Cooper CEAG EGA / COM-Server User manual

EGA / COM – Server 1
Kurzanleitung /
Instruction manual
EGA / COM-Server
400 71 860 019 (B)

EGA / COM – Server 2
Inhalt / Contents
1 Einleitung .............................................................................................................. 4
1.1 Vorwort............................................................................................................ 4
1.2 Übersicht......................................................................................................... 4
2 Quick-Start Anleitung ............................................................................................ 6
2.1 Hardware-Installation ...................................................................................... 6
2.2 IP-Konfiguration des EGA/COM-Servers ........................................................ 7
2.2.1 IP-Konfiguration mittels ARP..................................................................... 7
2.2.2 IP-Konfiguration über die serielle Schnittstelle.......................................... 8
2.3 COM-Umlenkung ............................................................................................ 8
3 Hardware Installation .......................................................................................... 13
3.1 Gehäuse ....................................................................................................... 13
3.2 Montage ........................................................................................................ 13
3.3 LED-Anzeigen............................................................................................... 14
3.3.1 Power LED (grüne Power LED) .............................................................. 14
3.3.2 Status LED (grüne Status LED) .............................................................. 14
3.3.3 Error-LED (rote Error-LED) ..................................................................... 14
3.4 Stromversorgung........................................................................................... 15
4 EGA / COM-Server Leistungsmerkmale ............................................................. 15
5 Spezifikationen und Zubehör .............................................................................. 16
6 Introduction ......................................................................................................... 17
6.1 Foreword....................................................................................................... 17
6.2 Overview ....................................................................................................... 17
7 Quick-Start Guide ............................................................................................... 19
7.1 Hardware installation..................................................................................... 19
7.2 IP Configuration of EGA / COM - Server....................................................... 19
7.2.1 IP Configuration via ARP......................................................................... 19
7.2.2 IP Configuration over serial interfaces .................................................... 20
7.3 COM redirection............................................................................................ 21
8 Hardware Installation .......................................................................................... 25
8.1 Enclosure ...................................................................................................... 25
8.2 Mounting ....................................................................................................... 25
8.3 LED signals................................................................................................... 25
8.3.1 Power LED (green power LED)............................................................... 25

EGA / COM – Server 3
8.3.2 Status LED (green status LED) ............................................................... 26
8.3.3 Error LED (red error LED) ....................................................................... 26
8.3.4 Electric power supply .............................................................................. 26
9 EGA / COM – server performance characteristics .............................................. 27
10 Specifications and Accessories........................................................................... 27

EGA / COM – Server 4
1 Einleitung
1.1 Vorwort
Diese Kurzanleitung beschreibt die Grundkonfiguration (Zuweisung einer TCP/IP-Adresse)
und COM-Port Zuweisung über eine COM-Umlenkung des EGA / COM-Servers. Ein
ausführliches Benutzerhandbuch, ist über den CEAG-Innendienst erhältlich.
1.2 Übersicht
Der EGA / COM-Server ist eine leistungsfähige, zuverlässige und sichere
Netzwerkinfrastrukturkomponente, um einen EGA-Strang mit der Visualisierungssoftware
CGVision und CEAG Notlichtsysteme mit EGA-Bus, über Intranet zu visualisieren. Um ein
EGA-Bus Netzwerk über Intranet aufzubauen, ist mindestens 1 Stk. EGA / COM-Server und
ein Netzwerkanschluß am PC der CGVision notwendig, um eine Kommunikation über
Ethernet via TCP/IP zu ermöglichen.
Anwendungsbeispiel:
EGA
Interface
ZB96
ZB96
ZB96
ZB96
GVL GVL GVL
GVL GVL GVL
ZB96 ZB96 ZB96
ZB96 ZB96
ZB96
Ethernet
mit TCP/IP
LAN-Port
(RJ45)
Strang 1
Strang 2
COM-Server
COM-Server
Strang 3
COM-Port
CGVision
EGA-Bus
EGA-Bus
EGA-Bus
EGA
Interface
EGA
Interface

EGA / COM – Server 5
Die Kommunikation der CGVision über Ethernet mit den CEAG-Notlichtsystemen mit EGA-
Bus, (ZB96,GVL24.1 und ZVL220) erfolgt über eine integrierte Netzwerkkarte (LAN) im PC
der CGVision. Über eine COM-Umlenkung (Software) wird den am Ethernet
angeschlossenen EGA / COM-Server über deren TCP/IP Adresse einen COM-Port
zugewiesen. Dieser COM-Port kann in der CGVision einen EGA-Strang und somit einer
Garätefamilie (z.B. ZB96) mit max. 32 Notlichtsystemen, zugewiesen werden.
Es ist möglich bis zu 8 Stück EGA/COM-Server je Gerätefamilie zuzuordnen, d.h. max. 8
Stränge je Gerätefamilie sind auf der CGVision visualisierbar, jedoch max. 15 Stk. EGA-
Stränge je CGVision insgesamt.

EGA / COM – Server 6
2 Quick-Start Anleitung
Dieses Kapitel gibt Schritt für Schritt Anweisungen, wie der EGA / COM-Server in einem
einfachen Netzwerk in einer LAN-Umgebung zu konfigurieren ist.
2.1 Hardware-Installation
Schließen Sie ein erdfreies, galvanisch getrenntes 12-24V, AC/DC Netzteil an, verbinden
Sie die EGA-Interfacebox über den 9-poligen RS232-Port, sowie das Ethernet-Kabel wie in
Abbildung 1 dargestellt.
Abbildung 1) Grundlegende Hardware-Installation
Serieller
Anschluß
(DB9)
Netzwerkanschluß
(RJ45)
LED-Anzeigen

EGA / COM – Server 7
2.2 IP-Konfiguration des EGA/COM-Servers
Um den EGA/COM-Server im Intranet betreiben zu können, muß diesem eine eindeutige
TCP/IP-Adresse zugeordnet werden. Diese TCP/IP Adressen werden üblicherweise durch
den zuständigen Netzwerk-Administrator vergeben. Bei Einsatz mehrerer EGA/COM-Server
empfiehlt sich eine laufende Adressvergabe in der letzten Stelle, um eine leichte Zuordnung
zu gewährleisten. Beachten Sie bitte, keine TCP/IP-Adresse doppelt zu verwenden. Der PC
zur Konfiguration der TCP/IP Adressen muß sich im selben Subnet befinden (z.B.
255.255.255.0)
2.2.1 IP-Konfiguration mittels ARP
Vorraussetzung für diese Methode ist, dass sich der EGA/COM-Server auf seinen
werksseitige Voreinstellung befindet. Werksseitig wird der EGA/COM-Server mit der
aktuellen IP-Adresse 0.0.0.0 ausgeliefert. Eine nachträgliche Änderung der TCP/IP-Adresse,
d.h. ungleich 0.0.0.0 ist nur über die serielle Schnittstelle möglich. Hierfür gehen Sie bitte wie
im Abschnitt 2.2.2 beschrieben vor.
Zunächst notieren Sie sich bitte die Ethernet-Adresse des zukonfigurierenden EGA/COM-
Servers. Diese steht auf einem Aufkleber des Gerätes und sieht folgendermassen aus:
z.B.: EN=00c03d01abd4
Diese sollte mit Bindestrichen folgendermassen aufgeschrieben werden:
z.B.: 00-c0-3d-01-ab-d4
Starten Sie jetzt die DOS-Box des Windows, z.B. durch Eingabe von cmd im Startmenü
„Ausführen“ und „OK“. Es öffnet sich die DOS-box mit der Eingabeaufforderung. Hinter der
Eingabeaufforderung C:\> geben sie bitte folgendes Kommando ein:
C:\>arp–s [IP-Adresse] [Ethernet-Adresse]
Am Beispiel der TCP/IP-Adresse z.B. 192.168.255.250 und oben genannter Ethernetadresse
sieht die Eingabe an der Eingabeaufforderung folgendermassen aus:
C:\>arp –s 192.168.255.250 00-c0-3d-01-ab-d4
Sie haben damit einen statischen Eintrag in den ARP-Cache des Rechners erzeugt, den Sie
mit Hilfe des Kommandos arp-a überprüfen können. Durch ein ebenfalls in der DOS-Box
ausgeführtes PING auf die eingegebene IP-Adresse erfolgt jetzt die eigentliche
Adresszuweisung an den EGA/COM-Server. Die IP-Adresse wird direkt in den
nichtflüchtigen Speicher übernommen und bleibt somit auch nach einem Reset oder
Spannungsausfall gültig:
Ping [IP-Adresse],
also in unserem Beispiel:
ping 192.168.255.250
Als Antwort erhalten sie die folgende Ausgabe in der DOS-Box:
Antwort von [IP-Adresse]:
Bytes=32Zeit[<=x]ms TTL=64

EGA / COM – Server 8
Achtung:
Beachten Sie bitte bei Vergabe von IP-Adressen, dass keine führenden Nullen gesetzt
werden dürfen! Z.B.: bei IP-Adresse 192.1.1.1 darf auf keinen Fall 192.001.001.001
eingegeben werden.
2.2.2 IP-Konfiguration über die serielle Schnittstelle
Im Gegensatz zur ARP-Methode kann die TCP/IP-Adressvergabe mit Hilfe des seriellen
EGA/COM-Server-Ports auch eingesetzt werden, wenn der EGA/COM-Server bereits über
eine IP-Adresse ungleich 0.0.0.0 verfügt, z.B. bei nachträglichen Änderungen im Netzwerk.
Hierzu öffnen Sie ein beliebiges Terminalprogramm, z.B. Hyper Terminal im Start-Menü
unter „Programme“, „Zubehör“ und „Kommunikation“ ÆHyper Terminal. Der Start des Hyper
Terminals muss mit folgenden Übertragungsparameter erfolgen:
9600 Baud, 8 Datenbits, keine Parität, kein Handshake
Die Verbindung zum PC erfolgt mit einem gekreuztem Rechner/Rechner-Kabel
(Nullmodem). Die Spannungsversorgung des EGA/COM-Servers ist zu Beginn
ausgeschaltet.
Zum starten der Sitzung muß die Taste „x“ gedrückt gehalten werden, während Sie die
Spannungsversorgung des EGA/COM-Servers anlegen. Nach ca. 2 Sekunden erscheint
folgendes Prompt auf Ihrem Bildschirm:
Enter IP-addr.+Return
Geben Sie nun in gewohnetr Dot-notation die neue TCP/IP-Adresse ein. Nach Betätigung
der RETURN-Taste wird diese vom EGA/COM-Server sofort als neue IP-Adresse in den
nichtflüchtigen Speicher übernommen. Sind Ihnen bei der Eingabe Tipp-Fehler unterlaufen,
wiederholen Sie den Vorgang.
2.3 COM-Umlenkung
Um mit der CGVision über Ethernet mit den EGA-Strängen kommunizieren zu können, muss
den EGA/COM-Servern noch einen COM-Port zugeordnet werden. Dieses geschieht durch
eine COM-Umlenkung, bei der den EGA/COM-Servern per Software in der Systemsteuerung
einen COM-Port zugewiesen wird.
Hierfür ist als erstes die Software „COM-Umlenkung“ auf das Windows-System zu
installieren. Die Software finden Sie auf der CGVision-CD im Ordner „WUT Comumlenkung“
als ZIP-Archiv. Vor der Installation ist das ZIP-Archiv in ein Verzeichnis zu entpacken (z.B.
TEMP).
Für die Installation sind folgende Systemvorausetzungen notwendig:
-Windows 2000/XP mit Administratorrechten
-Installierter TCP/IP-Protokollstack
Zur Installation starten Sie bitte im entpackten Verzeichnis das Setup-Programm „setup.exe“.
Es werden dann Treiberdaten installiert und die Systemsteuerung wird um eine neue
Komponente „COM-Umlenkung“ erweitert.

EGA / COM – Server 9
Nach der Installation öffnen sie bitte die Systemsteuerung, und klicken doppelt auf das neue
Symbol „COM-Umlenkung“.
Es öffnet sich folgendes Fenster:
Abbildung 2) COM-Umlenkung Grundbild
Achtung:
Alle erforderlichen Grundeinstellungen werden nur im Register „Inventar“ eingestellt.
Eine Änderung in einem anderen Register, kann eine Nichtfunktion zur Folge haben!
Im Register „Inventar“ kann nun über die Schaltfläche „Com-Server“ einem EGA/COM-
Server im Netzwerk einem virtuellen COM-Port zugeordnet werden. (siehe Abbildung 3)

EGA / COM – Server 10
Abbildung 3) COM-Server verbinden
Bitte geben Sie nun eine gültige TCP/IP-Adresse eines EGA/COM-Servers im Feld „IP-
Adresse“, z.B. 192.168.100.253.
Abbildung 4): Eingabe der IP - Adresse
und markieren Sie im Feld „Com-Server Typ“ Æ50-230400 Baud. Mit der Schaltfläche
„Testen“ lässt sich nun testen, ob der COM-Server im Netzwerk erkannt wird, und somit eine
gültige Adresse eingegeben wurde. Weitere Einstellungen sind nicht notwendig. Mit Klick auf
„OK“ kann das Menu wieder verlassen werden.
Table of contents
Languages:

















