Puky CRUSADER User manual

PL Instrukcja obsługi
CZ Návod k obsluze
ES
Manual de
instrucciones
RU
Руководство по
эксплуатации
GB User Manual
NL Gebruiksaanwijzing
FR Mode d’emploi
DK Betjeningsvejledning
IIstruzioni per l’uso
Bedienungsanleitung
Kinder-Straßenfahrrad
Bitte vor Inbetriebnahme des Fahrrades
sorgfältig lesen und unbedingt zur weiteren
Nutzung aufbewahren!
Please read carefully before using the bike for
the rst time and keep in a safe place for future
reference!
S.v.p. aandachtig lezen voordat de ets in
gebruik wordt genomen en voor verder gebruik
opbergen!
A lire attentivement avant toute mise en service
du bicyclette et garder pour I‘utilisation ultèrieure!
Før den trehjulede cykel tages i brug første
gang læses brugsanvisningen omhyggeligt og
opbevares til senere brug!
Per favore, leggete questo manuale prima di
utilizzare la bicicletta e archiviatelo per l’utilizzo
futuro!
Uważnie przeczytać przed pierwszym użyciem
roweru i koniecznie zachować do użytku w
przyszłości!
Před použitím jízdního kola si důkladně
přečtěte návod a bezpodmínečně ho uschovej-
te pro další použití!
¡Antes de la utilización de la bicicleta, lea por
favor el manual atentamente y guárdelo para
un uso posterior!
Перед началом использования детского
велосипеда внимательно прочтите и
обязательно сохраните руководство.

2
Inhalt
DE Bedienungsanleitung . . . . . . . . . 4
GB User Manual . . . . . . . . . . . . .13
NL Gebruiksaanwijzing . . . . . . . . . 21
FR Mode d‘emploi . . . . . . . . . . . . 30
DK Betjeningsvejledning . . . . . . . .39
I Istruzioni per l‘uso . . . . . . . . .48
PL Instrukcja obsługi . . . . . . . . . . 57
CZ Návod k obsluze . . . . . . . . . . . 66
ES Manual de instrucciones . . . . . . 75
RU Руководство по эксплуатации . .84
Contents
Inhoudsopgave
Table des matières
Indhold
Contenuto
SPIS TRE ´
SCI
Obsah
Índice
Содержание

3
Bedienungsanleitung DE
Die Fahrradkomponenten:
(Modellbedingte Ausstattungsabweichungen vorbehalten!)
Bremsgriff rechts
(Hinterrad)
Lenker Glocke
Bremsgriff links
(Vorderrad)
Bowdenzüge
Scheinwerfer
mit Reektor
Schutzblech
Felgenbremse
Nabendynamo
Reektorstreifen,
opt. Speichenstrahler
Ventil
Felge
Tretkurbel
Hinterradnabe, opt.
mit Rücktrittbremse Pedale mit
Reektoren
Ständer
Kettenschutz
Rückstrahler
Rücklicht
Gepäckträger
Sattel

4
Kinder-Straßenfahrrad
Einleitung
Herzlichen Glückwunsch zum Kauf dieses
PUKY-Straßenfahrrades. Sie haben hiermit ein
Qualitätsprodukt erworben. Diese Bedienungs-
anleitung enthält Informationen zum sicheren
Betrieb und zur Pflege des neuen Fahrrades.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren
Fachhändler, oder nutzen Sie unseren Inter-
net-Kontakt: www.puky.de.
Die erste Fahrt
Der erste Kontakt Ihres Kindes mit dem öffent-
lichen Verkehrsraum stellt hohe Anforderungen
an Ihr Kind und an Ihre Aufsichtspflicht. Wir
empfehlen, Kinder nicht zu überfordern. Sollte
der Gleichgewichtssinn nicht durch das früh-
zeitige Training mit dem Roller, Laufrad oder
Spielrad in Fleisch und Blut übergegangen
sein, so raten wir Ihnen unbedingt, die nachfol-
genden Sicherheitshinweise zu beachten.
Üben Sie auf jeden Fall mit Ihrem Kind zuerst
das Fahrradfahren im geeigneten Schonraum,
bevor Sie es selbstständig im öffentlichen Ver-
kehrsraum fahren lassen.
Vermeidung von Gefahren
Erst wenn Ihr Kind das Radfahren sicher be-
herrscht, sollte es am öffentlichen Straßenver-
kehr teilnehmen. Um sich auf öffentlichen
Straßen richtig zu verhalten, ist es für Ihr Kind
notwendig, die wichtigsten Grundregeln des
Straßenverkehrs zu kennen. Überfordern Sie
Ihr Kind nicht. Andere Verkehrsteilnehmer,
besonders Autos, verunsichern den noch uner-
fahrenen neuen Verkehrsteilnehmer.
Fahrtechnik
Erklären Sie Ihrem Kind vor dem ersten Fahrt-
antritt die Bedienung des Fahrrades. Es sollte
sich erst mit den unterschiedlichen Komponen-
ten des Fahrrades in Ruhe vertraut machen.
Dies gilt in besonderer Weise für die Wirkung
der Bremsen. Üben Sie mit dem Kind das
Bremsen im Schonraum (z.B. auf einer Spiel-
straße). Zu starkes Bremsen mit der Vorder-
radbremse kann zum Blockieren des Vorderra-
des – und damit zum Sturz führen. Vorsicht bei
Nässe oder Schotter! Wenn Fahrradwege vor-
handen sind, sollten sie auch genutzt werden,
hier sollten Erwachsene Vorbild sein.
Rechtliche Hinweise:
Ihr neues Kinderstraßenfahrrad erfüllt alle
Voraussetzungen der deutschen Straßenver-
kehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) und darf
daher im öffentlichen Straßenverkehr benutzt
werden. Voraussetzung ist hier allerdings,
dass Ihr Kind das 8. Lebensjahr vollendet hat,
sonst muss es den Bürgersteig nutzen,
welches grundsätzlich bis zur Vollendung des
10. Lebensjahres gestattet ist.
Verwendung des Fahrrades
Die für dieses Fahrrad zulässige Gesamtbe-
lastung (Fahrer inkl. Fahrrad und ggf. Gepäck)
beträgt 20'' max. 60 kg; 24'' max. 100 kg. Die
zulässige Belastung des Gepäckträgers ist
abhängig von dessen Ausführung (s. Gepäck-
träger-Eindruck). Bei Modellen, die ohne Ge-
päckträger ausgeliefert werden, kann ein ge-
eigneter Gepäckträger nachgerüstet werden.
Wir empfehlen aus Gründen der Fahrsicher-
heit, den Gepäckträger nicht als Lastenträger
zu benutzen.

5
Bedienungsanleitung DE
Das Fahrrad darf nur auf befestigten Wegen
und Straßen ohne Hindernisse gefahren wer-
den. Das Fahrrad ist nicht geeignet für Sprün-
ge, Tricks und Geländeeinsatz.
Das Fahrrad ist nicht geeignet für die Montage
von Kindersitzen, Trailern oder Nachläufern.
Achten Sie auf mögliche Fangstellen während
des Gebrauchs und der Instandhaltung.
Fahrradhelm und Bekleidung
Sorgen Sie bitte dafür, dass Ihr Kind frühzeitig
gesehen wird. Dazu sollte das Kind helle, auf-
fällige Kleidung tragen (möglichst mit reflektie-
renden Materialien). PUKY empfiehlt das Tra-
gen eines gut sitzenden Fahrradhelms nach
DIN EN 1078, mit CE-Kennzeichnung (siehe
PUKY Zubehör).
Auspacken und Lieferumfang
Benutzen Sie zum Öffnen der Verpackung und
zum Entfernen von Schutzmaterial keine
scharfen Gegenstände. Sie könnten verse-
hentlich die Lackierung oder Teile des Fahrra-
des beschädigen.
Halten Sie jegliches Verpackungsmaterial von
Kindern fern.
z Entnehmen Sie alle Teile aus der Verpa-
ckung.
z Entfernen Sie das Schutzmaterial.
Prüfen Sie die Vollständigkeit und Unversehrt-
heit der Lieferung. Falls etwas fehlen sollte,
wenden Sie sich bitte vor Beginn weiterer
Arbeiten an Ihren Fachhändler.
Montage und Inbetriebnahme
Die Fahrbereitschaft des Fahrrades ist unter
Berücksichtigung der Körpergröße des Kindes
herzustellen. Der Sattel ist so einzustellen,
dass mindestens die Fußspitze, besser noch
der ganze Fußballen den Boden erreicht, um
im Stand die Gleichgewichtslage zu erreichen.
Hierbei ist die Markierung der Mindestein-
stecktiefe auf der Sattelstütze im Sitzrohr drin-
gend zu beachten. Mehr dazu unten.
Bei der Montage der Pedale das Links- bzw.
Rechtsgewinde berücksichtigen (Kennzeich-
nung durch Roder Lin Gewindenähe auf der
Pedalachse).
Führen Sie nach der Montage eine Überprü-
fung des Fahrzeugs gemäß der Sicherheits-
Checkliste durch!
Für die Montage benötigen Sie folgendes
Werkzeug:
z Inbusschlüssel 4 mm, 5 mm und 6 mm
z Maulschlüssel 15 mm
z Kreuzschlitzschraubendreher
Einstellung der Sitzposition
Einstellung der Sitzhöhe:
Bild 1: Nach Lösen der Sattelklemme mit
Hilfe eines Inbusschlüssels 5 mm kann der
Sattel herausgezogen werden. Bitte stellen Sie
die Sitzhöhe so ein, dass mindestens die Fuß-
spitze, besser noch der ganze Fußballen den
Boden erreicht, um im Stand die Gleichge-
wichtslage zu erreichen.

6
Kinder-Straßenfahrrad
Die Mindesteinstecktiefe der Sattelstütze ist
durch eine Markierung gekennzeichnet. Die
Sattelstütze darf nicht über diese Markierung
hinaus aus dem Sitzrohr gezogen werden.
Anschließend die Sattelklemmung wieder fest-
drehen (Drehmoment 5-8 Nm).
Bitte beachten Sie folgende Grundsätze:
Mindesthöhe des Sattels wie folgt:
20" Crusader / Skyride: 59 cm
24" Crusader: 67 cm
24" Skyride: 65 cm
Maximale Höhe des Sattels:
20" Crusader: 68 cm Skyride: 71 cm
24" Crusader: 82 cm
24" Skyride: 81 cm
Einstellung der Lenkerhöhe bei Modellen
mit Schaftvorbau:
Bild 2: Bitte stellen Sie die Sitzposition so ein,
dass das Kind aufrecht sitzt und so eine gute
Übersicht gewährleistet ist. Der Lenker sowie
Handbremshebel und Glocke müssen für das
Kind leicht erreichbar sein.
Die Mindesteinstecktiefe des Vorbaus ist durch
eine Markierung auf dem Vorbauschaft ge-
kennzeichnet. Der Vorbau darf nicht über die-
se Markierung hinaus aus dem Gabelschaft
gezogen werden!
Anzugsmoment für die Klemmung des Vor-
baus im Gabelschaftrohr: 15 Nm.
Anzugsmoment für die Klemmung des Lenkers
im Vorbau: 10 Nm.
Einstellung der Lenkerhöhe bei Modellen
mit Ahead-Vorbau:
Der Lenker ist werksseitig auf der höchsten
Position, d.h. alle Spacer befinden sich unter
dem Vorbau. Bei Bedarf kann die Lenkerhöhe
durch Demontage des Vorbaus und Umbau
der Spacer gesenkt werden.
Bild 3: Lösen und entnehmen Sie zuerst die
Ahead-Kappe (1). Danach lösen Sie die bei-
den Gabelschaftklemmschrauben (2). Nun
kann der Vorbau vom Gabelschaft abgezogen
werden (3). Stellen Sie die Lenkerhöhe nun
nach Bedarf ein. Mögliche Positionen sind:
z alle Spacer unter dem Vorbau (höchste Len-
kerposition, werksseitig eingestellt)
z Spacer über dem Vorbau und darunter (mitt-
lere Lenkerposition)
z alle Spacer über dem Vorbau (tiefste Len-
kerposition)
Es dürfen keine Spacer entnommen werden!
Bild 4: Nach Umbau der Spacer montieren
Sie die Aheadkappe wieder, richten den Len-
ker in Fahrtrichtung gerade aus und stellen
das Spiel des Steuerlagers korrekt ein. Benut-
zen Sie dazu die Einstellschraube in der
Ahead-Kappe (1). Korrekte Einstellung: der
Lenker muß sich noch leicht drehen lassen,
ohne daß das Steuerlager Spiel aufweist.
Ziehen Sie jetzt die Gabelschaftklemmschrau-
ben des Vorbaus wieder mit dem korrekten
Drehmoment an (2).
Anzugsmoment für die Klemmung des Vor-
baus am Gabelschaftrohr: 5-6 Nm. Versichern
Sie sich, daß der Vorbau verdrehfest auf dem
Gabelschaft sitzt.

7
Bedienungsanleitung DE
Einstellung der Bremse:
Das Fahrrad besitzt zwei Felgenbremsen. Der
linke Bremsgriff bedient die Bremse am Vor-
derrad, der rechte Bremshebel bedient die
Bremse am Hinterrad. Je nach Modell verfügt
das Fahrrad zusätzlich noch über eine Rück-
trittbremse für das Hinterrad.
Bild 5:
Durch Drehen der Einstellschraube
justieren Sie nun die Bremsarme mittig aus (1).
Der Abstand Bremsbelag <-> Felge soll rechts
+ links identisch sein und der Kontakt Brems-
belag/Felge soll beim Bremsen auf beiden
Seiten gleichzeitig auftreten.
Sie benötigen einen Kreuzschlitz-Schrauben-
dreher. Durch Eindrehen der Schraube bewe-
gen Sie den jeweiligen Bremsarm von der
Felge weg, durch Ausdrehen der Schraube auf
die Felge zu.
Wichtig ist, dass die Bremshebel dabei mehr-
mals betätigt werden, damit sich die Spannung
der Bremsarme auf beiden Seiten gleichmäßig
verteilt und die Einstellung wirksam wird.
Bild 6: Die Griffweite (Abstand Bremshebel
- Lenker) kann mittels einer Inbusschraube am
Bremsgriff individuell eingestellt werden. Bitte
achten Sie darauf, daß die Bremswirkung ein-
setzen muß, bevor der Bremshebel den Len-
ker berührt!
Bild 7: Die Zugspannung kann mittels der
Rändelschraube am Bremsgriffe eingestellt
werden
Die Bremse ist korrekt eingestellt, wenn der
Bremsbelag jeweils ca. 1,5 mm von der Felge
entfernt ist
Austausch der Bremsbeläge
Bild 8: Lösen Sie die Befestigungsmutter des
Bremsbelags mit Hilfe eines Inbusschlüssels
5 mm (1) und tauschen Sie die Bremsbeläge
aus.
Die Bremsbeläge sollten in einem Abstand von
ca. 1 mm unter der Felgenoberkante stehen (2)
Falls die Einstellung nicht korrekt sein sollte,
lösen Sie die Befestigungsmutter des Brems-
belags mit Hilfe eines Inbusschlüssels 5 mm
(1) und justieren diese wie oben beschrieben.
Ziehen sie dazu am Bremshebel und schrau-
ben die Befestigungsmutter wieder fest
(5-8 Nm).
Die Zugspannung so einzustellen, dass der
Bremsbelag jeweils ca. 1,5 mm von der Felge
entfernt ist. Sollte eine Nachjustierung erfor-
derlich sein, können Sie dies durch Lösen der
Zugklemmschraube (3) und Nachjustieren der
Zugspannung (Zugklemmschraube danach
wieder mit 6-8 Nm festziehen!) oder durch den
auf Bild 7 beschriebenen Schritt tun.

8
Kinder-Straßenfahrrad
Einstellung der Kettenspannung
(Modelle mit Nabenschaltung)
Die Kette sollte ein vertikales Spiel ca. 1,5 cm
aufweisen. Die Einstellung der Kettenspan-
nung wird wie folgt vorgenommen:
Bild 9: Lösen Sie die beiden Radmuttern des
Hinterrades. Die Kettenspannung kann nun
durch Verschieben des Hinterrades im Ausfal-
lende justiert werden. Danach ziehen Sie die
Radmuttern wieder fest (Drehmoment 20 Nm)
Bei Modellen mit Kettenschaltung wird die
Kettenspannung über das Schaltwerk reguliert.
Hier ist darauf zu achten, daß bei einem Aus-
tausch der Kette die Kettenlänge korrekt ge-
wählt wird.
Einstellung der Schaltung (Modelle mit
3-Gang Nabenschaltung)
Einbau Schaltstift
Bild 10: Entnehmen Sie den Schaltstift aus
dem Polybeutel und stecken diesen bis zum
Anschlag mit der schwarzen Feder zuerst in
die rechte Seite (in Fahrtrichtung) der Hinter-
achse
Bild 11: Anschließend können Sie die Schalt-
box auf die Hinterachse aufsetzen und diese
mit einem 5 mm Inbusschlüssel festziehen
(3-5 Nm).
Weitere Einstellungen an der Schaltbox sind
nicht notwendig.
Einstellung der Kettenschaltung
(Modelle mit Kettenschaltung)
1. Einstellung der Begrenzung für den
schwersten Gang
Drehen Sie die obere Einstellschraube soweit,
dass die Leitrolle sich von hinten gesehen
parallel zur Konturlinie des kleinsten Ritzels
befindet.
(A) Konturlinie des kleinsten Ritzels
(A) Konturlinie des kleinsten Ritzels
(B) Leitrolle
(C) obere Einstellschraube

9
Bedienungsanleitung DE
2. Einstellung der Begrenzung für den leich-
testen Gang
Drehen Sie die untere Einstellschraube so
weit, dass die Leitrolle sich in eine Position
entlang des größten Ritzels bewegt.
(A) Größtes Ritzel
(B) Leitrolle
(C) untere Einstellschraube
3. Einstellung der Zugspannung
Nehmen Sie eine Feineinstellung der Gangpo-
sitionen durch Drehen der Zugeinstellschraube
vor. Durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn
wird das Schalten auf das nächstgrößere Rit-
zel erleichtert, durch Drehen im Uhrzeigersinn
das Schalten auf das nächstkleinere.
Die Einstellung der Kettenschaltung sollten
Sie nur selbst vornehmen, wenn Sie den
Vorgang sicher beherrschen.
Im Zweifel sollten Sie dies von einem Fach-
händler durchführen lassen.
Wartung und Pflege
Die erste Überprüfung des Fahrrades sollte
aus Sicherheitsgründen schon nach einer Ein-
fahrzeit von einigen Stunden erfolgen.
Alle Wartungsarbeiten setzen Fachkenntnisse
voraus. Bitte ziehen Sie Ihren Fachhändler
hinzu, falls Sie nicht sicher sind ob Sie sie
selbst durchführen können.
Sauberkeit und Korrosionsschutz
Alle Lack- und Metalloberflächen können mit
handelsüblichen Autopflegemitteln gereinigt
und geschützt werden. Verwenden Sie nur
umweltfreundliche, keinesfalls aggressive
Reinigungsmittel. Die Kette regelmäßig ölen
(Ketten- o. Universalöle), ggf. reinigen.
(A) Größtes Ritzel
(A) Einstellschraube
für die Zugspannung

10
Kinder-Straßenfahrrad
Die Seitenflanken der Felgen (Brems-
flächen) müssen fettfrei sein!
Das Fahrzeug ist vor Streusalz zu schützen
und eine längere Lagerung in feuchten Räu-
men (z.B. Garage) ist zu vermeiden. Sollten
Sie das Fahrrad dennoch in einer feuchten
Umgebung lagern, schützen Sie bitte die
Oberflächen von unlackierten Metallteilen
(Schrauben, Muttern etc.) mit einer geeigneten
Oberflächenversiegelung (z.B. Sprühwachs).
Naben und Kugellager sollten von einem
Fachmann von Zeit zu Zeit auf Einstellung und
Schmierung geprüft werden. Zur Reinigung
keinen Hochdruckreiniger / Dampfstrahler)
nutzen.
Beleuchtung
Die Beleuchtung basiert auf LED-Technologie,
welche sich durch geringe Leistungsaufnahme
und lange Lebensdauer auszeichnet.
Zur Kontrolle der Beleuchtungsanlage mit an-
gehobenen Rad am Vorderrad drehen.
Bremsen
Beachten Sie die verminderte Bremswirkung
der Vorderradbremse bei Nässe.
Plötzliches, starkes Bremsen mit der Felgen-
bremse sollte vermieden werden (besonders
V-Brakes besitzen eine sehr hohe Bremsleis-
tung), da sich das Fahrverhalten des Fahr-
zeugs dadurch plötzlich verändert und zum
Sturz führen kann.
Bei langen Gefällstrecken sind Dauerbremsun-
gen mit der Rücktrittbremse zu vermeiden (es
kommt dabei zu einer starken Erwärmung der
Rücktrittbremsnabe).
Lässt sich der Handbremshebel um mehr als
die Hälfte seines Weges an den Lenker heran-
ziehen, muss die Bremse nachgestellt werden.
Die Bremsflächen müssen sauber u. fettfrei
sein und die Bremsbeläge müssen parallel zu
einander stehen.
Die Bremsbeläge sollten in einem Abstand von
1 mm unter der Felgenoberkante anliegen und
leicht schräg zur Felge montiert werden.
Abgefahrene Beläge sind sofort auszutau-
schen! Achten Sie beim Austausch darauf,
dass Sie die Original-Beläge verwenden, oder
dass sie zumindest zum Material der Felge
passen (z.B. durch die Kennz.: „Alloy / Alu“ bei
Alu-Felgen).
Vorsicht vor Felgenverschleiß
Prüfen Sie regelmäßig den Zustand der Fel-
gen und achten Sie besonders auf die umlau-
fende Verschleiß-Nut. Wenden Sie sich recht-
zeitig (wenn die Nut nur noch wenig zu sehen
ist) an Ihre Fachwerkstatt. Bruch- und Unfall-
gefahr!
Überprüfen Sie die Kettenspannung und stel-
len Sie sie (ggfs. durch Lösen des Hinterrads,
Ausrichten und wieder fest anziehen) nach.
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