HBM T5 User manual

A0199-4.1 de/en
Drehmoment−
Messwellen
Torque Transducer
T5
Montageanleitung
Mounting instructions

Deutsch Seite 3 −15. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
English Page 16 −28. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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T5
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Inhalt Seite
Sicherheitshinweise 4. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1 Charakteristische Daten 8. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2 Montage 8. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.1 Einbaulage 8. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.2 Gehäusefixierung 9. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.3 Belastbarkeit 9. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3 Messen dynamischer Drehmomente 10. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4 Schutzvorkehrungen 11. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5 Wartung und Pflege 11. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6 Elektrischer Anschluss 12. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6.1 Allgemeine Hinweise 12. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
7 Zubehör 13. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8 Technische Daten 14. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
9 Abmessungen 15. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

4T5
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Sicherheitshinweise
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Die Drehmoment-Messwelle T5 ist ausschließlich für Drehmoment-Messauf-
gaben und direkt damit verbundene Steuerungs- und Regelungsaufgaben zu
verwenden. Jeder darüber hinausgehende Gebrauch gilt als nicht bestim-
mungsgemäß.
Zur Gewährleistung eines sicheren Betriebes darf der Aufnehmer nur nach
den Angaben in der Bedienungsanleitung verwendet werden. Bei der Verwen-
dung sind zusätzlich die für den jeweiligen Anwendungsfall erforderlichen
Rechts- und Sicherheitsvorschriften zu beachten. Sinngemäß gilt dies auch
bei Verwendung von Zubehör.
Der Aufnehmer ist kein Sicherheitselement im Sinne des bestimmungsgemä-
ßen Gebrauchs. Der einwandfreie und sichere Betrieb dieses Aufnehmers
setzt sachgemäßen Transport, fachgerechte Lagerung, Aufstellung und Mon-
tage sowie sorgfältige Bedienung voraus.
Allgemeine Gefahren bei Nichtbeachten der Sicherheitshinweise
Der Aufnehmer entspricht dem Stand der Technik und ist betriebssicher. Von
dem Aufnehmer können Restgefahren ausgehen, wenn er von ungeschultem
Personal unsachgemäß eingesetzt und bedient wird.
Jede Person, die mit Aufstellung, Inbetriebnahme, Wartung oder Reparatur
des Aufnehmers beauftragt ist, muss die Bedienungsanleitung und insbeson-
dere die sicherheitstechnischen Hinweise gelesen und verstanden haben.
Restgefahren
Der Leistungs- und Lieferumfang des Aufnehmers deckt nur einen Teilbereich
der Drehmoment-Messtechnik ab. Sicherheitstechnische Belange der Dreh-
moment-Messtechnik sind zusätzlich vom Anlagenplaner, Ausrüster oder Be-
treiber so zu planen, zu realisieren und zu verantworten, dass Restgefahren
minimiert werden. Jeweils existierende Vorschriften sind zu beachten. Auf
Restgefahren im Zusammenhang mit der Drehmoment-Messtechnik ist hinzu-
weisen.

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T5
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In dieser Bedienungsanleitung wird auf Restgefahren mit folgenden Symbolen
hingewiesen:
Symbol: GEFAHR
Bedeutung: Höchste Gefahrenstufe
Weist auf eine unmittelbar gefährliche Situation hin, die −wenn die Sicher-
heitsbestimmungen nicht beachtet werden −Tod oder schwere Körperverlet-
zung zur Folge haben wird.
Symbol: WARNUNG
Bedeutung: Gefährliche Situation
Weist auf eine mögliche gefährliche Situation hin, die −wenn die Sicherheits-
bestimmungen nicht beachtet werden −Tod oder schwere Körperverletzung
zur Folge haben kann.
Symbol: ACHTUNG
Bedeutung: Möglicherweise gefährliche Situation
Weist auf eine mögliche gefährliche Situation hin, die −wenn die Sicherheits-
bestimmungen nicht beachtet werden −Sachschaden, leichte oder mittlere
Körperverletzung zur Folge haben könnte.
Symbole für Anwendungs- und Entsorgungshinweise sowie nützliche Informa-
tionen:
Symbol: HINWEIS
Weist darauf hin, dass wichtige Informationen über das Produkt oder über die
Handhabung des Produktes gegeben werden.
Symbol:
Bedeutung: CE-Kennzeichnung
Mit der CE-Kennzeichnung garantiert der Hersteller, dass sein Produkt den
Anforderungen der relevanten EG-Richtlinien entspricht (die Konformitätser-
klärung finden Sie unter http://www.hbm.com/HBMdoc).

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Symbol:
Bedeutung: Gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung zur Entsorgung
Nicht mehr gebrauchsfähige Altgeräte sind gemäß den nationalen und örtli-
chen Vorschriften für Umweltschutz und Rohstoffrückgewinnung getrennt von
regulärem Hausmüll zu entsorgen.
Falls Sie weitere Informationen zur Entsorgung benötigen, wenden Sie sich
bitte an die örtlichen Behörden oder an den Händler, bei dem Sie das Produkt
erworben haben.
Umbauten und Veränderungen
Der Aufnehmer darf ohne unsere ausdrückliche Zustimmung weder konstruk-
tiv noch sicherheitstechnisch verändert werden. Jede Veränderung schließt
eine Haftung unsererseits für daraus resultierende Schäden aus.
Qualifiziertes Personal
Der Aufnehmer ist nur von qualifiziertem Personal ausschließlich entspre-
chend der technischen Daten in Zusammenhang mit den ausgeführten Si-
cherheitsbestimmungen und Vorschriften einzusetzen bzw. zu verwenden. Bei
der Verwendung sind zusätzlich die für den jeweiligen Anwendungsfall erfor-
derlichen Rechts- und Sicherheitsvorschriften zu beachten. Sinngemäß gilt
dies auch bei Verwendung von Zubehör.
Qualifiziertes Personal sind Personen, die mit Aufstellung, Montage, Inbe-
triebsetzung und Betrieb des Produktes vertraut sind und über die ihrer Tätig-
keit entsprechende Qualifikationen verfügen.
Unfallverhütung
Entsprechend den einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften der Berufsge-
nossenschaften ist nach der Montage der Drehmoment-Messwelle vom Be-
treiber eine Abdeckung oder Verkleidung wie folgt anzubringen:
•Abdeckung oder Verkleidung dürfen nicht mitrotieren.
•Abdeckung oder Verkleidung sollen sowohl Quetsch- und Scherstellen ver-
meiden als auch vor evtl. sich lösenden Teilen schützen.
•Abdeckungen und Verkleidungen müssen weit genug von den bewegten
Teilen entfernt oder so beschaffen sein, dass man nicht hindurchgreifen
kann.
•Abdeckungen und Verkleidungen müssen auch angebracht sein, wenn die
bewegten Teile der Drehmoment-Messwelle außerhalb des Verkehrs- und
Arbeitsbereiches von Personen installiert sind.

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T5
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Von den vorstehenden Forderungen darf nur abgewichen werden, wenn die
Maschinenteile und -stellen schon durch den Bau der Maschine oder bereits
vorhandene Schutzvorkehrungen ausreichend gesichert sind.
Gewährleistung
Bei Reklamationen kann eine Gewährleistung nur dann übernommen werden,
wenn die Drehmoment-Messwelle in der Originalverpackung zurückgesandt
wird.

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1 Charakteristische Daten
•DMS-Messsystem
•Nennkennwert 2 mV/V
•Nennspeisespannung 0,5 V ... 12 V
•Eingangswiderstand 350 Ω
2 Montage
2.1 Einbaulage
Die Einbaulage der Drehmoment Messwellen ist beliebig. Beim horizontalen
Einbau ist darauf zu achten, dass der Flanschstecker im eingebauten Zustand
nicht nach unten zeigt. Die Drehmomenteinleitung erfolgt reibschlüssig über
die beiden Wellenenden.
Richtig Falsch
Flanschstecker
Abb. 2.1: Richtige Einbaulage beim horizontalen Einbau

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T5
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2.2 Gehäusefixierung
Die Lagerreibung ist bei den Drehmoment-Messwellen sehr klein. Dement-
sprechend muss das Gehäuse lediglich gegen Mitdrehen gesichert werden.
Dazu dient eine Gewindebohrung M4 im Gehäuse (siehe Abb. 2.2), in die ein
geeigneter Anschlag (z.B. ein Gewindestab) eingeschraubt werden kann.
Bei den Messbereichen 100 N@m und 200 N@m ist diese Gewindebohrung
nicht vorhanden. Hier muss eine der Schrauben der seitlichen Inspektionsöff-
nungen gelöst oder entfernt werden (M3, Gewindetiefe max. 5 mm), um eine
Öse oder ein Gewindestab zu befestigen (Abmessungen siehe Kapitel 9).
Gewindebohrung
Inspektionsöffnung
Messseite A
Abb. 2.2: Möglichkeiten der Gehäusefixierung
2.3 Belastbarkeit
Die Nenndrehmomente dürfen statisch maximal um 50 % überschritten wer-
den. Wird das Nenndrehmoment überschritten, sind weitere irreguläre Bela-
stungen nicht zulässig. Hierzu zählen Längskräfte, Querkräfte und Biegemo-
mente. Ihre Grenzwerte finden Sie im Kapitel ”Technische Daten”.

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3 Messen dynamischer Drehmomente
Die Drehmoment-Messwellen T5 eignen sich zum Messen statischer und dy-
namischer Drehmomente.
Beim Messen dynamischer Drehmomente ist zu beachten:
•Die für statische Drehmomente durchgeführte Kalibrierung der T5 gilt auch
für dynamische Drehmomentmessungen.
•Die Eigenfrequenz f0der mechanischen Messanordnung hängt von den
Trägheitsmomenten J1und J2der beiden angeschlossenen Drehmassen
sowie der Drehsteifigkeit der T5 ab.
Die Eigenfrequenz f0der mechanischen Messanordnung lässt sich aus fol-
gender Gleichung bestimmen.
f0+1
2@p@CT@ǒ1
J1
)1
J2Ǔ
Ǹf0= Eigenfrequenz des Systems in Hz
cT= Drehsteifigkeit der Messwelle in N@m/rad
J1,2= Massenträgheitsmomente in N@m@s2(=kg@m2)
•Die Schwingbreite (Spitze/Spitze) darf max. 70 % des für die T5 kennzeich-
nenden Nenndrehmoments sein, auch bei Wechsellast. Dabei muss die
Schwingbreite innerhalb des durch −M(N) und +M(n) festgelegten Bela-
stungsbereichs liegen. Dies gilt auch für das Durchfahren von Resonanz-
stellen.
+MN100
−MN100
50
50
0
45
25
Nenndrehmoment
MNin %
70 % MN
Schwingbreite
Untere Drehmomentgrenze
Obere Drehmomentgrenze
Abb. 3.1: Zulässige dynamische Belastung
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