Lutz DMP 1 User manual

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DMP 1/4"
Ölfreie, druckluftbetriebene Doppelmembranpumpe
Oil-free, air operated double diaphragm pump
GB
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Betriebsanleitung
Operating Instructions
Vor Inbetriebnahme Betriebsanleitung lesen!
Read this operating instructions before start up!
Für künftige Verwendung aufbewahren.
To be retained for future reference.
Kunststoff
Non-metallic

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Inhaltsverzeichnis
Allgemeine Sicherheitshinweise 3 - 5
Spezifikationen 6
Maßzeichnungen 7
Kennlinie 7
Installation 8 - 9
Fehlersuche 10
Wartung von Kugelventil und O-Ring Ventilsitz 11
Wartung von Membrane, Kolbenstange und
Führungselementen (Luftsystem) 11 - 13
Drehmoment außenliegender Schrauben 13
Wartung des Luftventiles 14
EG-Konformitätserklärung 15
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Allgemeine Sicherheitshinweise
Wichtiger Hinweis:
Alle Personen, die mit der Aufstellung, Inbetriebnahme, Bedienung, Wartung und Instand-
haltung der Pumpe zu tun haben, müssen:
Lentsprechend qualifiziert sein
Ldiese Anleitung genau beachten
BEVOR SIE IHRE LUTZ-PUMPE INSTALLIEREN, IN BETRIEB NEHMEN ODER WARTEN lesen
Sie bitte die folgenden Instruktionen und Warnhinweise. Bei Nichteinhaltung dieser Anwei-
sungen kann dies zu Verletzungen des Anwenders und/oder Sachschäden führen. Bewahren
Sie diese Anleitung für künftige Verwendung auf.
Warnung
Vor Inbetriebnahme der Pumpe stellen Sie sicher, daß die Pumpe für die zu fördernde
Flüssigkeit geeignet ist. Veränderungen in Bezug auf Temperatur, Konzentration oder
Zusammensetzung der Chemikalien können die Beständigkeit der Materialien beein-
flussen. Prüfen Sie die chemische Beständigkeit immer mit Hilfe der Sicherheits-
datenblätter und Beständigkeitslisten.
LVersichern Sie sich, daß alle Anwender dieses Gerätes zur sicheren Arbeitsweise
geschult wurden.
Gefahr: Gefährliche Medien
Beim Fördern von gefährlichen oder giftigen Flüssigkeiten sollten immer eine Schutz-
brille und Schutzkleidung getragen werden.
LFalls eine Membrane defekt ist, kann die Förderflüssigkeit in die Luftseite der Pum-
pe eindringen und durch den Luftauslaß (Schalldämpfer) austreten. Bei Erkennen
eines Membranschadens ist die Pumpe sofort stillzulegen, die Saug- und Druck-
leitung abzuriegeln und die Pumpe instand zu setzen.
LIst die Flüssigkeit höher als die Pumpe gelagert (Zulauf), sollte der druckseitige
Auslauf über dem Niveau der Flüssigkeit liegen. Zusätzlich sollte nach dem Betrieb
der Pumpe der Zulauf durch eine Absperrvorrichtung (z.B. Kugelhahn) abgeriegelt
werden können. Bei einem Schaden am Rohrleitungssystem oder an der Pumpe
kann somit das Auslaufen des Behälters wirksam vermieden werden.
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Gefahr: Unter Druck stehende Bauteile
Reinigen oder warten Sie die Pumpe, Leitungen oder Armaturen nicht, wenn das Sy-
stem unter Druck steht, da es sonst zu ernsten Verletzungen kommen kann.
LSchließen Sie die Luftversorgungsleitung und bauen Sie den Druck im System ab,
bevor Sie die Einheit demontieren.
Gefahr: Statische Aufladung
Das Pumpen von brennbaren Flüssigkeiten kann innerhalb einer elektrisch nicht leitfä-
higen Pumpe zu einer statischen Aufladung führen. Statischer Funkenschlag kann Ex-
plosionen verursachen, die zu schweren Verletzungen von Personen und/oder Sach-
schäden führen. Die Pumpe sowie deren Zubehör müssen beim Fördern von brennba-
ren Flüssigkeiten oder bei Betrieb in einer Umgebung, in der die Gefahr der Selbst-
zündung besteht, geerdet sein.
Alternativ stehen leitfähige, nicht-metallische Modelle zur Verfügung. Verwenden Sie
Potentialausgleichskabel und erden Sie die Einheit immer ordnungsgemäß. Bezüglich
der Erdung sind die VDE – Vorschriften einzuhalten.
LSicherung der Pumpe, der Verbindungen und aller Kontaktpunkte, um Vibrationen
und Erzeugung von Kontakt- oder statischem Funkenschlag zu vermeiden. Über-
prüfen Sie periodisch die Leitfähigkeit der elektrischen Leitungen sowie von jedem
Bauteil einschließlich der Behälter mit einem Ohmmeter. Der Erdungswiderstand
sollte 106Ohm nicht überschreiten.
LBeachten Sie örtliche Bauvorschriften sowie die Grundlagen des Explosionsschutzes.
LVerwenden Sie leitfähige Schläuche
LAchten Sie auf eine ausreichende Belüftung
LHalten Sie brennbare Stoffe fern von Hitze, offenen Flammen und Funken.
LHalten Sie Behälter stets geschlossen, wenn diese nicht verwendet werden.
Warnung:
Die maximalen Temperaturgrenzen gelten nur für die mechanische Beanspruchung.
Bestimmte Chemikalien verringern die zulässigen maximalen Betriebstemperaturen
erheblich. Bei Fragen zur Beständigkeit und zu Temperaturgrenzen halten Sie Rück-
sprache mit Ihrem Händler.
LBei höheren Temperaturen empfiehlt es sich, immer den Arbeitsdruck zu reduzie-
ren.
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Warnung
Überhöhter Arbeitsdruck (Luftversorgung) kann zu Beschädigungen der Pumpe, Ver-
letzung des Anwenders und Sachschäden führen.
Warnung
Bitte achten Sie genau darauf, daß Sie die Pumpe nach der Wartung wieder richtig
zusammenbauen.
Achtung
Verwenden Sie die Pumpe nicht als Stütze der Rohrleitung. Achten Sie darauf, daß die
Komponenten des Systems abgestützt werden, um Spannungen auf den Pumpen-
teilen zu vermeiden. Die Pumpe ist frei von Spannungen zu installieren.
LFlexible Verbindungen vermeiden Beschädigungen an den Rohrleitungen die durch
Vibrationen verursacht werden können. Verwenden Sie falls erforderlich einen
Pulsationsdämpfer.
Gefahr
Unmittelbare Gefahren, die zu ernsten Verletzungen oder Tod des Anwenders
führen.
Warnung
Gefahren oder unsichere Praktiken, die zu ernsten Verletzungen, Tod oder er-
heblichen Sachschaden führen können.
Achtung
Gefahren oder unsichere Praktiken, die in Verletzungen, Schäden am Gerät oder
Sachschäden führen können.
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Spezifikationen
Förderleistung: 0-16 l/min.
Maximale Temperatur:
PVDF Modell + 93°C
PP Modelle + 66°C
Maximaler Luftdruck: 6,8 bar
Trockenansaugleistung bei 6,8 bar:
Modelle mit Teflon-Membrane 5,0 m
andere Modelle 6,0 m
Gewicht:
PVDF-Modelle 3,2 kg
andere Modelle 2,3 kg
Maximale Feststoffe: 1,5 mm
Luftversorgung:
Einlaß: 1/4" NPSF IG
(1/2" BSP IG)1)
Auslaß: 1/4" NPSF IG
Saug-/Druckstutzen: 1/4" BSP IG
1)Bei Verwendung des Regulierventils
Verwenden Sie ölfreie Luft.
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Ventil (optional)
Absperr-
ventil
Saugleitung
Filter
Verschraubung
Flexibles
Verbindungsstück
Luftauslaß Flexibles
Verbindungsstück
Druckleitung
Achtung: Verwenden Sie keine geölte Luft
Die Luftversorgung sollte sauber und trocken sein.
Lufteinlaß

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Kennlinie (beruhend auf Naßansaugung)
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Maßzeichnungen
UntersichtVorderansicht
SeitenansichtRückansicht

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Installation
Bemerkung: Ziehen Sie die Schrauben vor Inbetriebnahme gemäß der Angaben in der
Betriebsanleitung an. Die Betriebsanleitung ist der Pumpe beigefügt.
1. Eine ölfreie, saubere, trockene Druckluftversorgung (oder jedes nicht brennbare, kompri-
mierte Gas) wird empfohlen. Verwenden Sie einen Filter, der Partikel mit einem größeren
Durchmesser wie 50 µµ
µµ
µm herausfiltert.
2. Alle Pumpen sollten in aufrechter Position installiert werden. Ausnahme: 1/4"-Modelle, die
beliebig gedreht werden können, um sie dem Anwendungsfall anzupassen.
3. Wenn die Feststoffpartikel die maximale Feststoffspezifikation der Pumpe übersteigen oder
scharfkantig sind, installieren Sie ein Filterelement in der Saugleitung.
4. Der Durchmesser der Ansaug- und Auslaßleitung sollte nicht kleiner sein, als der vorge-
schriebene Rohrdurchmesser der Pumpe.
5. Bringen Sie vor der Montage Teflonband an den Gewinden an, um Leckage zu vermeiden.
6. Verwenden Sie keinen Dichtungskitt bei Luftleitungsverbindungen.
7. Verwenden Sie geeignete Sauganschlüsse.
8. Drehen Sie die Gewinde von Kunststoffrohren nicht über 14 Nm an.
9. Wenn Sie zu einer anderen Anwendung wechseln, prüfen Sie die Pumpenwerkstoffe auf
Beständigkeit.
Eingetauchte Anwendung:
1. Achten Sie auf die Beständigkeit der produktberührten Materialien.
2. Der Luftauslaß ist über dem Flüssigkeitsspiegel zu legen.
Fördern von Flüssigkeiten mit höherer Viskosität:
1. Stellen Sie die Pumpe nahe am Medium oder unterhalb des Flüssigkeitsspiegels auf.
2. Saugleitungen sollten mit größerem Durchmesser gewählt werden – bis zu dem dreifachen
Durchmesser der Einlaßöffnung. Die Verwendung von dualen Ansaugöffnungen kann ebenso
dazu beitragen, die Fördermenge zu erhöhen (nur bei 1/2"- Modellen möglich).
3. Lassen Sie die Pumpe langsam anlaufen, indem Sie das mit jeder Pumpe gelieferte Luft-
regelventil verwenden.

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9
Betrieb unter niedrigen Temperaturen und UV-Strahlung
1. Polypropylen neigt dazu, bei niedrigen Temperaturen zu verspröden. Die Pumpe sollte
isoliert oder erwärmt werden, oder verwenden Sie Pumpen aus anderen Materialien.
2. Bei starkem Vereisen am Luftauslaß sollte die Pumpe gedrosselt werden. Der Luftversorgung
kann Äthylalkohol beigefügt werden. Verwenden Sie in Ihrem Druckluftnetz einen Luft-
trockner.
3. UV-Strahlen beschädigen Pumpen aus Polypropylen. Schirmen Sie die Pumpen vor UV-
Strahlung ab oder verwenden Sie Pumpen aus UV - beständigem Material.
Fördern von leicht brennbaren Flüssigkeiten – Explosionsschutz
1. Verwenden Sie Potentialausgleichskabel und erden Sie die Einheit immer ordnungsgemäß.
Bezüglich der Erdung sind die VDE – Vorschriften einzuhalten.
2. Sicherung der Pumpe, der Verbindungen und aller Kontaktpunkte, um Vibrationen und
Erzeugung von Kontakt- oder statischem Funkenschlag zu vermeiden. Überprüfen Sie pe-
riodisch die Leitfähigkeit der elektrischen Leitungen sowie von jedem Bauteil einschließlich
der Behälter mit einem Ohmmeter. Der Erdungswiderstand sollte 106Ohm nicht überschrei-
ten.
3. Beachten Sie örtliche Bauvorschriften sowie die Grundlagen des Explosionsschutzes.
4. Verwenden Sie leitfähige Schläuche
5. Achten Sie auf eine ausreichende Belüftung
6. Halten Sie brennbare Stoffe fern von Hitze, offenen Flammen und Funken.
7. Halten Sie Behälter stets geschlossen, wenn diese nicht verwendet werden.
Allgemeine Wartung
1. Prüfen Sie periodisch Pumpe, Leitungen und Verbindungen auf Produkt- oder Luftleckage.
Ziehen Sie alle Verbindungen an, die undicht sind.
2. Wenn Sie gefährliche oder giftige Stoffe fördern, sollten die Membranen in regelmäßigen
Intervallen, die von der Anwendung der Pumpe abhängig sind, geprüft und ggf. ersetzt
werden.
3. Bei frostigen Temperaturen muß die Pumpe, wenn sie außer Betrieb ist, vollständig entleert
werden.
4. Wenn Sie sehr abrasive Flüssigkeiten pumpen, reduzieren Sie die Fördermenge, um die
Lebensdauer der beanspruchten Bauteile (Membranen, Ventilkugeln, Ventilsitze, etc.) zu
verlängern, ggf. verwenden Sie eine größere Pumpe, die bei niedriger Hubfrequenz betrie-
ben werden kann.
5. Wenn Sie ein Medium fördern, das sich absetzt oder verdichtet, muß die Pumpe gespült
werden, bevor sie außer Betrieb genommen wird.

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Fehlersuche
Luftversorgung ist angeschlossen, Pumpe läuft aber nicht
1. Reinigen Sie die Filter und entfernen Sie eventuelle Verunreinigungen aus allen Flüssigkeits-
leitungen.
2. Überprüfen Sie, daß alle Ventile in der Flüssigkeitsleitung geöffnet sind.
3. Überprüfen Sie die Membranen auf Beschädigungen.
4. Der Luftdruck sollte nicht unter 1,4 bar liegen.
Die Pumpe fördert saugt aber nicht an.
1. Überprüfen Sie die Saugleitungen auf Beschädigungen.
2. Überprüfen Sie die Kugelventile auf Abnutzung oder Verunreinigung.
3. Die Ansaughöhe könnte zu groß sein.
4. Falls das Medium zähfließend ist, verwenden Sie eine Saugleitung mit größerem Durch-
messer.
Leckage
1. Ziehen Sie alle Schrauben wie vorgeschrieben an.
2. Ersetzen Sie ggf. die Dichtungen.
3. Überprüfen Sie die Membranen auf Beschädigungen.
Niedrige Fördermenge
1. Vergewissern Sie sich, daß die vom Luftventil benötigte Luftmenge sowie der erforderliche
Arbeitsdruck auch anliegt.
2. Prüfen Sie die Ansaugleitung auf Lecks oder auf Verstopfung.
3. Falls das Medium zähfließend ist, verwenden Sie eine Saugleitung mit größerem Durch-
messer.
Luft in der Auslaßleitung (produktseitig)
1. Prüfen Sie die Saugleitung auf Lecks.
2. Prüfen Sie die Membranen auf Beschädigungen.
Unruhiger Lauf
1. Prüfen Sie die Sitze der Ventile auf Verunreinigungen.
2. Prüfen Sie die Flüssigkeitsleitungen auf Ablagerungen.
3. Das Luftventil muß einwandfrei arbeiten.
4. Die Viskosität des Produktes könnte variieren.
Beschädigung und Verschleiß von benetzten Teilen
1. Wenn die Flüssigkeit abrasiv ist, lassen Sie die Pumpe langsamer arbeiten bzw. verwenden
Sie eine größere Pumpe.
2. Filtern Sie aus der Flüssigkeit scharfkantige Partikel heraus.
3. Versichern Sie sich, daß die benetzten Teile gegen die Flüssigkeit beständig sind.
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