeräusch — — Funktion 2 Funktion f2
Geräusch:Lokpfeife — — Funktion 3 Funktion f3
ABV, aus — — Funktion 4 Funktion f4
Geräusch:Bremsenquietschenaus — — Funktion 5 Funktion f5
Geräusch:Glocke — — Funktion 6 Funktion f6
Geräusch:Rangierpff — — Funktion 7 Funktion f7
Geräusch:Dampfablassen — — Funktion 8 Funktion f8
Geräusch:Luftpumpe — — — Funktion f9
Geräusch:Kohleschaufeln — — — Funktion f10
Geräusch:Schüttelrost — — — Funktion f11
Geräusch:Injektor — — — Funktion f12
Geräusch:Lichtmaschine — — — Funktion f13
1 Gehört nicht zum Lieferumfang

10
CV Bedeutung Wert DCC ab Werk
1 Adresse 1 - 127 3
2 PoM Minimalgeschwindigkeit 0 - 255 16
3 PoM Anfahrverzögerung 0 - 255 13
4 PoM Bremsverzögerung 0 - 255 12
5 PoM Maximalgeschwindigkeit 0 - 255 235
8 Werkreset/Herstellerkennung 8 131
13 PoM Funktionen F1 - F8 im Analogbetrieb 0 - 255 1
14 PoM Funktionen F9 - F15 und Licht im Analogbetrieb 0 - 255 1
17 Erweiterte Adresse (oberer Teil) CV29,Bit5=1 192
18 Erweiterte Adresse (unterer Teil) CV29,Bit5=1 128
19 Traktionsadresse 0 - 255 0
21 PoM Funktionen F1 - F8 bei Traktion 0 - 255 0
22 PoM Funktionen F9 - F15 und Licht bei Traktion 0 - 255 0
29
Bit0:UmpolungFahrtrichtung
Bit1:AnzahlFahrstufen14oder28/128
Bit2:DCCBetriebmitBremsstrecke
(kein Analogbetrieb möglich)
Bit5:Adressumfang7Bit/14Bit
0 / 1
0 / 2
0 / 4
0 / 32
***
0, 1, 2, 3, 4, 5, 6,
7, 32, 34, 35, 36,
37, 38, 39
6
63 Lautstärke 0 - 255 255
PoM Program on the Main; muss vom Steuergerät unterstützt werden
*** Die Werte der gewünschten Einstellungen sind zu addieren!
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1
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