Lupine Betty User manual

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www.lupine.de
BEDIENUNGSANLEITUNG / OWNERS MANUAL Betty
Betty Lampenkopf/Head Unit
Betty 6/12
Betty X/X Pro

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Deutsch
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Erst lesen, dann leuchten!
Erst lesen, dann leuchten! 3
Montage 4– 8
Bedienung 9–14
Power Control System (PCS) 15–19
Programmierschema 20-21
Pflege & Lagerung 22
Fehlerbehebung 23
Technische Daten 24
Letzte Hinweise 25
Read this manual before using 27
Mounting 28–32
Operation 33–38
Power Control System (PCS) 39–43
Programming scheme 44–45
Product care and storage 46
Troubleshooting 47
Technical data 48
Miscellaneous 49
Inhaltsverzeichnis/Index
Deutsch
English
Scheinwerfer und Lader sind im Lieferzustand sofort einsetzbar, Sie müssen aber den Akku vor dem
ersten Einsatz laden. Siehe Anleitung Ladegerät
Sicherheitshinweise:
Dieser Scheinwerfer könnte jederzeit ausfallen. Deshalb ist es hilfreich, immer eine kleine Notlampe
bereitzuhalten.
Wärmeentwicklung:
Unsere Betty ist keine Taschenlampe. Das Gehäuse kann heiß werden, achten Sie deshalb immer auf
ausreichenden Abstand zu brennbaren Materialien. Der ruhende Betrieb (also ohne Kühlung durch
z. B. Fahrtwind) ist jederzeit möglich, er schadet dem Scheinwerfer nicht.
Achtung! Beim Betrieb im Stillstand wird das Licht nach einigen Minuten gedrosselt. Dies ist normal
und reduziert die Temperatur der Lampe. Der dauerhafte Betrieb mit 26 W ist nur bei Luftbewegung
möglich!
Wasserdicht?:
Alle Komponenten der Betty sind wasserfest und können selbstverständlich auch unter den widrig-
sten Umständen eingesetzt werden. Dieser Scheinwerfer ist jedoch keine Taucherlampe und für die
Benutzung unter Wasser nicht geeignet.
Warnung! Niemals absichtlich den Lichtstrahl in die eigenen oder in die Augen anderer
Personen richten. Falls ein Lichtstrahl in die Augen trit, sind die Augen bewusst zu
schließen und der Kopf aus dem Lichtstrahl zu bewegen. Es dürfen keine optisch stark
bündelnden Instrumente zur Betrachtung des Lichtstrahls verwendet werden.
Bei gewerblicher Nutzung oder bei Nutzung im Bereich der öentlichen Hand ist der Be-
nutzer entsprechend der Unfallverhütungsvorschrift für Laserstrahlung zu unterweisen.
Allgemeines:

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Deutsch
Montage
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Der Lupine-Helmhalter kann an nahezu allen Helmen mit
Lüftungsschlitzen befestigt werden. Die Montage ist sehr
einfach, betrachten Sie hierzu die Abbildungen und die
Begleittexte auf den folgenden Seiten.
Ziehen Sie die beiden Bänder durch die am günstigsten
liegenden Lüftungsschlitze. Etwas Ausprobieren hilft, hier
die beste Position zu nden.
Tipp: Fast alle Lüftungsschlitze verlaufen schräg nach
vorn. Deshalb ist es günstig, den Halter so weit unten
am Rand wie möglich zu befestigen, so kann der Halter
nicht nachrutschen. Fädeln Sie die beiden Bänder wie auf
der Abbildung durch den Halter. Im Neuzustand sind die
Bänder etwas mühsam durch den Schlitz zu fädeln, das
ist normal und gibt sich mit häugerer Benutzung.
Spannen Sie nun die beiden Bänder möglichst kräftig
(so dass der Halter mittig sitzt) und drücken das obere
Klettband anschließend auf das untere Band.
Danach können Sie die überstehenden Enden auf
dem Klettband nach innen weiter verlegen, so bleiben
keine hässlichen Ohren stehen. Rütteln Sie nun etwas
am Halter, um den festen Sitz zu überprüfen.
Tipp: Die beiden Bänder sind im Regelfall zu lang. Kürzen Sie die Bänder jedoch
erst, nachdem Sie den Halter komplett montiert und demontiert haben, denn:
Abgeschnitten ist abgeschnitten!
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2
Helmhalter:
Uni-Fit-Halter:
Mit dem exiblen Gummiring kann die Lampe schnell und
einfach an allen dünneren Stangen bzw. passend geformten
Gegenständen montiert werden. Genauso ist eine Befestigung
ohne weiteres Zubehör an den Helmhaltern bzw. den Stirn-
bändern von Lupine möglich.
Die Stangenmontage wird auch in einem Video im
Supportbereich auf unserer Homepage gezeigt!
Bitte beachten Sie, dass für besonders dicke
Stangen der beiliegende größere O-Ring
verwendet werden sollte.
Hinweis: Im Lieferzustand ist der Ring für
normale Stangen am Halter montiert.
Um die Lampe an oversized Stangen
befestigen zu können, schrauben Sie daher
den Halter ab und tauschen Sie den O-Ring
gegen die größere Variante aus.
Lampe seitlich justieren:
Zur Anpassung an Freeride- oder Downhill-
Zeltstangen kann der Halter am Lampen-
gehäuse um jeweils 4° seitlich gedreht werden.
Lockern Sie dazu immer die Schraube des Halters.
4 ° 4 °

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Deutsch
Montage
2 2
Die Montage der Lampe am Helmhalter
funktioniert nach dem selben Prinzip wie die
Stangenbefestigung. Der Gummiring des Uni-
Fit-Halters xiert die Lampe am Helmhalter.
Die Helmmontage wird auch in einem Video
im Supportbereich auf unserer Homepage
gezeigt!
Auch die Montage der Lampe am
Stirnband funktioniert nach demselben
Prinzip wie die Stangenbefestigung.
Der Gummiring des Uni-Fit-Halters
xiert die Lampe am Stirnband.
Stirnlampe:
Stirnband HD
Unser „Heavy Duty“ Stirnband, für den
sportlichen Einsatz in dunklen Wäldern
wie z. B. bei Nachtorientierungsläufen,
siehe: www.lupine.de (Artikel Nr. 188)
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Deutsch
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Montage
Je nach Rohrumfang ist zur
Montage entweder das kurze
oder das lange Klettband
geeignet. Das Klettband so
um das Rohr legen, dass die
Antirutschbeschichtung auf
der Innenseite für zusätzlichen
Halt sorgt.
Die Akku-Montage am Rahmen wird auch in
einem Video im Supportbereich auf unserer
Homepage gezeigt!
Hardcase-Akkus :
Bedienung
Akustisch:
Zum Ablesen der Kapazität genügt ein
kurzer Druck auf das Tastfeld. Zunächst
erfolgt ein akustisches Signal, welches
bei der Verwendung am Helm- oder
Stirnband eine schnelle, in 20-%-Stufen
genaue Überprüfung der Restkapazität
ermöglicht.
Kapazitätsanzeige
Rücklicht-Funktion
Zum Aktivieren des Rücklichts den Taster 2 Mal kurz hintereinander drücken.
Im Anschluss leuchten alle 5 LEDs dauerhaft. Zum Ausschalten des Rücklichts
den Taster erneut drücken.
Lauflicht-Funktion
Durch 3 kurze Tastenklicks wird ein Lauicht aktiviert, bei dem durchlaufend
jeweils eine LED abwechselnd leuchtet. Zum Ausschalten den Taster erneut
drücken.
Hinweis: Die Kapazitätsanzeige erlischt nach wenigen Sekunden wieder von
alleine. Ist dies nicht der Fall, wurde eventuell das Rücklicht aktiviert und die
5 roten LEDs bedeuten keineswegs, dass der Akku noch komplett geladen ist.
Beispiel: 3 LEDs (20%, 40%, 60%) leuchten
1 LED (80 %) blinkt
Optisch:
Die optische LED-Anzeige erfolgt durch 5 rote Kontroll-LEDs. Die
LEDs kennen dabei zwei Betriebszustände: blinkend und dauerhaft
leuchtend. Dabei gilt: eine dauerhaft leuchtende LED steht für einen
20-%-Schritt, eine blinkende LED für einen 10-%-Schritt.
5 x = 100 %
4 x = 80%
3 x = 60%
2 x = 40%
1 x = 20%
= 70% Restkapazität
*nur in Österreich
und der Schweiz

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Deutsch
Bedienung
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Nach dem Anstecken des Scheinwerfers an den Akku durchläuft die
Software einen Selbsttest, bei dem alle 4 Status-LEDs und die Lampe
einmal kurz aueuchten.
Anschließend wird die Akku-Spannung über die blaue und grüne LED
angezeigt. Dies geschieht wie folgt:
Zuerst blinkt die blaue LED 1-mal pro Volt,
dann blinkt die grüne LED 1-mal pro 1/10 Volt.
Für eine erneute Abfrage der Akku-Spannung muss der Scheinwerfer
vom Akku getrennt und wieder verbunden werden.
Anhaltspunkte hierzu:
Über 7.9 V ist voll. Zwischen 7.1 und 7.8 V: Akku nachladen, oder der
Akku ist schon älter. Zwischen 6.5 und 7 V: nicht einsatzbereit.
Hinweis: Diese Anzeige können Sie jederzeit durch das Anschalten
der Lampe unterbrechen. Sie müssen also nicht die gesamte Anzeige
abwarten, bevor Ihre Lampe einsatzbereit ist.
Das Power Control System (PCS) misst die Spannung unter Last,
deshalb sind Messungen mit einem Voltmeter nicht vergleichbar.
Die Akku-Ladestatus
werden auch in einem
Video im Supportbereich
auf unserer Homepage
gezeigt!
Initialisierung
Akku-Spannung
Beispiel: Die blaue LED blinkt 7-mal und die grüne LED anschließend
5-mal = die gemessene Spannung unter Last liegt bei 7.5 V.
Diese Anzeige hilft, den tatsächlichen Zustand des Akkus vor dem
Einsatz abzuwägen.
Initialisierung & Spannungsanzeige:
Wenn Sie 3 Sekunden lang den Schalter gedrückt halten, blitzt die Lampe auf. Lassen Sie jetzt den Schalter
los. Solange Sie den Taster nicht wieder drücken, wird der Scheinwerfer bis zur Erschöpfung des Akkus
das internationale SOS-Notfallsignal blinken. Durch erneuten Tastendruck schalten Sie die SOS-Funktion
wieder aus und können die Lampe wie gewohnt verwenden.
Hinweis: Das SOS-Zeichen ist ein Notsignal! Verwenden Sie es entsprechend umsichtig und nur in wirk-
lichen Notfällen. Durch die hohe Lichtleistung des Scheinwerfers ist dieses Signal kilometerweit sichtbar,
die Betriebszeit liegt bei vielen Stunden. Die missbräuchliche Verwendung ist strafbar!
Mit jeweils kurzem Tastendruck wird zwischen Abblendlicht und ma-
ximaler Leistung hin- und hergeschaltet. Im Betrieb mit Abblendlicht
leuchtet nur die grüne LED.
Hinweis: Abhängig von der Aussentemperatur wird die Maximalleis-
tung nur bei entsprechendem Fahrtwind realisiert. Ohne Kühlung
wird die Leistung stufenlos reduziert, um eine Überhitzung der LEDs
und der Elektronik zu vermeiden.
Durch anhaltenden Tastendruck (länger als 2 Sekunden) schalten Sie
die Lampe aus.
Einschalten:
Umschalten/Abblendlicht:
Ausschalten:
SOS-Funktion:
Durch den ersten Tastendruck startet der Scheinwerfer mit maximaler
Leistung. Bei Abgabe der maximalen Leistung leuchtet die blaue und
grüne LED.
Maximale Leistung
Abblendlicht

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Bedienung
3 3
Entnommene Kapazität aus dem Akku:
Nach dem Ausschalten wird die entnommene Kapazität angezeigt.
Dies wird durch Blinken der blauen LED und dann der grünen LED
angezeigt. Diese Information wird durch das Abstecken des Akkus
gelöscht und kann deshalb nur einmal angezeigt werden!
Beispiel: Wenn die blaue LED 4-mal blinkt und anschließend die
grüne LED 6-mal blinkt, wurden 4.6 Ah aus dem Akku entnommen.
Warnung! Wenn der Akku leer ist (gelbe und rote LED blinken abwechselnd seit einigen
Minuten), wird der Scheinwerfer nach mehrmaligem Blinken abgeschaltet. Sofort anhalten!
Geringe Restkapazität
(Stufe 1)
Sehr geringe Restkapazität
(Stufe 2)
Sofort anhalten!
Entnommene Kapazität
Der Entladezustand des Akkus wird mit der gelben und roten LED angezeigt. Sinkt die Akku-
Spannung unter bestimmte Werte, dann leuchtet zuerst nur die gelbe LED (der Scheinwerfer
blinkt ebenfalls 1-mal auf), und kurz vor Ende der Kapazität zusätzlich auch die rote LED auf.
Akku-Warnanzeige:
Zuerst blinkt die blaue LED 1-mal pro Ah,
dann blinkt die grüne LED 1-mal pro 1/10 Ah.
Hinweis: Die nach dem Aueuchten der gelben oder roten LED noch zur Verfügung stehenden
Leuchtzeiten sind von der Gesamtkapazität, der Temperatur, dem Alter des Akkus und dem
gewählten Programm (Low/Middle/High) abhängig. Da der Spannungsverlauf von Li-Ionen-Akkus
nicht proportional zur noch enthaltenen Ladung ist, müssen Sie die Anzeigen in Verbindung
mit Ihrem Akku deuten lernen.
Wenn der Akku leer ist (die gelbe und rote LED blinken abwechselnd
seit einigen Minuten), wird der Scheinwerfer nach mehrmaligem
Blinken abgeschaltet. Nach erneutem Anschalten (Doppelklick!) steht
der Reservetank zur Verfügung. Abhängig vom Alter des Akkus werden
noch einige Minuten bereitgestellt. Damit der Reservetank so lange wie
möglich verfügbar bleibt, steht nur noch Licht unter 6 W zur Verfügung.
Zur Anzeige des aktivierten Reservetanks blinkt die rote LED. Bei dann
vollständig entleertem Akku wird der Scheinwerfer zwangsweise
abgeschaltet, deshalb: Tempo runter!
Hinweis: Bei der ausschließlichen Nutzung mit 1 W steht der
Reservetank nicht mehr zur Verfügung.
Warnung! Ein erneutes Anschalten ist nicht mehr möglich
bzw. nur durch ein Neu-Anstecken des Akkus zu erzwingen
und schädigt immer den Akku! Im entladenen Zustand
besteht die Gefahr der Tiefstentladung, laden Sie den Akku
deshalb baldmöglichst wieder auf.
Reservetank
Reservetank:

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Bedienung
3
Blaue LED leuchtet: Fernlicht an (maximale Leistung).
Grüne LED leuchtet: Lampe an (Abblendlicht).
Gelbe LED leuchtet: Ein erheblicher Teil des Akkus ist
verbraucht, Strom sparen!
Rote LED leuchtet: Akku-Spannung sinkt weiter,
die Lampe geht in wenigen
Minuten aus.
Gelbe + rote LED Akku fast leer, sofort anhalten!
leuchten abwechselnd,
Scheinwerfer blinkt:
Rote LED blinkt: Reservetank aktiviert.
Bedeutung der LEDs:
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Das „Power Control System“ bietet vielfältige Möglichkeiten zur individuellen Programmierung.
Werkseitig ist das bereits soweit eingestellt, dass Sie in der Regel keine Änderungen vornehmen
müssen. Diese Werkseinstellungen sind im Programmierschema grau hinterlegt.
Folgende Programmiermöglichkeiten bietet das PCS, sie sind weiter unten im Einzelnen beschrieben:
Einstellung des Abblendlichts im 2-Stufen- und 3-Stufen-Modus
Verändern der Akku-Warnanzeige
Auswahl der maximalen Leistung
Auswahl eines internationalen SOS-Notsignals, alpinen-Notsignals oder Superash
Werkseitig ist das PCS auf zweistuge Dimmung eingestellt, wobei abgeblendet 12% der maximalen
Leistung abgegeben werden. Sie haben hier viele Möglichkeiten, den Lupine-Scheinwerfer Ihren
Bedürfnissen anzupassen.
Dreistufige Dimmung mit Superflash:
Für bestimmte Zwecke kann es sinnvoll sein, diesen Modus zu verwenden. Neben dem
38-%-Abblendlicht und dem Fernlicht bietet diese Einstellung eine langsame Superash-Blinkstufe.
Zweistufige Dimmung:
Das klassische Fernlicht/Abblendlicht.
Fernlicht immer volle Leistung, das Abblendlicht variabel programmierbar: 4 %,12 %, 38 % oder 58 %
der maximalen Leistung.
Vorbemerkung:
Das Abblendlicht/Dimmung:
Power Control System (PCS)
Die elektrische Leistungsaufnahme des Scheinwerfers beträgt dabei (Näherungswerte):
Werkseinstellung
4 % Dimmstufe 1 W
12 % Dimmstufe 3 W
38 % Dimmstufe 10 W
58 % Dimmstufe 15 W
100 % 26 W

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Deutsch
Power Control System (PCS)
4 4
Dreistufige Dimmung:
Wem nur ein Abblendlicht zu wenig ist, der bekommt mit diesem Modus ein zweites dazu.
Die Stärke der mittleren und der niedrigen Stufe kann wie in der 2-stugen Dimmung den
individuellen Wünschen angepasst werden. Die jeweils zur Verfügung stehenden Stufen sind:
4 %, 12 %, 38 % oder 58 %.
Stufenloses Dimmen:
In diesem Modus hat man die Möglichkeit, die Lichtleistung stufenlos zwischen 4 % und 100 % zu
regeln. Beginnend bei 4 % kann man durch wiederholtes Tasten bis auf 100 % regeln. Zur Anzeige
des 100-%-Lichtes leuchtet die blaue LED. Durch weiteres Drücken wird das Licht wieder schwächer.
Hinweis! Konzeptionsbedingt besteht die Gefahr, den Scheinwerfer bei stufenloser Dimmung
während der Bedienung versehentlich auszuschalten. Dies kann vermieden werden, wenn immer
nur kurz getastet wird. Also nicht mit gedrücktem Taster durch das Auf- oder Abblenden „fahren“,
denn nach 2 Sekunden langem „Dauerdrücken“ schaltet PCS den Scheinwerfer ab!
Wie schon oben beschrieben überwacht das PCS die Kapazität des Akkus über eine Spannungs-
korrelation. Da Spannung und Kapazität eines Akkus aber nicht proportional sind, kann dem
Aueuchten der gelben LED bzw. der roten LED keine allgemein zutreende Restleuchtdauer
zugeordnet werden. Ob also „Gelb“ Ihnen anzeigt, dass nur noch beispielsweise 50 % oder
25 % Kapazität zur Verfügung stehen, können Sie nur im Gebrauch des Scheinwerfers lernen.
Ebenso, wieviel Zeit Ihnen noch bleibt, wenn die rote LED aueuchtet.
Hinweis: Um das optimale Anzeigeprogramm für Ihre Anwendung mit einem anderen Akku
oder unter extremen Bedingungen zu nden, sind eigene Versuche unerlässlich. Auch das Alter
des Akkus und die Außentemperatur beeinussen die Anzeige. Sollte das „Middle“ Anzeige-
programm nicht zufriedenstellend arbeiten, wechseln Sie zu „High“ oder „Low“ und testen Sie
das Verhalten des PCS während einiger Leuchtzyklen.
„High“ Die gelbe und rote LED werden sehr früh aktiviert. Der Reservetank wird ebenfalls früher aktiviert.
„Middle“ Das voreingestellte Anzeigeprogramm für Li-Ionen-Akkupacks, zeigt bei diesem Akku-Typ die
Kapazität im Regelfall optimal an.
„Low“ Dieses Anzeigeprogramm ist besonders für ältere Akkus geeignet. Die gelbe und rote LED und
auch der Reservetank werden wesentlich später aktiviert. Dies hat den Vorteil, dass auch alte
Akkus mit geringerer Spannungslage, aber ausreichender Kapazität problemlos arbeiten.
Akku-Warnanzeige:
Leistungsregelung:
Power-Modus Betty 26 W
Die Standardeinstellung am PCS. Abhängig von der Außentemperatur wird die Maximalleistung
nur bei entsprechendem Fahrtwind realisiert. Ohne Kühlung wird die Leistung stufenlos reduziert,
um eine Überhitzung der LEDs und der Elektronik zu vermeiden.
Normal-Modus Betty 24 W
Die Lichtleistung ist minimal reduziert, die Leuchtdauer erhöht sich entsprechend.
Die Temperaturregelung ist hier selbstverständlich auch aktiv.
Economy-Modus Betty 22 W
Wer noch extremere Leuchtzeiten benötigt, kann diese Stufe programmieren. Die LEDs leisten
dafür aber auch nicht mehr das, was sie eigentlich können. Ebenfalls mit Temperaturregelung.
Hinweis: Alle Dimmstufen gehen immer von der max. eingestellten Leistung aus. D. h., bei
aktiviertem Economy-Modus sind auch die Dimmstufen dann etwas schwächer, 4 % von 26 W
sind etwas mehr als 4 % von 22 W.
Die SOS-Funktion bietet drei unterschiedliche Notfallsignale an. Werkseitig ist das internationale
SOS-Notfallsignal konguriert.
Hinweis: Das SOS-Zeichen ist ein Notsignal! Verwenden Sie es entsprechend umsichtig und nur in
wirklichen Notfällen. Durch die hohe Lichtleistung des Scheinwerfers ist dieses Signal kilometerweit
sichtbar, die Betriebszeit liegt bei vielen Stunden. Die missbräuchliche Verwendung ist strafbar!
Internationales SOS-Notsignal
Alpines-Notsignal
Superflash-Funktion
Über diesen Modus kann die maximale Leistung der Lampe angepasst werden.
SOS-Funktion:

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Die Programmierung des PCS
1. Ruhe bewahren.
2. Dieses Kapitel und das Programmierschema lesen.
3. Vorher überlegen, was man einstellen will und wie man über welche LEDs dahin kommt,
wann man den Taster drücken soll und wann nicht, evtl. die LED-Farben notieren.
Im Supportbereich auf unserer Homepage werden einige Videos angeboten, welche die
Programmierung des PCS beispielhaft erklären.
Hinweis: Das Programmieren des PCS wird mit am Akku angesteckter Lampe vorgenommen.
In der 1. Ebene sind die Programmiermöglichkeiten dargestellt. Hier kann man wählen,
WAS man einstellen möchte:
Abblendlicht/Dimmung
Akku-Warnanzeige
Leistungsregelung
SOS-Funktion
Diese 1. Ebene wird von links nach rechts durchlaufen, wenn dabei der Taster OHNE LOSLASSEN
gedrückt gehalten wird. Dabei wechseln die leuchtenden LEDs etwa alle 4 Sekunden.
Tipp: Um sich mit der Programmierung vertraut zu machen, empfehlen wir
zuerst die stufenlose Dimmung sowie anschließend den 2-Stufen-Betrieb.
Die 3-Stufen-Programmierung ist nichts für Anfänger.
Die wichtigsten Regeln für Selten-Programmierer:
Das Programmierschema:
Wenn die gewünschte LED-Farbe bzw. die entsprechende Option erreicht ist, lässt man die Taste
los und hat die 2. Ebene erreicht.
Hier kann man einstellen, WIE sich die ausgewählte Option verhalten soll.
Das Durchlaufen der Optionen in dieser 2. Ebene macht das PCS selbständig und signalisiert das über
eine kontinuierlich leuchtende LED einer bestimmten Farbe.
Man hat also den Taster losgelassen und wartet einfach nur ab, bis die gewünschte LED leuchtet.
ERST DANN drückt man nochmal kurz den Taster. Damit wird die Auswahl bestätigt und der Program-
miermodus automatisch verlassen. Das wars dann schon …
… aber nur fast! Es gibt nämlich an einer Stelle noch eine 3. Ebene! Die erreicht man freilich nur,
wenn man sich entschlossen hat, zweistug oder dreistug dimmen zu wollen (Abblendlicht) und
bei der entsprechenden LED in der 2. Ebene die Taste gedrückt hat. Hier kann man nun auswählen,
wie stark abgeblendet werden soll. Erneut durchläuft das PCS die Optionen dieser Ebene selbständig.
Nachdem man den Taster wieder losgelassen hat, zeigt die jetzt aueuchtende LED, was gerade als
Abblendlicht gewählt werden kann. (4 % --12 % -- 38 % -- 58 %). Erneut drückt man bei der LED, die
den gewünschten Wert anzeigt, die Taste. FERTIG!
Abblenden/Dimmung:
3-stug (Superash)
2-stug
3-stug
Stufenlos
Akku-Warnanzeige:
Low
Middle
High
Leistungsregelung:
Economy
Normal
Power
SOS-Funktion:
Int. SOS-Notsignal
Alpines-Notsignal
Superash
Werkseinstellung
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