
Programmierung
SCPI-Befehle (Standard Commands for Programmable Instruments)
Heinzinger
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3. PR GRAMMIERUNG
3.1. SCPI-Befehle (Standard Commands for Programmable
Instruments)
Die folgenden Standardbefehle stehen für die Gerätesteuerung zur Verfügung. Sie
gelten unabhängig davon, welche Schnittstelle hierfür genutzt wird. Der
Sonderbefehlssatz enthält Schnittstellenabhängigkeiten bzw. ist nur für spezifische
Optionen gültig.
Der erste Befehl, der zur Ausführung an die
Schnittstelle gesandt wird, schaltet das Netzgerät in
den „ emote-Mode“ (LED „Fern“ leuchtet). Damit
ist eine Gerätebedienung statt über die
Bedienfrontplatte nur noch über die jeweilige
Schnittstelle möglich, und zwar so lange, bis das
Gerät von Netz getrennt wird. Mit dem Digital Interface I kann das Netzgerät
allerdings auch mit Ausführung des eset-Befehls (* ST) in den „Local-Mode“
zurückgeschaltet werden (LED „Eigen“ leuchtet).
Bitte beachten Sie bei der Gerätebedienung auch über das Digital
Interface unbedingt die jeweils gültige Geräte-Betriebsanleitung!
ptionale Gerätefunktionen können zusätzliche Schnittstellen-
funktionen bzw. –befehle beinhalten (siehe dazu Geräte-
Betriebsanleitung Kapitel „ ption M: Modifikation “)!
3.2. Kommunikation über ASCII- Terminal
Die Kommunikation zwischen dem PC und dem Digital Interface kann mit einem
Hilfsprogramm erfolgen. Auf MS-Windows echnern steht hierfür das Programm
HyperTerminal zur Verfügung. Die Programmkonfiguration muss dabei über Datei
/ Eigenschaften vorgenommen werden (als Emulation ist VT52 einzustellen).
3.3. Befehlssyntax
Die Befehlssequenzen bestehen aus ASCII-Zeichen im folgenden Format:
[Befehl] [Leerzeichen] <ggf.Parameter> [LF]
Befehle werden in Großbuchstaben geschrieben; Kleinbuchstaben sind optional
und können weggelassen werden. Jede Befehlssequenz wird mit einem LF-Zeichen
(dez. 10) abgeschlossen; nach dem Senden des Befehls vom echner (PC) an die
Schnittstelle wird dieser sofort ausgeführt.