REXROTH PSG series User manual

1070087062 / 04Bosch Rexroth AG Electric Drives
and Controls PSG xxxx||2/168
Die angegebenen Daten dienen der Produktbe
schreibung. Sollten auch Angaben zur Verwendung
gemacht werden, stellen diese nur Anwendungsbei
spiele und Vorschläge dar. Katalogangaben sind
keine zugesicherten Eigenschaften.
Die Angaben entbinden den Verwender nicht von
eigenen Beurteilungen und Prüfungen.
Unsere Produkte unterliegen einem natürlichen
Verschleiß und Alterungsprozess.
E Alle Rechte bei Bosch Rexroth AG, auch
für den Fall von Schutzrechtsanmeldungen.
Jede Verfügungsbefugnis, wie Kopier und Wei
tergaberecht, bei uns.
Auf der Titelseite ist eine Beispielkonfiguration abge
bildet. Das ausgelieferte Produkt kann daher von
der Abbildung abweichen.
Sprachversion des Dokumentes: DE | EN
Originalsprache des Dokumentes: DE
Beginn deutschsprachiger Teil: Seite 3
Beginn englischsprachiger Teil: Seite 85
The data indicated below is intended to describe the
product. Should information on its use be provided,
such information represents application examples
and suggestions only. Catalog specifications shall
not be deemed as warranted quality.
This information does not release the user from per
forming his own assessments and verifications.
Our products are subject to natural wear and aging.
© This manual is the exclusive property of Bosch
Rexroth AG, Germany also in the case of intellec
tual property right applications.
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our prior written permission.
An example configuration is shown on the cover
page. The delivered product may therefore deviate
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DEUTSCHENGLISH

1070087062 / 04 Bosch Rexroth AGElectric Drives
and Controls
PSG xxxx||3/168
Inhalt
Inhalt
1 Zu dieser Dokumentation 5....................
1.1 Gültigkeit der Dokumentation 5...........................
1.2 Zusätzliche Dokumentationen 6...........................
1.3 Darstellung von Informationen 7..........................
1.3.1 Sicherheitshinweise 7..................................
1.3.2 Symbole 9............................................
1.3.3 Bezeichnungen 9......................................
1.3.4 Abkürzungen 9........................................
2 Sicherheitshinweise 11.........................
2.1 Zu diesem Kapitel 11.....................................
2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung 11......................
2.3 Nicht bestimmungsgemäße Verwendung 11.................
2.4 Qualifikation des Personals 12.............................
2.5 Allgemeine Sicherheitshinweise 14.........................
2.6 Produkt- und technologieabhängige Sicherheitshinweise 15...
2.6.1 Evtl. verwendete Symbolik am Produkt 15.................
2.6.2 Transport 15...........................................
2.6.3 Einbau und Montage 16.................................
2.6.4 Elektrischer Anschluss 17...............................
2.6.5 Betrieb des Produktes 19................................
2.6.6 Nachrüstungen und Veränderungen durch den Betreiber 20.
2.6.7 Wartung und Reparatur 20...............................
2.6.8 Konformitätserklärung / CE-Kennzeichnung 21.............
2.7 Pflichten des Betreibers 22................................
3 Allgemeine Hinweise zu Sachschäden und
Produktschäden 23............................
3.1 Transport und Lagerung 23................................
3.2 Einbau und Montage 23...................................
3.3 Elektrischer Anschluss 24.................................
3.4 Betrieb 25...............................................
3.5 Wartung und Reparatur 26................................
4 Lieferumfang 27...............................
5 Zu diesem Produkt 29..........................
5.1 Identifikation des Produkts 30..............................
5.2 Funktionsprinzip des Mittelfrequenzschweißens 31...........
5.3 Empfohlene Prüfungen 33.................................
5.3.1 Wird der Transformator (Wicklung, Dioden) überlastet? 33...
5.3.2 Ist der Sekundärkreiswiderstand zu groß? 36..............
6 Transport und Lagerung 39.....................
7 Montage 41...................................
7.1 Produkt montieren 41.....................................
DEUTSCH

1070087062 / 04Bosch Rexroth AG Electric Drives
and Controls PSG xxxx||4/168
Inhalt
7.2 Produkt elektrisch anschließen 42..........................
7.2.1 Leistung 42............................................
7.2.1.1 Primärkreis 42........................................
7.2.1.2 Sekundärkreis 43.....................................
7.2.2 Sensorik 44............................................
7.2.3 Schutzleiter 45.........................................
7.2.3.1 MPE-Brücke prüfen 48.................................
7.2.3.2 Ausgleichsströme (Querströme) prüfen 49...............
7.3 Wasserversorgung anschließen 51.........................
8 Inbetriebnahme 53.............................
8.1 Transformator-Konfiguration per BOS 55....................
9 Betrieb 57....................................
10 Instandhaltung und Instandsetzung 59............
10.1 Wartung 59..............................................
11 Demontage und Austausch 61...................
12 Entsorgung 63................................
12.1 Umweltschutz 63.........................................
13 Erweiterung und Umbau 65.....................
13.1 Optionales Zubehör 65...................................
13.1.1 Fehlerstrom-Schutzwiderstand 66........................
14 Fehlersuche und Fehlerbehebung 69.............
15 Technische Daten 71...........................
16 Anhang 73....................................
16.1 Konformitätserklärung / CE-Kennzeichnung 73..............
17 Tabellenverzeichnis 75.........................
18 Abbildungsverzeichnis 77.......................
19 Abkürzungen 79...............................
20 Stichwortverzeichnis 83........................
DEUTSCH

1070087062 / 04 Bosch Rexroth AGElectric Drives
and Controls
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Zu dieser Dokumentation
1 Zu dieser Dokumentation
Dieses Kapitel enthält Informationen, die zur Nutzung der Dokumenta
tion bedeutsam sind.
"Informieren Sie sich über das Produkt, bevor Sie damit arbeiten!
1.1 Gültigkeit der Dokumentation
Vorliegende Dokumentation
• gilt für
unsere MF-Schweißtransformatoren PSG xxxx.
• richtet sich an
Planer, Monteure, Bediener, Inbetriebnehmer, Servicetechniker,
Anlagenbetreiber.
• informiert über
• Funktionsprinzip des Mittelfrequenzschweißens
• Vorgehensweise zur Ermittelung des max. zulässigen Schweiß
stromes bezüglich Gleichrichterdioden und Transformatorwick
lung in Abhängigkeit der Einschaltdauer ED
• Vorgehensweise zur Ermittelung, welcher Sekundärkreiswider
stand bei einem gewünschten Sekundärstrom höchstens noch
erlaubt ist
• Vorgehensweise bzgl. Montage, Kühlwasseranschluss, elektr.
Anschluss
• In-/Außerbetriebnahme und Wartung
• mögliche Störfälle im laufenden Betrieb.
In der typspezifischen Ergänzung (siehe Kap. 1.2) finden Sie - bezo
gen auf den jeweiligen Transformatortyp - folgende Informationen:
• Maßzeichung inkl. Kühlwasseranschlüsse
• Anschlußplan inkl. Klemmenbelegung
• Belastungsdiagramm
(zur Ermittelung des max. zulässigen Schweißstromes bezüglich
Gleichrichterdioden und Transformatorwicklung in Abhängigkeit
der Einschaltdauer ED)
• Widerstandskennlinie
(zur Ermittelung welcher Sekundärkreiswiderstand bei einem ge
wünschten Sekundärstrom höchstens noch erlaubt ist)
• Technische Daten
• Typspezifisch verfügbares Zubehör
• Bestellnummern
DEUTSCH
Für welches Produkt?
Zielgruppe?
Behandelte Themen?

1070087062 / 04Bosch Rexroth AG Electric Drives
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Zu dieser Dokumentation
1.2 Zusätzliche Dokumentationen
Für das Produkt sind mehrere Unterlagen verfügbar, die gemeinsam
zur umfassenden Information erforderlich sind.
"Nehmen Sie das Produkt erst dann in Betrieb, wenn Sie mindestens
die mit Dgekennzeichneten Unterlagen kennen und verstanden
haben.
Tab.1: Erforderliche und ergänzende Unterlagen
Titel Dok.-Nr. Dokumentart
PSI 6xxx: Schweißsteuerung mit
Mittelfrequenz-Umrichter
1070080028 Betriebsanleitung
PSI 6xxx.xxx xx: Schweißsteue
rung mit Mittelfrequenz-Umrichter,
typspezifische Ergänzung
je nach Typ Betriebsanleitung
(typspezifische
Ergänzung)
DPSG xxxx: MF-Schweißtransfor
matoren, typspezifische Ergänzung
je nach Typ Betriebsanleitung
(typspezifische
Ergänzung)
BOS 6000 Online-Help 1070086446 Referenz
D: erforderliche Unterlage
DEUTSCH

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Zu dieser Dokumentation
1.3 Darstellung von Informationen
Wir verwenden in dieser Dokumentation einheitliche Symbolik, Begriffe
und Abkürzungen. Diese werden in den folgenden Abschnitten erklärt.
1.3.1 Sicherheitshinweise
Sicherheitshinweise machen Sie auf Gefahrenpotentiale oder Risiken
gezielt aufmerksam.
Wir unterscheiden folgende Stellen, an denen Sicherheitshinweise er
forderlich sein können:
•Grundsätzliche Sicherheitshinweise:
Sie betreffen allgemein wichtige Dinge und gelten für die komplette
Dokumentation.
Sie finden diese Sicherheitshinweise im Kap. 2 ab Seite 11.
•Vorangestellte Sicherheitshinweise:
Sie betreffen themenbezogene Dinge und stehen am Anfang eines
Kapitels oder am Anfang eines kompletten Handlungsablaufes.
•Integrierte Sicherheitshinweise:
Sie betreffen genau einen separaten Handlungsschritt und stehen
unmittelbar vor dem relevanten Handlungsschritt.
Ein Sicherheitshinweis ist stets folgendermaßen strukturiert:
• Warnzeichen (nur bei Personenschäden)
• Signalwort zur Angabe der Gefahrenstufe
• Art und Quelle der Gefahr
• Folgen bei Nichtbeachtung
• Maßnahmen zur Gefahrenabwehr.
Tab.2: Beispiel zum Aufbau eines Sicherheitshinweises
Warnzeichen + SIGNALWORT
Art und Quelle der Gefahr!
Folgen bei Nichtbeachtung!
"Maßnahme zur Gefahrenabwehr.
"Weitere Maßnahme(n) zur Gefahrenabwehr.
Integrierte Sicherheitshinweise können in das Format der Umge
bung eingebettet sein, um keinen ”visuellen” Bruch in einer Hand
lungssequenz zu provozieren. Sie verwenden daher nicht
zwangsläufig das im Beispiel gezeigte Layout, wohl aber die
angegebene Struktur.
DEUTSCH
Wo?
Aufbau?

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Zu dieser Dokumentation
Zur Klassifizierung sind Sicherheitshinweise nach Gefahrenstufen
(Gefahrenklassen) unterteilt. Das Signalwort repräsentiert die Gefah
renstufe.
Tab.3: Gefahrenklassen nach ANSI Z535.6-2006
Signalwort Bedeutung
GEFAHR Gefährliche Situation, in der Tod oder schwere Körperver
letzungen eintreten werden, wenn sie nicht vermieden wird.
WARNUNG Gefährliche Situation, in der Tod oder schwere Körperver
letzungen eintreten können, wenn sie nicht vermieden wird.
VORSICHT Gefährliche Situation, in der leichte bis mittelschwere Kör
perverletzungen eintreten können, wenn sie nicht vermie
den wird.
HINWEIS Situation, in der Sach- oder Umgebungsschäden eintreten
können, wenn sie nicht vermieden wird.
Tab.4: Beispiele zur Klassifikation der Sicherheitshinweise
GEFAHR
Art und Quelle der Gefahr!
Folgen bei Nichtbeachtung!
"Maßnahmen zur Gefahrenabwehr.
WARNUNG
Art und Quelle der Gefahr!
Folgen bei Nichtbeachtung!
"Maßnahmen zur Gefahrenabwehr.
VORSICHT
Art und Quelle der Gefahr!
Folgen bei Nichtbeachtung!
"Maßnahmen zur Gefahrenabwehr.
HINWEIS
Art und Quelle der Gefahr!
Folgen bei Nichtbeachtung!
"Maßnahmen zur Gefahrenabwehr.
DEUTSCH
Gefahrenstufen?

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Zu dieser Dokumentation
1.3.2 Symbole
Die folgende Symbolik wird verwendet, um Textpassagen besonders
zu kennzeichnen.
Tab.5: Verwendete Symbolik
Symbol Bedeutung
Kennzeichnung für einen Tipp oder eine Information.
Hilft, das Produkt optimal zu nutzen, zu betreiben, oder
Zusammenhänge besser zu verstehen.
"Kennzeichnung, dass etwas zwingend beachtet/durch
geführt werden muss.
•Kennzeichnung für eine (unsortierte) Aufzählung.
1.
2.
3.
Kennzeichnung für eine (sortierte) Aufzählung oder
Handlungsschritte, bei denen die Einhaltung der
vorgegebenen Reihenfolge notwendig ist.
1.3.3 Bezeichnungen
In unserer Dokumentation können folgende Bezeichnungen vorkom
men:
Tab.6: Bezeichnungen
Bezeichnung Bedeutung
BOS Bedienoberfläche Schweißen
BQR Bedienoberfläche U/I-Regler
PE Protective Earth. Schutzleiter.
PG Programmiergerät/Schweißrechner.
PSG Trafo-Gleichrichtereinheit für PSI-Typen.
Mittelfrequenz-Schweißtransformator 1000 Hz
PSI Programmierbare Schweißsteuerung mit Inverter.
PSQ 6000
XQR
Steckmodul für PSI mit UI-Reglerfunktionalität.
Wird bei PSI 6xCx-Typen nicht benötigt.
PST Programmierbare Schweißsteuerung mit Thyristor-Leist
ungsteil.
SPS Speicherprogrammierbare Steuerung.
SST Schweißsteuerung.
Wird auch als Schub, Takter oder Widerstandsschweiß
steuerung bezeichnet.
1.3.4 Abkürzungen
Siehe Kap. 19 ab Seite 79.
DEUTSCH
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