AKG HT 40 User manual

HT 40 handheld transmitter
Bedienungshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 2
Bitte vor Inbetriebnahme des Gerätes lesen!
User Instructions . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . p. 11
Please read the manual before using the equipment!
Mode d’emploi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . p. 20
Veuillez lire cette notice avant d’utiliser le système!
Istruzioni per l’uso . . . . . . . . . . . . . . . . . . . p. 29
Prima di utilizzare l’apparecchio, leggere il manuale!
Modo de empleo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . p. 38
Antes de utilizar el equipo, sírvase leer el manual!
Instruções de uso . . . . . . . . . . . . . . . . . . . p. 47
Favor leia este manual antes de usar o equipamen
to!
WMS40
wireless microphone system

1 Sicherheit und
Umwelt
1.1 Sicherheit
1. Setzen Sie das Gerät nicht direkter
Sonneneinstrahlung, starker Staub-
und Feuchtigkeitseinwirkung, Regen,
Vibrationen oder Schlägen aus.
1.2 Umwelt
1. Entsorgen Sie verbrauchte Batterien
und Akkus immer gemäß den jeweils
geltenden Entsorgungsvorschriften.
Werfen Sie Batterien oder Akkus
weder ins Feuer (Explosionsgefahr)
noch in den Restmüll.
2. Wenn Sie das Gerät verschrotten, ent-
fernen Sie die Batterien bzw. Akkus,
trennen Sie Gehäuse, Elektronik und
Kabel und entsorgen Sie alle
Komponenten gemäß den dafür gelten-
den Entsorgungsvorschriften.
2 Beschreibung
2.1 Einleitung
Vielen Dank, dass Sie sich für ein
Produkt aus dem Hause AKG entschie-
den haben. Bitte lesen Sie die
Bedienungsanleitung aufmerksam
durch, bevor Sie das Gerät benützen,
und bewahren Sie die Bedienungs-
anleitung sorgfältig auf, damit Sie jeder-
zeit nachschlagen können. Wir wün-
schen Ihnen viel Spaß und Erfolg!
2.2 Lieferumfang
Kontrollieren Sie bitte, ob die Ver-
packung alle oben angeführten Teile ent-
hält. Falls etwas fehlt, wenden Sie sich
bitte an Ihren AKG-Händler.
2.3 Empfohlenes Zubehör
Schaumstoff-Windschutz W 880
2.4 Beschreibung
Der Handsender HT 40 arbeitet auf einer
fixen, quarzstabilisierten Trägerfrequenz
im UHF-Trägerfrequenzbereich von 710
bis 865 MHz und ist mit einer im
Gehäuse integrierten Antenne ausge-
stattet.
Der mit dem Sender fix verbundene
Mikrofonkopf ist akustisch identisch mit
dem Vokalmikrofon D 880 von AKG.
Dieses Mikrofon besitzt ein eingebautes
Wind- und Popfilter zur Unterdrückung
von Pop- und Atemgeräuschen und
zeichnet sich durch geringe
Handgeräuschempfindlichkeit, gute
2
1 Handsender
HT 40 2 Batterien
1,5 V,
Größe AA
1 Stativ-
anschluss
SA 43, Farb-
code-Clip,
schwarz

Rückkopplungsunterdrückung und bril-
lante Übertragungsqualität aus.
2.5 Bedienelemente (siehe Abb. 1)
1Ein/Ausschalter: Dieser
Schiebeschalter hat drei
Stellungen, die jeweils im
Sichtfenster angezeigt werden:
ON: Die Spannungsversorgung für
den Sender ist eingeschaltet.
MUTE: Das vom Mikrofonkopf
kommende Audiosignal ist
stummgeschaltet, Spannungs-
versorgung und HF-Träger-
frequenz bleiben jedoch einge-
schaltet. Dadurch wird der
Empfänger trotz abgeschalte-
tem Mikrofon nicht durch andere
Sender gestört.
OFF: Die Spannungsversorgung für
den Sender ist ausgeschaltet.
2Kontroll-LED: Diese LED zeigt den
Ladezustand der Batterien an.
3
Abb. 1: Bedienelemente HT 40
1
ON
MUTE
OFF
2
35
4

LED leuchtet beim Einschalten kurz
auf und erlischt wieder: Batterien in
Ordnung.
LED leuchtet: Batterien in ca. 50
Minuten erschöpft.
3Farbcode: Die Farbe dieses
Kunststoffclips entspricht der
Trägerfrequenz Ihres Senders.
Empfänger mit derselben Träger-
frequenz sind mit derselben Farbe
gekennzeichnet (s. Kapitel 2.6
Farbcode-Tabelle). Der Farbcode-
clip des HT 40 ist abnehmbar und
kann durch den mitgelieferten
schwarzen Clip ersetz werden.
4Batteriefachdeckel: Siehe Ka-
pitel 3.2 Batterien einlegen.
5Trägerfrequenzetikette: Ober-
halb des Batteriefachs ist eine
Haftetikette mit der Trägerfrequenz
des Senders angebracht.
2.6 Farbcode-Tabelle
Frequenz Farbe
US54: 710.400 MHz rotbraun
US58: 734.600 MHz purpur
KR3: 745.650 MHz mintgrün
KR4: 750.900 MHz dunkelgrau
EU62: 802.525 MHz bordeauxrot
EU63: 812.800 MHz gelb
UK69A: 854.900 MHz violett
UK69B: 858.200 MHz grün
ISM1: 863.100 MHz melonengelb
ISM2: 864.375 MHz grau
3 Inbetriebnahme
3.1 Empfänger positionieren
Reflexionen des Sendersignals an
Metallteilen, Wänden, Decken, etc. oder
Abschattungen durch menschliche
Körper können das direkte Sendersignal
schwächen bzw. auslöschen.
Stellen Sie den Empfänger daher wie
folgt auf:
1. Positionieren Sie den Empfänger
immer in der Nähe des
Aktionsbereiches (Bühne), achten Sie
jedoch auf einen Mindestabstand
zwischen Sender und Empfänger von
3 m bis optimal 5 m.
2. Voraussetzung für optimalen
Empfang ist Sichtverbindung zwi-
schen Sender und Empfänger.
3. Positionieren Sie den Empfänger in
einem Abstand von mehr als
1,5 m von großen metallenen Gegen-
ständen, Wänden, Bühnengerüsten,
Decken, u.ä.
4
Wichtig: Bevor Sie Ihr WMS 40 in
Betrieb nehmen, kontrollieren Sie, ob
Sender und Empfänger auf derselben
Frequenz arbeiten. Am leichtesten
können Sie dies anhand des
Farbcodes überprüfen.

3.2 Batterien in den Sender ein-
legen und testen (siehe Abb. 2)
1. Drücken Sie den Schnapphaken am
Batteriefachdeckel (4) nach unten.
2. Ziehen Sie den Batteriefachdeckel (4)
nach unten vom Sender ab.
3. Legen Sie die mitgelieferten Batterien
in das Batteriefach ein und achten
Sie dabei auf die richtige Polarität der
Batterien.
Wenn Sie die Batterien falsch einle-
gen, wird der Sender nicht mit Strom
versorgt.
4. Schalten Sie den Sender ein, indem
Sie den Ein/Aus-Schalter (1) auf “ON”
stellen.
Die Kontroll-LED (2) blitzt kurz auf.
Wenn die Batterien in gutem Zustand
sind, erlischt die Kontroll-LED (2) wie-
der.
Wenn die Kontroll-LED (2 zu leuchten
beginnt, sind die Batterien in ca. 50
Minuten erschöpft. Tauschen Sie die
Batterien möglichst bald gegen fri-
sche aus.
Wenn die Kontroll-LED (2) nicht auf-
blitzt, sind die Batterien erschöpft.
Legen Sie neue Batterien ein.
5. Schließen Sie das Batteriefach,
indem Sie den Batteriefachdeckel (4)
von unten auf das Batteriefach auf-
schieben, bis der Schnapphaken ein-
rastet.
3.3 Sender in Betrieb nehmen
1. Schalten Sie den Empfänger ein und
5
Wichtig: Der Schaumstoffpolster an der
Innenseite des Batteriefachdeckels
fixiert die Batterie in ihrer Position.
Entfernen Sie den Schaumstoff-
polster nicht, da die Batterie anson-
sten nicht richtig im Batteriefach
fixiert ist und Klappergeräusche ver-
ursachen kann.
Abb. 2: Batterien einlegen
2 x
1.5V
+
–
+
–

kontrollieren Sie die Stellung des
VOLUME-Reglers:
Empfänger mit Mikrofoneingang
verbunden = linker Anschlag,
Empfänger mit Line-Eingang ver-
bunden = rechter Anschlag.
2. Schalten Sie den Handsender ein,
indem Sie Sie den Ein/Aus-Schalter
(1) auf ”ON” stellen.
Da der Handsender HT 40 speziell für
den eingebauten Mikrofonkopf aus-
gelegt ist, ist keine Pegeleinstellung
am Handsender erforderlich. Der
Handsender besitzt daher auch kei-
nen Pegel- oder ”Gain”-Regler.
3. Schalten Sie Ihre PA-Anlage bzw.
Ihren Verstärker ein.
4. Sprechen oder singen Sie in das
Mikrofon und stellen Sie die
Lautstärke der PA-Anlage bzw. des
Verstärkers wie in deren Bedienungs-
anleitung beschrieben oder nach
Gehör ein.
3.4 Farbcode-Clip tauschen
(s. Abb. 3)
1. Heben Sie den Farbcode-Clip mit
einem Schraubenzieher am oberen
Ende an.
2. Ziehen Sie den Farcode-Clip ab.
3. Stecken Sie den mitgelieferten
schwarzen Clip auf den Handsender
so auf, dass er hörbar einrastet.
3.5 Vor dem Soundcheck
1. Schreiten Sie den Bereich ab, in dem
Sie den Sender einsetzen werden.
Achten Sie dabei auf Stellen, wo die
Feldstärke absinkt und daher der
Empfang kurzzeitig gestört wird
(“Dropouts”).
Solche Dropouts können Sie behe-
ben, indem Sie den Empfänger
anders positionieren. Hat dies keinen
Erfolg, vermeiden Sie diese kritischen
Stellen.
2. Wenn am Empfänger die RF-LED
erlischt, bedeutet dies, dass kein
Signal empfangen wird oder der
Squelch aktiv ist.
Schalten Sie den Sender ein und/oder
gehen Sie näher zum Empfänger, bis
die RF-LED am Empfänger aufleuch-
tet.
4 Mikrofontechnik
Ein Gesangsmikrofon bietet
Ihnen viele Möglichkeiten, den
6
Abb. 3: Farbcode-Clip tauschen

Klang Ihrer Stimme, wie er durch die
Beschallungsanlage wiedergegeben
wird, zu gestalten.
Beachten Sie bitte die folgenden
Hinweise, um Ihren Handsender HT 40
optimal einsetzen zu können.
4.1 Besprechungsabstand und
Naheffekt
Grundsätzlich wird Ihre stimme umso
voller und weicher wiedergegeben, je
kürzer der Abstand zwischen den Lippen
und dem Mikrofon ist, während bei
größerer Mikrofondistanz ein halligeres,
entfernteres Klangbild zustande kommt,
da die Akustik des Raumes stärker zur
Geltung kommt.
Sie können daher Ihre Stimme aggressiv,
neutral oder einschmeichelnd klingen
lassen, indem Sie den Mikrofonabstand
verändern.
Der Naheffekt tritt im unmittelbaren
Nahbereich der Schallquelle (weniger als
5 cm) auf und bewirkt eine starke
Betonung der Tiefen. Er verleiht Ihrer
Stimme einen voluminöseren, intimen,
bassbetonten Klang.
4.2 Schalleinfallswinkel (s. Abb. 4)
Singen Sie seitlich auf das Mikrofon oder
über den Mikrofonkopf hinweg. So
erhalten Sie einen ausgewogenen,
naturgetreuen Klang.
Wenn Sie direkt von vorne auf das
Mikrofon singen, werden nicht nur
Atemgeräusche mitübertragen, sondern
auch Verschlusslaute (p, t) und Zisch-
laute (s, sch, tsch) unnatürlich hervorge-
hoben.
4.3 Rückkopplung (s. Abb. 5, S. 8)
Die Rückkopplung kommt dadurch
zustande, dass ein Teil des von den
Lautsprechern abgegebenen Schalls
vom Mikrofon aufgenommen und ver-
stärkt wieder den Lautsprechern zuge-
leitet wird. Ab einer bestimmten
Lautstärke (der Rückkopplungsgrenze)
läuft dieses Signal gewissermaßen im
Kreis, die Anlage heult und pfeift und
kann nur durch Zurückdrehen des
7
Abb. 4: Schalleinfallswinkel

Lautstärkereglers wieder unter Kontrolle
gebracht werden.
Um dieser Gefahr zu begegnen, hat das
Mikrofon des Handsenders HT 40 eine
supernierenförmige Richtcharakteristik.
Das bedeutet, dass es für Schall, der
von vorne einfällt (die Stimme) am emp-
findlichsten ist, während es auf seitlich
einfallenden Schall oder Schall, der von
hinten auftrifft (z.B. von Monitor-
lautsprechern), kaum anspricht.
Minimale Rückkopplungsneigung errei-
chen Sie, indem Sie die PA-
Lautsprecher vor den Mikrofonen (am
vorderen Bühnenrand) aufstellen.
Wenn Sie Monitorlautsprecher verwen-
den, lassen Sie Ihr Mikrofon nie direkt
auf die Monitore oder die PA-
Lautsprecher zeigen.
Rückkopplung kann auch durch
Resonanzerscheinungen (als Folge der
Raumakustik), besonders im unteren
Frequenzbereich, ausgelöst werden,
8
Abb. 5: Rückkopplung

also indirekt durch den Naheffekt. In die-
sem Fall brauchen Sie oft nur den
Mikrofonabstand zu vergrößern, um die
Rückkopplung zum Abreissen zu brin-
gen.
4.4 Begleitchor (s. Abb. 6)
1. Lassen Sie nie mehr als zwei
Personen in ein gemeinsames
Mikrofon singen.
2. Achten Sie darauf, dass der
Schalleinfallswinkel nie größer als 35°
ist.
Das Mikrofon ist für seitlich einfallen-
den Schall sehr unempfindlich. Wenn
die beiden VokalistInnen aus einem
größeren Winkel als 35° auf das
Mikrofon singen, müssten Sie den
Pegelregler des Mikrofonkanals so
weit aufziehen, dass die Rück-
kopplungsgefahr zu groß würde.
4.5 Fehlerbehebung
Hinweise zur Fehlerbehebung finden
Sie in der Bedienungsanleitung Ihres
Empfängers.
5 Reinigung
5.1 Oberflächen
Zum Reinigen der Oberflächen
des Senders verwenden Sie am besten ein
mit Wasser befeuchtetes weiches Tuch.
5.2 Innenwindschutz
1. Schrauben Sie die Gitterkappe des
Handseners gegen den Uhrzeiger-
sinn vom Handsender ab.
2. Nehmen Sie Windschutz (Schaum-
stoffeinlage) aus der Gitterkappe heraus.
3. Waschen Sie den Windschutz in stark
verdünnter Seifenlauge.
4. Sobald der Windschutz trocken ist,
legen Sie ihn wieder in die Gitter-
kappe ein und schrauben Sie die
Gitterkappe im Uhrzeigersinn auf den
Handsender auf.
9
Abb. 6: Begleitchor

10
6 Technische Daten
Trägerfrequenz 710 - 865 MHz
Modulation FM
Audioübertragungsbandbreite 40 - 20.000 Hz
Frequenzstabilität (-10°C bis +50°C) ±15 kHz
Nennhub 15 kHz
Klirrfaktor bei 1 kHz typ. 0,8%
Kompander integriert
Signal/Rauschabstand typ. 103 dB(A)
HF-Ausgangsleistung typ. 10 mW
Stromaufnahme typ. 70 mA
Spannungsversorgung 2 x 1,5 V-Batterien Größe AA
Betriebszeit typ. 30 h
Audio-Eingangspegel für Nennhub 100 mV/1 kHz
Eingangsimpedanz 220 kΩ
Abmessungen (L x ø) 258 x 40 mm
Nettogewicht 245 g
Dieses Produkt entspricht den Normen EN60065:1998,
EN301 489-9 v.1.1.1 (09-2000) und EN300 422-2 v.1.1.1 (07-2000).
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