AEG Protect C.3000 User manual

BETRIEBSANLEITUNG
OPERATING INSTRUCTIONS
EN
DE
Protect C.1000
Protect C.2000
Protect C.3000
Protect C

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Wir bedanken uns, dass Sie sich für den Kauf der Protect C von
AEG Power Solutions entschieden haben.
Die nachfolgenden Sicherheitshinweise sind wichtiger Bestandteil der
Betriebsanleitung und werden Sie vor Problemen durch Fehlbedienung
oder vor möglichen Gefahren schützen. Lesen Sie deshalb diese
Anleitung vor der ersten Inbetriebnahme sorgfältig durch!

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1.Hinweise zur vorliegenden Betriebsanleitung........ 6
2.Allgemeine Informationen......................................... 8
2.1Die Technik................................................................... 8
2.2Systembeschreibung .................................................... 9
2.3Technische Daten ....................................................... 11
3.Sicherheit.................................................................. 16
3.1Allgemeine Sicherheitshinweise.................................. 16
3.2Sicherheitshinweise für Protect C ............................... 17
3.3CE-Zertifikat................................................................ 20
4.Einrichten und Betrieb ............................................ 21
4.1Auspacken und Betrieb............................................... 21
4.2Aufstellungsort ............................................................ 22
5.Übersicht Anschlüsse, Bedien-/Anzeigeelemente23
5.1Vorderansicht.............................................................. 23
5.2Rückseitige Ansicht (Anschlüsse) ............................... 24
6.Inbetriebnahme ........................................................ 26
6.1Aufstellung .................................................................. 26
6.2Erweiterung durch externe Batteriemodule................. 27
6.3Netzanschluss............................................................. 28
6.4Verbraucheranschluss ................................................ 29
7.Betrieb und Bedienung ........................................... 31
7.1Erstinbetriebnahme..................................................... 31
7.1.1USV einschalten .................................................31
7.1.2USV ausschalten ................................................31
7.2Bedientableau............................................................. 32
7.2.1Überblick ............................................................. 32
7.2.2Indikatoren (LED Anzeigen) ................................32
7.2.3Bedientasten (Navigation)...................................33
7.3Display (Hauptmenü) .................................................. 34
7.3.1USV Status-Anzeige ...........................................34
7.3.2Ereignisprotokoll ................................................. 38
7.3.3Messwerte...........................................................39
7.3.4Steuerung ...........................................................39
INHALT

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7.3.5Identifikation........................................................ 40
7.3.6Einstellungen ...................................................... 41
8.Schnittstellen und Kommunikation ....................... 46
8.1Computer-Schnittstellen RS232 und USB .................. 46
8.2Kommunikationsslot.................................................... 46
8.3Shutdown- und USV Management Software ............. 47
8.4Notabschaltung EPO (Emergency Power Off) ........... 48
9.Problembehandlung ................................................ 49
9.1Störungen ................................................................... 49
9.1.1Alarm- / Fehlermeldungen................................... 49
10.Wartung..................................................................... 54
10.1Batterie laden.............................................................. 54
10.2Kontrollen.................................................................... 54
10.2.1Sichtkontrolle ...................................................... 54
10.2.2Batteriekontrolle ..................................................55
10.2.3Lüfterüberprüfung................................................55
10.3Batteriewechsel........................................................... 55
11.Lagerung, Demontage und Entsorgung ................ 57
11.1Lagerung..................................................................... 57
11.2Demontage ................................................................. 57
11.3Entsorgung ................................................................. 57
12.Anhang...................................................................... 59
12.1Sachwortverzeichnis (technische Begriffe) ................. 59
12.2Stichwortregister ......................................................... 61

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INSTRUKTIONSPFLICHT
Diese Betriebsanleitung hilft Ihnen, die Unterbrechungsfreie
StromVersorgung (USV) Protect C.1000, Protect C.2000
oder Protect C.3000 sowie die dazugehörigen externen Batterieeinheiten
Protect C.1000 BP oder Protect C.2030 BP, nachstehend zusammen-
gefasst als Protect C bezeichnet, bestimmungsgemäß, sicher und sach-
gerecht zu installieren und zu betreiben. Die Betriebsanleitung enthält
wichtige Hinweise zur Vermeidung von Gefahren. Lesen Sie deshalb
diese Anleitung vor der ersten Inbetriebnahme sorgfältig durch!
DIESE BETRIEBSANLEITUNG IST BESTANDTEIL DES PROTECT C
Der Betreiber dieses Gerätes ist verpflichtet, diese Betriebsanleitung
jenem Personenkreis uneingeschränkt zur Verfügung zu stellen,
die den Protect C transportieren, in Betrieb nehmen, warten oder
sonstige Arbeiten an diesem Gerät verrichten.
GÜLTIGKEIT
Diese Betriebsanleitung entspricht dem technischen Stand des
PROTECT C zur Zeit der Herausgabe. Der Inhalt ist nicht Vertrags-
gegenstand, sondern dient der Information.
GEWÄHRLEISTUNG UND HAFTUNG
Änderungen der Angaben dieser Betriebsanleitungen, insbesondere der
technischen Daten und der Bedienung, bleiben jederzeit vorbehalten.
Reklamationen über gelieferte Waren bitten wir innerhalb von acht
Tagen nach Eingang der Ware unter Beifügung des Packzettels aufzu-
geben. Spätere Beanstandungen können nicht berücksichtigt werden.
Bei Schäden, die durch Nichtbeachtung der Anleitung verursacht werden
(hierzu zählt auch die Beschädigung des Garantiesiegels), erlischt der
Gewährleistungsanspruch. Für Folgeschäden übernimmt die AEG
keine Haftung. AEG wird sämtliche von AEG und seinen Händlern ein-
gegangenen etwaigen Verpflichtungen wie Gewährleistungszusagen,
Serviceverträge usw. ohne Vorankündigung annullieren, wenn andere
als Original AEG oder von AEG gekaufte Ersatzteile zur Wartung und
Reparatur verwendet werden.
1. HINWEISE ZUR VORLIEGENDEN
BETRIEBSANLEITUNG

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HANDHABUNG
Der PROTECT C ist konstruktiv so aufgebaut, dass alle für die Inbe-
triebnahme und den Betrieb notwendigen Maßnahmen ohne Eingriff in
das Gerät vorgenommen werden können. Wartungs- und Instandset-
zungsarbeiten dürfen ausschließlich von entsprechend ausgebildetem
Fachpersonal durchgeführt werden.
Um notwendige Arbeiten zu verdeutlichen und zu erleichtern, sind
einigen Bearbeitungsschritten Bilder zugeordnet.
Sind bei bestimmten Arbeiten Gefährdungen für Personen und Material
nicht auszuschließen, werden diese Tätigkeiten durch Piktogramme
gekennzeichnet, deren Bedeutung den Sicherheitsbestimmungen in
Kapitel 3 zu entnehmen ist.
HOTLINE
Sollten Sie nach dem Lesen der Betriebsanleitung noch Fragen haben,
wenden Sie sich bitte an Ihren Händler oder an unsere Hotline:
Tel: +49 2902 763100
Internet: www.aegps.com
COPYRIGHT
Weitergabe, Vervielfältigung dieser Betriebsanleitung und/oder
Übernahme mittels elektronischer oder mechanischer Mittel, auch
auszugsweise, bedarf der ausdrücklichen vorherigen schriftlichen
Genehmigung der AEG.
© Copyright AEG 2014. Alle Rechte vorbehalten.

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2.1 DIE TECHNIK
Der PROTECT C ist eine Unterbrechungsfreie StromVersorgung (USV)
für wichtige Verbraucher wie PCs, Workstations, Server, Netzwerkkom-
ponenten, Telekommunikationseinrichtungen und ähnliche Verbraucher,
bestehend aus:
Netzfilter mit Überspannungsschutz (Geräteschutz / Klasse D) und
Netzrückspeiseschutz
Gleichrichterteil mit PFC-Logik (Leistungsfaktorkorrektureinheit)
Separatem Batterieladegleichrichter in Schaltnetzteil-Technologie
Batteriesystem in verschlossener, wartungsfreier Ausführung als
Energiespeicher mit nachgeschalteter DC/DC Wandlereinheit
IGBT Wechselrichter zur kontinuierlichen Versorgung
angeschlossener Verbraucher mit sinusförmiger Wechselspannung
Automatischem Bypass als zusätzliche passive Redundanz
Regelungseinheit auf Basis digitaler Signalprozessor-Technologie
2. ALLGEMEINE INFORMATIONEN

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2.2 SYSTEMBESCHREIBUNG
Die USV wird zwischen dem öffentlichen Netz und den zu schützenden
Verbrauchern angeschlossen.
Das Leistungsteil des Gleichrichters wandelt die Netzspannung in eine
Gleichspannung zur Versorgung des Wechselrichters um. Die ange-
wandte Schaltungstechnik (PFC) erlaubt eine sinusförmige Stromauf-
nahme und somit einen netzrückwirkungsarmen Betrieb.
Ein separater, in Schaltnetzteil-Technologie aufgebauter zweiter Gleich-
richter (Lade-GR) sorgt für die Ladung bzw. Erhaltungsladung der im
Zwischenkreis angekoppelten Batterie. Durch die spezielle Schaltungs-
technik dieses Lade-Gleichrichters verringert sich der Oberwellengehalt
des Ladestromes für die Batterie erheblich, ein zusätzlicher Ruhemodus
erhöht merklich die Nutzungsdauer der Batterie. Der Wechselrichter
übernimmt die Umwandlung der Gleichspannung in eine sinusförmige
Ausgangsspannung. Eine mikro-prozessorgesteuerte Regelung auf
Basis einer Pulsweitenmodulation (PWM) garantiert in Verbindung mit
digitaler Signalprozessortechnik und extrem schnell pulsierenden IGBT-
Leistungshalbleitern des Wechselrichters ein an der gesicherten Schiene
anstehendes Spannungssystem von höchster Güte und Verfügbarkeit.
Bei Netzstörungen (wie z. B. Stromausfällen) erfolgt die Spannungs-
versorgung ohne jegliche Unterbrechung für den Verbraucher weiterhin
vom Wechselrichter, der nunmehr seine Energie nicht mehr vom Gleich-
richter bezieht, sondern aus der Batterie. Da keinerlei Schalthandlungen
erforderlich sind, ergibt sich für den Verbraucher eine lückenlose
Versorgung.

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Zur weiteren Erhöhung der Versorgungssicherheit dient insbesonders
bei Einzelanlagen der automatische Bypass, indem er das anliegende
öffentliche Netz, z. B. bei einer Wechselrichterstörung, direkt
und unterbrechungsfrei auf den Verbraucher durchschaltet.
Der automatische Bypass stellt somit für den Verbraucher eine
zusätzliche passive Redundanz dar.
Eine vielseitige Verwendung und einfache Bedienung wird schließlich
durch das eingesetzte grafische LC Display erreicht. Ein Notabschalt-
kontakt ergänzt die standardmäßige Schnittstellenvielfalt (USB, RS232,
Kommunikationsslot).
This manual suits for next models
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