VDO Triducer-Through-hull Instruction Manual

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Deutsch. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
English . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Français. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Español . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Italiano. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Nederlands. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Svenska. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75

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Montage- und edienungsanleitung
Einschiebbarer Tri-Multisensor
Flachprofil- und Einbaugeh use
US-Patent: 4 898 029; Neuerteilung: 33 982; zum Patent angemeldet;
Australisches Patent 605 281; Kanadisches Patent 1 313 775;
Japanisches Patent: 185 1014
1. Inhaltsverzeichnis
1. Inhaltsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
2. Werkzeuge und Materialien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
3. Vorprüfung der Funktionen Geschwindigkeit und Temperatur . . . . . . . 4
4. Antifouling-Farbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
5. Einbauort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
6. Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
7. Wartung, Reparatur und Ersatzteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Vorsicht:
Verwenden Sie keine Lösungsmittel. Reinigungsmittel, Kraftstoff, Dich-
tungsmittel und andere Produkte können starke Lösungsmittel, wie zum
Beispiel Azeton, enthalten, von denen viele Kunststoffe angegriffen werden
und die ihre Festigkeit beeintr chtigen.
Achtung!!!
Bitte lesen Sie diese Anweisungen vollst ndig durch, ehe Sie mit dem
Einbau beginnen. Diese Bedienungs- und Einbauanweisungen
ersetzen alle bisherigen Einbauanweisungen, soweit sie von den
Anweisungen in dem Handbuch Ihres Ger tes abweichen.

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2. Werkzeuge und Materialien
Wasserverdünnbare Antifoulingfarbe (in Salzwasser unbedingt erforderlich),
Schutzbrille, Staubmaske, elektrische Bohrmaschine mit einem Futter mit
einem Spannbereich bis mindestens 100 mm, Bohrer 3mm, Lochs ge
51 mm Drm, Schleifpapier, mildes Detergentium oder ein schwaches
Lösungsmittel (z.B. Alkohol), ein für den Einsatz auf Schiffen geeignetes
Silikondichtmittel, Kabelbinder, Lochs ge für die innere Deckschicht 60 mm
Drm (beim Einbau in einen dreilagigen Kunststoffrumpf), Glasfasergewebe
und Kunstharz oder einen Zylinder, Wachs, Klebeband und Epoxidharz
Bild 1 Flachprofil-Kunststoffgehäuse
3. Vorprüfung der Funktionen Gesch indigkeit und Temperatur
Schließen Sie den Multisensor an das Meßger t an und drehen Sie das
Flügelrad. Vergewissern Sie sich, daß eine Geschwindigkeit angezeigt wird
(und, sofern zutreffend, die ungef hre Lufttemperatur). Ist keine oder nur
eine falsche Anzeige vorhanden, tauschen Sie das Ger t beim H ndler um.
4. Antifouling-Farbe
An der Oberfl che des Sensors kann sich unter Umst nden sehr schnell
ein Bewuchs mit Algen einstellen und die Leistung des Ger tes innerhalb
von einigen Wochen erheblich beeintr chtigen. Dem Salzwasser ausge-
setzte Oberfl chen müssen daher mit einer Antifoulingfarbe gestrichen
werden. Es muß aber darauf geachtet werden, daß nur eine wasserver-
dünnte Antifoulingfarbe verwendet wird. Keinesfalls darf eine mit Ketonen
verdünnte Farbe verwendet werden, da Ketone viele Kunststoffe angreifen
und somit der Sensor besch digt werden kann.

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Günstiger, weil einfacher, ist es, die Antifoulingfarbe vor dem Einbau aufzu-
bringen. Es muß aber unbedingt darauf geachtet werden, daß die Farbe vor
dem Einbau des Sensors genügend lange trocknen gelassen wird. Der
Antifoulinganstrich muß alle sechs Monate oder am Beginn einer jeden
Bootssaison erneuert werden. Die folgenden Fl chen des Sensors müssen
gestrichen werden (siehe Bild 2):
Bild 2 Antifoulinganstrich
5. Einbauort
nSteuerbordseite des Rumpfes, wenn sich die Schraubenbl tter hier
nach unten bewegen.
nDer Multi-Sensor muß sich immer im Wasser befinden.
nDie Strömung des Wassers entlang der Oberfl che des Rumpfes muß
ruhig ohne Blasen und Turbulenzen sein (insbesondere auch bei hohen
Geschwindigkeiten).
nDer Strahl des Meßwertgebers darf nicht durch den Kiel oder die
Schraubenwelle/n behindert werden.
nW hlen Sie den Einbauort so, daß sich ein möglichst kleiner
Aufkimmungswinkel ergibt.
Einsatz
Außenwand unter dem
unteren O-Ring
Oberfl che des Hohlraumes
in dem das Flügelrad l uft
Flügelrad
freiliegendes Ende
Gehäuse
ußerer Rand des Geh uses
Innenwand des Geh uses
auf einer L nge von 30 mm
nDie Außenseite des Einsatz
unterhalb des unteren O-
Rings
nDas freiliegende Ende des
Einsatz
nDie Oberfl che des Hohl-
raums in dem das Flügelrad
l uft
nDas Flügelrad
nGeh useaußenseite
nDie Bohrung des Geh uses
auf einer L nge von 30 mm
nDer Blindstopfen unterhalb
des unteren O-Rings inkl.
des freiliegenden Endes

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nW hlen Sie den Einbauort im Inneren des Bootes so, daß über dem
Geh use ein ausreichender Freiraum für das Geh use, das Anziehen
der Muttern und das Ausbauen des Einsatzes vorhanden ist. Der
Freiraum sollte mindestens eine Größe von 280 mm haben.
5.1 Rumpftypen
Bild 3 Günstigster Anbringungsort des Multi-Sensors
nVerdrängungs-Motorboote - Bringen Sie den Sensor möglicht
mittschiffs in der N he der Mittellinie an.
nMotorboote mit Gleitrumpf - Bringen Sie den Sensor ausreichend weit
achtern auf oder nahe der Mittellinie ausreichend innenbords des ersten
Satzes der Verst rkungs-/Stabilisierungsleisten an, damit sichergestellt
ist, daß der Multi-Sensor auch bei hohen Geschwindigkeiten immer
Kontakt mit dem Wasser hat.
nAußenborder und I/O - Bauen Sie den Sensor unmittelbar vor
dem/den Motor/en ein
nInnenborder - Bauen Sie den Sensor ausreichend weit vor der/den
Schraube/n und Welle/n ein.
nStufenrumpf - Bauen Sie den Sensor direkt vor der ersten Stufe ein.
Große Verdr ngerboote
Kleine Verdr ngerboote Gleitboote
Kurzkieler
Langkieler

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noote, die Geschwindigkeiten von mehr als 25 kn erreichen -
informieren Sie sich vor dem Einbau über den Einbauort und die
Betriebsergebnisse bei hnlichen Booten
nKurzkieler - Bauen Sie den Sensor auf oder so nahe wie möglich an
der Mittellinie und 300 bis 600 mm vor dem Finnkiel ein.
nLangkieler - Bauen Sie den Sensor mittschiffs und entfernt vom Kiel an
einer Stelle mit möglichst geringer Aufkimmung ein.
orsicht: Achten Sie darauf, daß der Sensor nicht in einem Bereich einge-
baut wird, in dem Turbulenzen oder Blasen auftreten: z.B. in der Nähe von
Wasser-Ein- oder Austrittsöffnungen, hinter Stabilisierungs-/Führungslei-
sten, Armaturen oder sonstigen Unregelmäßigkeiten des Rumpfes oder
hinter Stellen mit erodierter Farbe (Anzeichen von Turbulenzen).
orsicht: Bauen Sie den Sensor nicht an Stellen ein, an denen das Boot
während des Transports, beim Zuwasserlassen, beim Anheben oder bei
der Lagerung gestützt werden muß.
6. Montage
Dreischicht-Glasfaser-Rumpf - Bauen Sie den Sensor gem ß den
besonderen Anweisungen in Abschnitt 6.5 ein.
6.1 Bohren
1. Bohren Sie zuerst, von der Innenseite des Rumpfes aus, eine
Vorbohrung mit einem Durchmesser von 3 mm. Befindet sich in der
N he des vorgesehenen Einbauortes eine Rippe, eine Aussteifung oder
eine sonstige Unregelm ßigkeit des Rumpfes, so bohren Sie von
außen.
2. Stellen Sie dann mit einer Lochs ge des entsprechenden Durchmes-
sers von außen die Einbaubohrung her.
3. Schleifen und reinigen Sie den Bereich rund um die Bohrung sowohl
auf der Außen- wie auch auf der Innenseite, damit sichergestellt ist,
daß das Dichtungsmittel gut am Rumpf haftet. Sollten sich am Rumpf
Kraftstoffrückst nde befinden, so müssen diese vor dem Schleifen
entweder mit einem milden Reinigungsmittel oder mit einem schwachen
Lösungsmittel (Alkohol) entfernt werden.
Entfernen Sie beim Einbau in einen Metallrumpf alle Grate mit einer
Warnung: Tragen Sie immer eine Schutzbrille und eine Staubmaske.

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Feile und Schleifpapier.
6.2 Abdichtung
Bringen Sie auf den Rand des Geh uses, der an dem Rumpf aufliegt,
sowie an der Außenseite des Geh uses eine etwa 2 mm dicke Schicht
eines für den Einsatz im Schiffbau geeigneten Dichtungsmittels auf. Das
Dichtungsmittel muß bis etwa 6 mm über die Gesamtdicke aus Rumpf,
Unterlegscheiben und Rumpfmutter reichen (siehe Bild 4). Hierdurch wird
sichergestellt, daß sich auch in den Gewindeg ngen Dichtungsmittel
befindet, der Rumpf einwandfrei abgedichtet und die Rumpfmutter
einwandfrei gesichert ist.
Schiffbau-geeignetes Dichtungsmittel
Bild 4 Abdichtung und Einbau
6.3 Einbau
orsicht: Ziehen, tragen oder halten Sie den Multisensor niemals an dem
Kabel, da hierdurch die inneren erbindungen beschädigt werden können.
1. Setzen Sie das Geh use von außen in die Bohrung im Rumpf ein,
wobei Sie es leicht hin- und herdrehen, um überschüssiges Dichtungs-
mittel herauszudrücken (siehe Bild 4). Richten Sie das Geh use dann
so aus, daß der Pfeil am Rand des Geh uses zum Bug weist. Wird der
Multi-Sensor nicht auf der Mittellinie eingebaut, so muß das Geh use,
um es auf die Wasserströmung auszurichten, leicht in Richtung auf die
Mittellinie angewinkelt werden.
2. Schieben Sie dann von innen die Unterlegscheibe auf das Geh use.
Bei Aluminiumrümpfen mit einer Dicke von weniger als 6 mm
Einsatz
Befestigungsmutter
(Kunststoff)
Geh use
Sicherungsdraht
Rumpfmutter
Unterlegscheibe
Rumpf

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muß eine zus tzliche Scheibe aus Gummi, Faserstoff oder Kunststoff
verwendet werden. Bronzescheiben dürfen keinesfalls verwendet
werden, da sie zu elektrolytischer Korrosion führen. Auch Holz darf
nicht verwendet werden, da es durch Quellen zur Besch digung des
Kunststoffgeh uses führen kann.
3. Schrauben Sie die Rumpfmutter auf. Achten Sie dabei darauf, daß die
Kerbe am oberen Rand des Geh uses und der Pfeil am ußeren Rand
auf den Bug weisen.
Holzrumpf - Lassen Sie das Holz vor dem endgültigen Anziehen der
Rumpfmutter quellen.
Kunststoffgehäuse - Üben Sie keinen zu großen Druck auf die
Fl chen der Schlüsselweite aus, da dies zum Bruch des Geh uses
führen kann.
Ziehen Sie die Rumpfmutter nur handfest an. Üben Sie kein zu hohes
Anzugsmoment aus.
4. Entfernen Sie alles überschüssige Dichtungsmittel an der Außenseite,
um eine ruhige Strömung des Wassers über den Sensor sicherzustel-
len.
5. Überprüfen Sie, nachdem das Dichtungsmittel ausgeh rtet ist, die O-
Ringe des Einsatzes auf einwandfreien Zustand (ersetzen Sie sie, falls
erforderlich) und schmieren Sie die O-Ringe.
6. Schieben Sie den Einsatz so in das Geh use, daß der an der Oberseite
angebrachte Pfeil zum Bug weist. Schrauben Sie die Befestigungsmut-
ter so weit auf, bis sich Widerstand bemerkbar macht. Drehen Sie den
Einsatz dann so weit, bis die Nase in der Nut des Geh uses einrastet.
Der Pfeil an der Oberseite des Einsatzes, das Ausgangskabel, die Nut
des Geh uses und der Pfeil am ußeren Rand sind nun alle aufeinan-
der ausgerichtet. Ziehen Sie die Befestigungsmutter nun weiter an.
Achten Sie aber sorgf ltig darauf, daß das Geh use nicht verdreht und
das Dichtungsmittel gestört wird. Ziehen Sie die Mutter nur handfest an.
Üben Sie kein zu hohes Anzugsmoment aus.
Warnung: Um eine wasserdichte Verbindung zu erzielen, müs-
sen die O-Ringe in einwandfreiem Zustand und gut geschmiert
sein.

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7. Führen Sie den Sicherungsdrahtes durch eine der Bohrungen in der
Rumpfmutter. Führen Sie den Draht nach links und dann durch eine
Bohrung in der Befestigungsmutter. Führen Sie den Draht dann noch
einmal durch die Bohrung und dann durch die Bohrung in dem Einsatz.
Sichern Sie den Draht dann, indem Sie ihn verdrallen.
orsicht: Ist Ihr Sensor mit einem erbinder geliefert worden, so darf
dieser auf keinen Fall, zur ereinfachung der erlegung des Kabels,
abgebaut werden. Muß das Kabel geschnitten und verbunden werden,
so muß ein spritzwassergeschützter erbindungskasten verwendet
werden.
8. Verlegen Sie das Kabel zum Meßinstrument. Achten Sie sorgf ltig
darauf, daß der Kabelmantel bei der Verlegung nicht überdehnt oder
sonstwie besch digt wird. Um die Möglichkeit von elektrischen
Störungen zu vermindern, sollte das Kabel des Multi-Sensors entfernt
von den anderen elektrischen Leitungen und dem Motor verlegt
werden. Überschüssige Kabell ngen müssen, um Kabelsch den zu
vermeiden, aufgewickelt und mit Kabelbindern festgelegt werden.
9. Führen Sie den Anschluß des Kabels am Meßinstrument gem ß den
Anweisungen im Bedienungshandbuch durch.
6.4 Überprüfen auf Lecks
Nachdem das Boot zu Wasser gelassen worden ist, muß der durch den
Rumpf eingebaute Sensor sofort auf Lecks überprüft werden. Denken
Sie auch daran, daß sehr kleine Lecks schlecht zu entdecken sein
können. Es empfiehlt sich, das Boot nach der Überprüfung nicht l nger
als 3 Stunden im Wasser zu lassen, bis eine erneute Überprüfung
vorgenommen wird. Ist ein Leck vorhanden, so kann sich nach etwa
24 Stunden eine betr chtliche Menge Bilgenwasser ansammeln.
Wird ein Leck festgestellt, so müssen das "Abdichten" und der Einbau
sofort erneut durchgeführt werden (siehe Abschnitt 6.2).
Warnung: auen Sie niemals einen den Rumpf durchdringenden
Sensor ein und lassen das oot dann mehrere Tage ohne Nach-
prüfung im Wasser.
Warnung: ringen Sie immer den Sicherungsdraht an, der ver-
hindert, daß der Einsatz herausgedrückt werden kann, wenn die
efestigungsmutter einmal versagen sollte oder nicht richtig
aufgeschraubt worden ist.
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